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Sonntag, 3. August 2014
WG-Leben
mfw, 23:35h
erste Vermutung, mit einfacher Erklärung:
Nach einem langem Tag, Ankunft in der Wg. Es riecht ein wenig komisch in der Wohnung, ein bisschen nach Sprit. Kann aber auch durch das Fenster hereingezogen sein.
Entdeckung und Fragezeichen:
Der Körper zeigt an, dass Stoffwechselendprodukte den selbigen verlassen wollen. Der Weg ins Bad läuft gelassen, der Anblick der Dusche lässt einem an den Kopf fassen. Steht doch da ein Benzinkanister mit Trichter und verströmt seinen Geruch. In dem Raum, in dessen Duftmilieu man doch gerade selber bedeutend eingreifen wollte.
Naja erst mal das geschäftliche, ... geschafft. Hände waschen, abtrocknen und erneut an den Kopf fassen. Daher der Geruch. Aber warum? Das Anpacken des Kanisters attestiert einen leeren Zustand, zumindest fast, wie die Nase bemerkt. Da der Geruch unangenehm wird, Fenster auf und durch die Tür und diese zu.
Wieso, Weshalb, Warum?:
Gewohnt ist man es doch eher, dass man sich in der Dusche mit Wasser wäscht, vielleicht noch ein paar Tenside dazu, um die unpolaren Stoffe mit abzuspülen. Aber gleich Sprit, ob es nun Benzin oder Diesel ist, kann die Nase nicht so genau herausfiltern, aber wahrscheinlich Benzin.
Macht es also Sinn sich mit Benzin zu waschen? Und muss man da nicht die ganze Zeit kotzen, auf Grund der Dämpfe? Naja jeder hat seine Vorlieben. Ist es also womöglich ein Teil einer ganz speziellen Vereinigung? Und wenn ja, wozu und wie?
Oder ist hier ein Tötungsdelikt verschuldet/unverschuldet passiert und nur noch der Kanister ist letzter Zeuge. Ein kurzer Blick zurück ins Bad. Nein, da liegt kein Aschehäufchen und auch Rußschwärze ist nicht auszumachen. Gebrannt hat wahrscheinlich nichts.
Nur der Kopf wird langsam wieder schummrig, von den Dämpfen und vom Denken.
Aufklärung und Moral
Das Drehen im Zylinderschloss der Wohnungstür weckt den Geist. Und nach kürzester Zeit wurde erklärt, dass der Kanister dort nur zum ausdampfen steht. Und man ihn ja besser unter die Dusche, also auf den Teppich stellt.
Was bringt das nun alles, im Prinzip ist nichts passiert. Es wurde gedacht und vermutet, aber am Ende ist alles wie es war. Der Kanister fand seinen Weg zurück ins Auto (wo er sicherlich noch ein bisschen ausdampft) und man stellt fest:
Jeder wie es ihm beliebt und manchmal auch ein bisschen anders.
Nach einem langem Tag, Ankunft in der Wg. Es riecht ein wenig komisch in der Wohnung, ein bisschen nach Sprit. Kann aber auch durch das Fenster hereingezogen sein.
Entdeckung und Fragezeichen:
Der Körper zeigt an, dass Stoffwechselendprodukte den selbigen verlassen wollen. Der Weg ins Bad läuft gelassen, der Anblick der Dusche lässt einem an den Kopf fassen. Steht doch da ein Benzinkanister mit Trichter und verströmt seinen Geruch. In dem Raum, in dessen Duftmilieu man doch gerade selber bedeutend eingreifen wollte.
Naja erst mal das geschäftliche, ... geschafft. Hände waschen, abtrocknen und erneut an den Kopf fassen. Daher der Geruch. Aber warum? Das Anpacken des Kanisters attestiert einen leeren Zustand, zumindest fast, wie die Nase bemerkt. Da der Geruch unangenehm wird, Fenster auf und durch die Tür und diese zu.
Wieso, Weshalb, Warum?:
Gewohnt ist man es doch eher, dass man sich in der Dusche mit Wasser wäscht, vielleicht noch ein paar Tenside dazu, um die unpolaren Stoffe mit abzuspülen. Aber gleich Sprit, ob es nun Benzin oder Diesel ist, kann die Nase nicht so genau herausfiltern, aber wahrscheinlich Benzin.
Macht es also Sinn sich mit Benzin zu waschen? Und muss man da nicht die ganze Zeit kotzen, auf Grund der Dämpfe? Naja jeder hat seine Vorlieben. Ist es also womöglich ein Teil einer ganz speziellen Vereinigung? Und wenn ja, wozu und wie?
Oder ist hier ein Tötungsdelikt verschuldet/unverschuldet passiert und nur noch der Kanister ist letzter Zeuge. Ein kurzer Blick zurück ins Bad. Nein, da liegt kein Aschehäufchen und auch Rußschwärze ist nicht auszumachen. Gebrannt hat wahrscheinlich nichts.
Nur der Kopf wird langsam wieder schummrig, von den Dämpfen und vom Denken.
Aufklärung und Moral
Das Drehen im Zylinderschloss der Wohnungstür weckt den Geist. Und nach kürzester Zeit wurde erklärt, dass der Kanister dort nur zum ausdampfen steht. Und man ihn ja besser unter die Dusche, also auf den Teppich stellt.
Was bringt das nun alles, im Prinzip ist nichts passiert. Es wurde gedacht und vermutet, aber am Ende ist alles wie es war. Der Kanister fand seinen Weg zurück ins Auto (wo er sicherlich noch ein bisschen ausdampft) und man stellt fest:
Jeder wie es ihm beliebt und manchmal auch ein bisschen anders.
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