Montag, 19. Mai 2014
Ein neuer Festtag - Teil 4
mfw, 23:54h
W: Nun eine Idee direkt kann ich nicht vorbringen. Mir scheint es auch Schwierig, die Kinder komplett von den Eltern entkoppeln zu wollen. Möglicherweise wäre auch ein Sportfest für die Kinder eine geeignete Beschäftigung. Doch alle meine weiteren Überlegungen wäre eher unausgegoren, weshalb ich diese jetzt lassen werde. An diesem Punkt habe ich aber noch eine weitere kleine Frage. Ich finde es sehr schön, dass Sie uns so exklusiv ihre Ideen vorstellen. Nur denke ich, dass Sie es nicht aus reiner Höflichkeit machen, sondern noch eine gewichtige Frage an uns beide haben.
O: Richtig, richtig, dass sehe ich genauso. Im Punkte Kinderbeschäftigung gehen meine Ideen ach von alles bis nichts. Für mich sehe ich keine Probleme der Überschneidung der Festtage. Doch was wollen Sie von uns?
M: Ich sehe, Sie sind sehr Zielstrebig. Ich denke, dass man auch nur so das ganze Pensum schafft, welches Ihnen Jahr für Jahr auf den Schultern lastet. Nun ich nehme für mich mit, dass Sie uns in der Ausgestaltung des Festtages frei Hand lassen. Lassen Sie mich nur noch einen kurz sagen. Wir wollen den Festtag mit einer neuen Identität auskleiden, welche dann unseren Slogan trägt. Mit diesem Produkt wollen wir eine Marktstellung erreichen, die äußerst dominant sein soll, um die Kosten der Einführung dieses Festtages gewinnbringend zu refinanzieren. Uns ist bewusst, dass Sie beide die Rechte an allen Oster- und Weihnachtsprodukten sind und somit über ein weitreichendes Netz verfügen. Wir wollen aber nicht ihr Netz benutzen, uns ist es wichtig, dass dieses Netz nicht gegen uns benutzt wird. Wir bieten Ihnen beiden daher die Möglichkeit an, an unserem Projekt mitzuverdienen.
O: Wenn ich das richtig verstehe, wollen Sie unsere Passivität kaufen?
M: Nun ja, nicht ihre Passivität, sondern ihr wohlwollen gegenüber einen weiteren Festtag, verbunden mit einer Wertschätzung unsererseits für die Verdienste ihrererseits, im Bereich ihrer großen Festtage.
W: Es scheint mir einiges Wahres, an der Aussage des Herrn Osterhasen zu liegen. Jedoch bin ich momentan zu einer Zustimmung geneigt. Um mich zu überzeugen, würde ich gern das abschließende Konzept vorliegen haben und den ausformulierten Vertrag, mit besonderer Rücksicht auf die Formulierung der Wertschöpfung.
O: Ich stimme dem Herr Weihnachtsmann mal wieder zu. Ich muss aber auch sagen, dass es mir fürs erste ein bisschen zu schnell geht. Können Sie mir bitte einen Zeitrahmen nennen, ab dem mit dem neuem Festtag zu rechnen ist.
M: Wir rechnen damit, diesen Festtag in drei Jahren das erste Mal durchzuführen. Ich möchte mich bei Ihnen Herr Osterhase und natürlich für den Fall der Fälle bei Ihnen, Herr Weihnachtsmann entschuldigen, wenn Sie unser Gespräch als eine Art Überfall wahrgenommen haben. Sie müssen uns nur verstehen, dass unser weiteres Handeln, von Ihrer Zusage abhängt uns wir uns so schnell wie möglich um die Erarbeitung der Details kümmern.
Haben Sie noch weitere Fragen Herr Osterhase?
O: Nun ich muss gestehen, dass die zustimmende Haltung des Herrn Weihnachtsmann gewichtig auf meiner Entscheidungswaage liegt. Da ich, wie schon erwähnt, keine weiteren schwerwiegenden Gründe gegen einen solchen Festtag sehe, können Sie auch mich als einen wohlwollenden Betrachter ihrer Idee zählen.
M: Sehr schön. Meine Herren, ich bedanke mich für das Gespräch. Lassen Sie uns doch hinüber zur Bar gehen und auf einen gelungen, neuen, zukünftigen Festtag anstoßen.
O: Richtig, richtig, dass sehe ich genauso. Im Punkte Kinderbeschäftigung gehen meine Ideen ach von alles bis nichts. Für mich sehe ich keine Probleme der Überschneidung der Festtage. Doch was wollen Sie von uns?
M: Ich sehe, Sie sind sehr Zielstrebig. Ich denke, dass man auch nur so das ganze Pensum schafft, welches Ihnen Jahr für Jahr auf den Schultern lastet. Nun ich nehme für mich mit, dass Sie uns in der Ausgestaltung des Festtages frei Hand lassen. Lassen Sie mich nur noch einen kurz sagen. Wir wollen den Festtag mit einer neuen Identität auskleiden, welche dann unseren Slogan trägt. Mit diesem Produkt wollen wir eine Marktstellung erreichen, die äußerst dominant sein soll, um die Kosten der Einführung dieses Festtages gewinnbringend zu refinanzieren. Uns ist bewusst, dass Sie beide die Rechte an allen Oster- und Weihnachtsprodukten sind und somit über ein weitreichendes Netz verfügen. Wir wollen aber nicht ihr Netz benutzen, uns ist es wichtig, dass dieses Netz nicht gegen uns benutzt wird. Wir bieten Ihnen beiden daher die Möglichkeit an, an unserem Projekt mitzuverdienen.
O: Wenn ich das richtig verstehe, wollen Sie unsere Passivität kaufen?
M: Nun ja, nicht ihre Passivität, sondern ihr wohlwollen gegenüber einen weiteren Festtag, verbunden mit einer Wertschätzung unsererseits für die Verdienste ihrererseits, im Bereich ihrer großen Festtage.
W: Es scheint mir einiges Wahres, an der Aussage des Herrn Osterhasen zu liegen. Jedoch bin ich momentan zu einer Zustimmung geneigt. Um mich zu überzeugen, würde ich gern das abschließende Konzept vorliegen haben und den ausformulierten Vertrag, mit besonderer Rücksicht auf die Formulierung der Wertschöpfung.
O: Ich stimme dem Herr Weihnachtsmann mal wieder zu. Ich muss aber auch sagen, dass es mir fürs erste ein bisschen zu schnell geht. Können Sie mir bitte einen Zeitrahmen nennen, ab dem mit dem neuem Festtag zu rechnen ist.
M: Wir rechnen damit, diesen Festtag in drei Jahren das erste Mal durchzuführen. Ich möchte mich bei Ihnen Herr Osterhase und natürlich für den Fall der Fälle bei Ihnen, Herr Weihnachtsmann entschuldigen, wenn Sie unser Gespräch als eine Art Überfall wahrgenommen haben. Sie müssen uns nur verstehen, dass unser weiteres Handeln, von Ihrer Zusage abhängt uns wir uns so schnell wie möglich um die Erarbeitung der Details kümmern.
Haben Sie noch weitere Fragen Herr Osterhase?
O: Nun ich muss gestehen, dass die zustimmende Haltung des Herrn Weihnachtsmann gewichtig auf meiner Entscheidungswaage liegt. Da ich, wie schon erwähnt, keine weiteren schwerwiegenden Gründe gegen einen solchen Festtag sehe, können Sie auch mich als einen wohlwollenden Betrachter ihrer Idee zählen.
M: Sehr schön. Meine Herren, ich bedanke mich für das Gespräch. Lassen Sie uns doch hinüber zur Bar gehen und auf einen gelungen, neuen, zukünftigen Festtag anstoßen.
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Sonntag, 18. Mai 2014
Baden gehen
mfw, 23:38h
Ein warmer Sommertag lässt alle zum kühlen Nass fließen. Das Gras der kleinen Wiese freut sich über den Schatten der Tücher, bis es merkt, dass mit dem Schatten auch eine erdrückende Last auf es niederkommt. Ameisen krabbeln aufgeregt hin und her. Sie wissen, dass es heute etwas zu holen gibt. Hunde kühlen sich ab im Wasser und sitzen anschließend hechelnd im Schatten. Die meisten liegen und genießen. Einige wenige spielen Volleyball.
Die Kante zum Wasser birgt eine letzte Hürde, bevor es in das erfrischende Nass geht. Treiben lassen und lachen, Enten jagen und tauchen. Die Sonne wärmt den etwas müderen und nassen Körper. Kühles Bier sorgt für den nötigen Ausgleich.
Und so wie der Tag gekommen ist, ist er auch gegangen.
Die Kante zum Wasser birgt eine letzte Hürde, bevor es in das erfrischende Nass geht. Treiben lassen und lachen, Enten jagen und tauchen. Die Sonne wärmt den etwas müderen und nassen Körper. Kühles Bier sorgt für den nötigen Ausgleich.
Und so wie der Tag gekommen ist, ist er auch gegangen.
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Sonntag, 18. Mai 2014
Ein neuer Festtag - Teil 3
mfw, 01:36h
W: Sehr gewagt. Aus meiner Sicht, ist Christi Himmelfahrt weit genug von Weihnachten entfernt, so dass ich damit keine Probleme sehe. Ich würde nur gerne wissen, mit welchem Inhalt Sie den neuen Feiertag ausfüllen wollen?
O: Ja, ja. Der Inhalt ist mir auch sehr wichtig, da ja Christi Himmelfahrt im Osterkreis liegt und somit meine Hoppelwiese tangiert.
M: Eine solche Reaktion haben wir erwartet. Deshalb möchte ich die weitere Rede im Besonderen auf den Herrn Osterhasen zugeschnitten führen.
Wie schon angedeutet, wurde von uns Christi Himmelfahrt als Kompromiss aus vielen verschiedenen Faktoren gewählt. Wir denken auch, dass das Datum nicht zu sehr mit dem Osterfest kollidiert, da es ja immerhin über einen Monat später liegt.
In unseren Augen ist das Osterfest sehr auf die kindlichen Entdeckungen und das Ende der Fastenzeit ausgerichtet. Wir sehen nicht unbedingt die christliche Tradition im Vordergrund, sondern eher mehr deren Entwicklung, die in dem Bereich unserer potentiellen Kunden prägend gewirkt hat. Demnach steht die Himmelfahrt Jesu auch nicht im Vordergrund unserer Ausrichtung. Wichtig ist uns, dass es ein Tag mit positiver Vorbelegung ist und zudem ein gesetzlicher Feiertag. Also ein Tag, an dem sich die potentiellen Kunden Gedanken machen können, wofür sie ihr Geld ausgeben. In einigen Gebieten wird Christi Himmelfahrt auch als Vatertag gefeiert. Da finden sich die Herren zusammen und trinken zumeist. Es ist also ein Tag der trinkfröhlichen Prägung für die Herren und der freien Zeit für die Damen, die Kinder werden nicht im Besonderen berücksichtigt. Hier liegt auch der Ansatz. Wir wollen nicht unbedingt einen Familientag etablieren, sondern einen Individuellen, adaptiert auf die vorherrschende Auslebung und in unserem Sinne kanalisiert. Können Sie mir soweit folgen?
O: Ja. Und bis jetzt habe ich keine direkten Eiwände, äh Einwände. Aber ich denke, wir befinden uns immer noch nicht im Kern der Geschichte. Ich würde noch gern von Ihnen hören, was die individuelle Ausgelebtheit genau bedeutet.
M: Ja, sehr gern. Das wären auch meine nächste Worte gewesen. Wir haben uns gedacht, einen Festtag mit aktiven und bewussten Bewegungen zu etablieren, da der Tag schon Bewegung vorsieht. Möglich wäre auch ein Slogan wie: "Mach deinen Kopf frei und weit.". Dabei wollen wir aber die vorhandenen Strukturen nutzen und Bewegungsmöglichkeiten Geschlechterspezifisch anbieten. Wir sind dazu auch schon in Vorgesprächen mit verschiedenen Verbänden gewesen. Wir könnten uns zu dem sehr gut vorstellen, dass ein Sportgroßevent, wie zum Beispiel das DFB-Pokalfinale, an diesem Tag stattfindet. Leichte Zweifel hegen wir dahingehend, dass diese Etablierung von den Kirchenfürsten als zu forsch gewertet werden würde. Zu einer solchen Vermittlung gehört Fingerspitzengefühl, welches wir dann auch aufbringen werden. Das Angebot für die Frauen sehen wir eher auf der Erholungsschiene. Abholen wollen wir diese mit gezielter Körperwerbung, welche eine Strandfigur in den Vordergrund setzt. Die Kinder müssen natürlich auch versorgt werden. Da Väter und Mütter schon verplant sind, müssten diese durch die Großeltern beaufsichtigt werden bzw. durch Veranstaltungen, welche abgegrenzt von Vereinen und Bewegungs- und Erholungsoasen funktionieren, um die dort befindlichen Eltern nicht zu stören. Wenn Sie dazu eine Idee haben, können Sie mir diese gern nennen.
O: Ja, ja. Der Inhalt ist mir auch sehr wichtig, da ja Christi Himmelfahrt im Osterkreis liegt und somit meine Hoppelwiese tangiert.
M: Eine solche Reaktion haben wir erwartet. Deshalb möchte ich die weitere Rede im Besonderen auf den Herrn Osterhasen zugeschnitten führen.
Wie schon angedeutet, wurde von uns Christi Himmelfahrt als Kompromiss aus vielen verschiedenen Faktoren gewählt. Wir denken auch, dass das Datum nicht zu sehr mit dem Osterfest kollidiert, da es ja immerhin über einen Monat später liegt.
In unseren Augen ist das Osterfest sehr auf die kindlichen Entdeckungen und das Ende der Fastenzeit ausgerichtet. Wir sehen nicht unbedingt die christliche Tradition im Vordergrund, sondern eher mehr deren Entwicklung, die in dem Bereich unserer potentiellen Kunden prägend gewirkt hat. Demnach steht die Himmelfahrt Jesu auch nicht im Vordergrund unserer Ausrichtung. Wichtig ist uns, dass es ein Tag mit positiver Vorbelegung ist und zudem ein gesetzlicher Feiertag. Also ein Tag, an dem sich die potentiellen Kunden Gedanken machen können, wofür sie ihr Geld ausgeben. In einigen Gebieten wird Christi Himmelfahrt auch als Vatertag gefeiert. Da finden sich die Herren zusammen und trinken zumeist. Es ist also ein Tag der trinkfröhlichen Prägung für die Herren und der freien Zeit für die Damen, die Kinder werden nicht im Besonderen berücksichtigt. Hier liegt auch der Ansatz. Wir wollen nicht unbedingt einen Familientag etablieren, sondern einen Individuellen, adaptiert auf die vorherrschende Auslebung und in unserem Sinne kanalisiert. Können Sie mir soweit folgen?
O: Ja. Und bis jetzt habe ich keine direkten Eiwände, äh Einwände. Aber ich denke, wir befinden uns immer noch nicht im Kern der Geschichte. Ich würde noch gern von Ihnen hören, was die individuelle Ausgelebtheit genau bedeutet.
M: Ja, sehr gern. Das wären auch meine nächste Worte gewesen. Wir haben uns gedacht, einen Festtag mit aktiven und bewussten Bewegungen zu etablieren, da der Tag schon Bewegung vorsieht. Möglich wäre auch ein Slogan wie: "Mach deinen Kopf frei und weit.". Dabei wollen wir aber die vorhandenen Strukturen nutzen und Bewegungsmöglichkeiten Geschlechterspezifisch anbieten. Wir sind dazu auch schon in Vorgesprächen mit verschiedenen Verbänden gewesen. Wir könnten uns zu dem sehr gut vorstellen, dass ein Sportgroßevent, wie zum Beispiel das DFB-Pokalfinale, an diesem Tag stattfindet. Leichte Zweifel hegen wir dahingehend, dass diese Etablierung von den Kirchenfürsten als zu forsch gewertet werden würde. Zu einer solchen Vermittlung gehört Fingerspitzengefühl, welches wir dann auch aufbringen werden. Das Angebot für die Frauen sehen wir eher auf der Erholungsschiene. Abholen wollen wir diese mit gezielter Körperwerbung, welche eine Strandfigur in den Vordergrund setzt. Die Kinder müssen natürlich auch versorgt werden. Da Väter und Mütter schon verplant sind, müssten diese durch die Großeltern beaufsichtigt werden bzw. durch Veranstaltungen, welche abgegrenzt von Vereinen und Bewegungs- und Erholungsoasen funktionieren, um die dort befindlichen Eltern nicht zu stören. Wenn Sie dazu eine Idee haben, können Sie mir diese gern nennen.
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Freitag, 16. Mai 2014
Ein neuer Festtag - Teil 2
mfw, 01:45h
M: So möchte ich Sie beide nicht weiter auf die Folter spannen. Hahaha. Wir von Umsatzmax sind drauf und dran einen Festtag einzuführen, an dem wir, geistreich und innovativ, unseren potentiellen Kunden neue Produkte anbieten wollen. Dabei ist es nict unser anliegen irgendeinen Tag aus den Hut zu zaubern und mit Content zu verbinden, sondern wir haben gezielt nachgeschaut und uns nach eingehender Recherche der Käufergruppen, in unserem Aktionsbereich, dazu entschlossen einen christlichen Feiertag zu verwenden. Nun verstehen Sie sicherlich auch, warum wir unbedingt mit Ihnen beiden sprechen wollen. Es geht uns um Abstimmung und nicht um Konfrontation.
O: Ich bin ein klein wenig irritiert. Der Markt scheint mir schon ziemlich pappesatt und mit den Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich wenig Spielraum. Was sagen Sie, werter Herr Weihnachtsmann dazu?
W: Ich hatte mir schon so etwas in der Art gedacht. An welchen Tag hatten Sie gedacht, Herr Manager?
M: Es überrascht mich, Herr Weihnachtsmann, dass ihr Weitblick ein solch scharfer ist. Ich möchten Ihnen beiden aber versichern, dass ich hier mit offenen Karten spielen will und deshalb in meiner Erklärung, zur Findung des Tages, etwas weiter aushole.
Uns ist aufgefallen, dass ein starker Produktabsatz im Bereich der Oster- und Weihnachtszeit, in unserem Kulturkreis, jährlich stattfindet. Die Verteilung der Anzahl der Geschenke liegt dabei zu Gunsten des Weihnachtsfest, jedoch ist der Verkauf von Premium- und Lifestyleprodukten zu beiden Terminen hoch, mit leichtem Vorteil für das Osterfest. Uns ist demnach sehr daran gelegen, dass wir dazwischen einen weiteren Höhepunkt etablieren können. Die Adventszeit mit dem Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist eine feste Größe der finanziellen Freizügigkeit unserer potentiellen Kunden, zumal der Jahreswechsel der Zielpersonen auch kostenintensiv ausfallen kann.
Mit dem Osterfest haben wir eine kleine Schwierigkeit mit der Planung, da sich der Mond als sehr flexibel erweist. Aus diesen Gründen sind wir auf der Suche nach einem Festtag in den Sommermonaten gewesen. Wobei uns klar wurde, dass viele der potentiellen Kunden zu dieser Zeit Urlaub machen, weshalb sie sich dadurch schon mehr gönnen und eher weniger affin für einen neuen Festtag sind. Einen Festtag in den Spätwinter bis Frühlingstagen zu legen wirkte aber auf uns wiederum als zu starker Eingriff in ihrer beiden Zuständigkeiten. Nach dieser Analyse und einer klaren Absage der Müller, haben wir uns für Christi Himmelfahrt entschieden. Dieser Festtag liegt immer im konstanten Abstand von 39 Tage zum Ostersonntag und mehr als weit entfernt von den Weihnachtsfestivitäten.
Was halten Sie von diesem Vorschlag zu Christi Himmelfahrt einen neuen Festtag zu etablieren?
O: Ich bin ein klein wenig irritiert. Der Markt scheint mir schon ziemlich pappesatt und mit den Erfahrungen der letzten Jahre sehe ich wenig Spielraum. Was sagen Sie, werter Herr Weihnachtsmann dazu?
W: Ich hatte mir schon so etwas in der Art gedacht. An welchen Tag hatten Sie gedacht, Herr Manager?
M: Es überrascht mich, Herr Weihnachtsmann, dass ihr Weitblick ein solch scharfer ist. Ich möchten Ihnen beiden aber versichern, dass ich hier mit offenen Karten spielen will und deshalb in meiner Erklärung, zur Findung des Tages, etwas weiter aushole.
Uns ist aufgefallen, dass ein starker Produktabsatz im Bereich der Oster- und Weihnachtszeit, in unserem Kulturkreis, jährlich stattfindet. Die Verteilung der Anzahl der Geschenke liegt dabei zu Gunsten des Weihnachtsfest, jedoch ist der Verkauf von Premium- und Lifestyleprodukten zu beiden Terminen hoch, mit leichtem Vorteil für das Osterfest. Uns ist demnach sehr daran gelegen, dass wir dazwischen einen weiteren Höhepunkt etablieren können. Die Adventszeit mit dem Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist eine feste Größe der finanziellen Freizügigkeit unserer potentiellen Kunden, zumal der Jahreswechsel der Zielpersonen auch kostenintensiv ausfallen kann.
Mit dem Osterfest haben wir eine kleine Schwierigkeit mit der Planung, da sich der Mond als sehr flexibel erweist. Aus diesen Gründen sind wir auf der Suche nach einem Festtag in den Sommermonaten gewesen. Wobei uns klar wurde, dass viele der potentiellen Kunden zu dieser Zeit Urlaub machen, weshalb sie sich dadurch schon mehr gönnen und eher weniger affin für einen neuen Festtag sind. Einen Festtag in den Spätwinter bis Frühlingstagen zu legen wirkte aber auf uns wiederum als zu starker Eingriff in ihrer beiden Zuständigkeiten. Nach dieser Analyse und einer klaren Absage der Müller, haben wir uns für Christi Himmelfahrt entschieden. Dieser Festtag liegt immer im konstanten Abstand von 39 Tage zum Ostersonntag und mehr als weit entfernt von den Weihnachtsfestivitäten.
Was halten Sie von diesem Vorschlag zu Christi Himmelfahrt einen neuen Festtag zu etablieren?
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Donnerstag, 15. Mai 2014
Ein neuer Festtag - Teil 1
mfw, 00:41h
O: Guten Tag Herr Weihnachtsmann.
W: Guten Tag Herr Osterhase.
O: Na lange nicht mehr gesehen. Wie geht es Ihnen? Sind Sie schon bei den Vorbereitungen für das diesjährige Weihnachtsfest oder sind Sie noch in der Erholungsphase?
W: Sie belieben wohl zu scherzen, mein lieber Osterhase. Zuerst möchte ich Ihnen sagen, dass ich mich auch sehr freue, Sie einmal wieder zu sehen. Und hoffe Sie erholen sich im gleichem Maße, wie ich es tat. Damit verbunden möchte ich Ihnen aber sagen, dass meine Tage der Restauration und der Ruhe schon vor denen, Ihrer Arbeitshöchstzeit, ein Ende gefunden hatten. Wir befinden uns momentan schon in der Phase, in der die gängigen, alljährlichen und gut lagerbaren Geschenke in Produktion sind. Und auch sonst läuft alles gut an.
O: Es freut mich dies, Ihren derzeitigen Produktionsstand, zu hören. Ich kam auch nicht drumherum, eine leicht saure Note in Ihrer Antwort entnommen zu haben. Ich möchte Ihnen aber bekunden, dass ich sie mit der Frage in keiner Weise belästigen wollte. Sie war mir nur ein Anliegen, da auch meine Tage des entspannten Heidenhoppelns, ich machte Urlaub in der Dübener Heide, bereits ihr Ende gefunden haben. Der Einstieg sollte nur ein nahe liegender sein und ich denke nichts liegt uns beiden näher, als der jährliche Rhythmus von Arbeit, Höchstarbeit und notwendiger Erholung.
W: Das ist ein wahres Wort mein lieber Osterhase. Vergessen wir aber an dieser Stelle nicht die Stütze, die sich Familie nennt. Desweiteren erscheint es mir gerade, dass ich noch nicht richtig warm geworden bin mit dem heutigen Abend und dass ich mich gedanklich ebenfalls ein paar wenige hundert Kilometer entfernt befinde.
O: So gehen Sie doch schon einmal hinüber zum Tisch. Da können Sie sich setzen und etwas sammeln. Ich hole uns derweil eine Kleinigkeit, um die Kehle geschmeidig zu halten. Haben Sie einen Wunsch?
W: Ein guter Vorschlag. Für mich bitte einen Waldfruchtee mit einem Schuss Rum und einer Sahnehaube.
O: Sehr gern, einen Waldfruchtee mit einem Schuss Rum und einer Sahnehaube.
*Der Weihnachtsmann setzt sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers, mit Blick zu der Glasfront, welche sich über die gesamte hintere Front des Zimmers erstreckt. Etwas beeindruckt schaut der Weihnachtsmann auf die Stadt, welche sich beschäftig vor ihm erstreckt. Dann legt er seine Hände auf den Tisch und fokussiert die Leere der Tischoberfläche zwischen seinen Händen, in eingekehrter Konzentriertheit. Der Osterhase geht unterdessen zu der kleinen Bar. Die Bar liegt von der Eingangstür aus gesehen links, ein wenig abgedunkelt. Die Eingangstür liegt der Fensterfront gegenüber. Der Osterhase bestellt zu dem Getränk des Weihnachtsmannes eine grüne Wiese, mit drei Zitronenscheiben. Und schaut ab und an zu den alten Mann hinüber. Der Barkeeper macht seine Arbeit ruhig und bestimmt. Und bietet dem Osterhasen auch an, die Getränke zum Tisch zu bringen, was dieser aber mit Rücksicht auf den Weihnachtsmann dankend ablehnt. Mit den Getränken in den Pfoten geht der Osterhase zum Tisch. Der Weihnachtsmann nickt dankend, mit einem Lächeln. Nahm einen Schluck und verharrte in seiner ruhigen Position. Der Osterhase tut es ihm gleich. Die Stimmung ist konzentriert, aber nicht unangenehm. Nach wenigen Minuten öffnet sich auf der rechten Seite eine Tür und ein Mann, Typ Manager tritt in den Raum, wobei er noch letzte Befehle in den rückwärtsgewandten Raum erteilt. Er setzt sich mit einem Lächeln den beiden gegenüber, mit dem Rücken zur Glasfront.*
M: Ich freu mich Sie beide, Herr Weihnachtsmann und Herr Osterhase, heute hier begrüßen zu dürfen. Ich danke Ihnen beiden dafür, dass Sie für dieses Treffen Zeit gefunden haben und hoffe, Sie sind ohne Probleme hier her gekommen.
W: Ich danke Ihnen für die netten Worte zum Empfang, Herr Manager. In der Tat bin ich gut hierhergekommen und bin schon auf unser Gespräch gespannt.
O: Auch ich darf Ihnen sagen, dass ich ohne weitere Vorkommnisse dieses schöne Gebäude erreicht habe und, wie der werte Herr Weihnachtsmann zu meiner rechten, mit Interesse auf den Verlauf unseres Gesprächs blicke.
W: Guten Tag Herr Osterhase.
O: Na lange nicht mehr gesehen. Wie geht es Ihnen? Sind Sie schon bei den Vorbereitungen für das diesjährige Weihnachtsfest oder sind Sie noch in der Erholungsphase?
W: Sie belieben wohl zu scherzen, mein lieber Osterhase. Zuerst möchte ich Ihnen sagen, dass ich mich auch sehr freue, Sie einmal wieder zu sehen. Und hoffe Sie erholen sich im gleichem Maße, wie ich es tat. Damit verbunden möchte ich Ihnen aber sagen, dass meine Tage der Restauration und der Ruhe schon vor denen, Ihrer Arbeitshöchstzeit, ein Ende gefunden hatten. Wir befinden uns momentan schon in der Phase, in der die gängigen, alljährlichen und gut lagerbaren Geschenke in Produktion sind. Und auch sonst läuft alles gut an.
O: Es freut mich dies, Ihren derzeitigen Produktionsstand, zu hören. Ich kam auch nicht drumherum, eine leicht saure Note in Ihrer Antwort entnommen zu haben. Ich möchte Ihnen aber bekunden, dass ich sie mit der Frage in keiner Weise belästigen wollte. Sie war mir nur ein Anliegen, da auch meine Tage des entspannten Heidenhoppelns, ich machte Urlaub in der Dübener Heide, bereits ihr Ende gefunden haben. Der Einstieg sollte nur ein nahe liegender sein und ich denke nichts liegt uns beiden näher, als der jährliche Rhythmus von Arbeit, Höchstarbeit und notwendiger Erholung.
W: Das ist ein wahres Wort mein lieber Osterhase. Vergessen wir aber an dieser Stelle nicht die Stütze, die sich Familie nennt. Desweiteren erscheint es mir gerade, dass ich noch nicht richtig warm geworden bin mit dem heutigen Abend und dass ich mich gedanklich ebenfalls ein paar wenige hundert Kilometer entfernt befinde.
O: So gehen Sie doch schon einmal hinüber zum Tisch. Da können Sie sich setzen und etwas sammeln. Ich hole uns derweil eine Kleinigkeit, um die Kehle geschmeidig zu halten. Haben Sie einen Wunsch?
W: Ein guter Vorschlag. Für mich bitte einen Waldfruchtee mit einem Schuss Rum und einer Sahnehaube.
O: Sehr gern, einen Waldfruchtee mit einem Schuss Rum und einer Sahnehaube.
*Der Weihnachtsmann setzt sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers, mit Blick zu der Glasfront, welche sich über die gesamte hintere Front des Zimmers erstreckt. Etwas beeindruckt schaut der Weihnachtsmann auf die Stadt, welche sich beschäftig vor ihm erstreckt. Dann legt er seine Hände auf den Tisch und fokussiert die Leere der Tischoberfläche zwischen seinen Händen, in eingekehrter Konzentriertheit. Der Osterhase geht unterdessen zu der kleinen Bar. Die Bar liegt von der Eingangstür aus gesehen links, ein wenig abgedunkelt. Die Eingangstür liegt der Fensterfront gegenüber. Der Osterhase bestellt zu dem Getränk des Weihnachtsmannes eine grüne Wiese, mit drei Zitronenscheiben. Und schaut ab und an zu den alten Mann hinüber. Der Barkeeper macht seine Arbeit ruhig und bestimmt. Und bietet dem Osterhasen auch an, die Getränke zum Tisch zu bringen, was dieser aber mit Rücksicht auf den Weihnachtsmann dankend ablehnt. Mit den Getränken in den Pfoten geht der Osterhase zum Tisch. Der Weihnachtsmann nickt dankend, mit einem Lächeln. Nahm einen Schluck und verharrte in seiner ruhigen Position. Der Osterhase tut es ihm gleich. Die Stimmung ist konzentriert, aber nicht unangenehm. Nach wenigen Minuten öffnet sich auf der rechten Seite eine Tür und ein Mann, Typ Manager tritt in den Raum, wobei er noch letzte Befehle in den rückwärtsgewandten Raum erteilt. Er setzt sich mit einem Lächeln den beiden gegenüber, mit dem Rücken zur Glasfront.*
M: Ich freu mich Sie beide, Herr Weihnachtsmann und Herr Osterhase, heute hier begrüßen zu dürfen. Ich danke Ihnen beiden dafür, dass Sie für dieses Treffen Zeit gefunden haben und hoffe, Sie sind ohne Probleme hier her gekommen.
W: Ich danke Ihnen für die netten Worte zum Empfang, Herr Manager. In der Tat bin ich gut hierhergekommen und bin schon auf unser Gespräch gespannt.
O: Auch ich darf Ihnen sagen, dass ich ohne weitere Vorkommnisse dieses schöne Gebäude erreicht habe und, wie der werte Herr Weihnachtsmann zu meiner rechten, mit Interesse auf den Verlauf unseres Gesprächs blicke.
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Dienstag, 13. Mai 2014
Malkasten
mfw, 00:15h
Große, schwarze Wolken, überspannen den Horizont.
Toben sich aus, um allen zu zeigen, dass es sie gibt.
Biegen Bäume und kämmen das Gras auf eine Seite.
Nachlassender Regen, lässt das Interesse an der Welt da draußen neu entfachen.
Sonnenstrahlen kitzeln die Nase und mit einem Blick, dem schwarzen Unhold hinterher, kommt die Belohnung.
Ein Regenbogen, groß und stark, zeichnet sich kontrastreich vor der schwarzen Wolke ab. Versucht gar diese zu verdecken bzw. von ihr abzulenken.
Und mit ihm verschwindet auch der Regen.
Toben sich aus, um allen zu zeigen, dass es sie gibt.
Biegen Bäume und kämmen das Gras auf eine Seite.
Nachlassender Regen, lässt das Interesse an der Welt da draußen neu entfachen.
Sonnenstrahlen kitzeln die Nase und mit einem Blick, dem schwarzen Unhold hinterher, kommt die Belohnung.
Ein Regenbogen, groß und stark, zeichnet sich kontrastreich vor der schwarzen Wolke ab. Versucht gar diese zu verdecken bzw. von ihr abzulenken.
Und mit ihm verschwindet auch der Regen.
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Sonntag, 11. Mai 2014
Haisprung
mfw, 23:21h
Du kleine Welt veränder dich!
Wirf deinen Blick auf mich herab.
Es zeigt sich, was sich zeigen will.
Verstehe! Oder bist du satt?
So groß der Teich, so klein das Land.
In dem sich alles wiederfand.
Aus alt mach neu und umgekehrt.
Es ist nur, wer was ist, was Wert.
Im Schwarz und Weiß so mancher Leute,
Verschwindet selbst das dunkle Grau.
Das Schöne zählt als reiche Beute.
Ist es zu wählen wirklich schlau?
So treibt man dann im Fluss des Seins.
Geführt von all dem Massendenken.
Freut sich, wenn bald ein Wort noch hallt.
Durch all die schweren Menschenmassen.
Hat man es nun dann doch geschafft.
Und wird auch nicht dahingerafft.
Muss man sich gleich da oben halten.
Und sein Sein gezielt verwalten.
Bei manchen lag der tiefe Sinn,
zu lang im Sonnenlichte drin.
So liegen all die Fische nun,
am Boden, ohne weit'res tun.
Wirf deinen Blick auf mich herab.
Es zeigt sich, was sich zeigen will.
Verstehe! Oder bist du satt?
So groß der Teich, so klein das Land.
In dem sich alles wiederfand.
Aus alt mach neu und umgekehrt.
Es ist nur, wer was ist, was Wert.
Im Schwarz und Weiß so mancher Leute,
Verschwindet selbst das dunkle Grau.
Das Schöne zählt als reiche Beute.
Ist es zu wählen wirklich schlau?
So treibt man dann im Fluss des Seins.
Geführt von all dem Massendenken.
Freut sich, wenn bald ein Wort noch hallt.
Durch all die schweren Menschenmassen.
Hat man es nun dann doch geschafft.
Und wird auch nicht dahingerafft.
Muss man sich gleich da oben halten.
Und sein Sein gezielt verwalten.
Bei manchen lag der tiefe Sinn,
zu lang im Sonnenlichte drin.
So liegen all die Fische nun,
am Boden, ohne weit'res tun.
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Samstag, 10. Mai 2014
Schmetterlingsgedanken
mfw, 23:06h
Ein kleiner, hungriger Schmetterling hält sich zitternd an einem Grashalm fest. Er spürt, dass der Regen kommt. Er wird kommen und wenn es ihm Spaß macht ihn einfach wegspülen.
Diese verdammte Wiese. Keine Blume zu fühlen, die Fühler suchen und suchen. Wie herrlich Köstlich war doch die letzte Blume, so voller Nektar und der Kelch weit geöffnet, der Sonne entgegen gestreckt. Es war Warm, von innen und außen, belebend und beflügelnd. Doch dann diese Einöde an Gras. Sicher hier und da ein Tautropfen zu trinken, aber davon wird man nicht satt. Und zu dieser Misere gesellt sich nun noch der Wetterumschwung. Der Luftdruck ist schon abgefallen und der Wind flaut auf, keine guten Bedingungen.
Entscheidungen stehen an, die den Hunger auch nicht kleiner machen, von ihn ablenken, um wieder an ihn erinnert zu werden.
In irgendeine Richtung muss es gehen, da Stillstand einer nicht gewollten Kapitulation gleich kommt. Zurück könnte es gehen, doch sind die Blumen da schon recht verbraucht und wieviel Nektar da noch zu holen ist, zweifelhaft. Eine Möglichkeit verlässt den Kreis der Handlungen und der nun doch stärker werdende Wind tut sein übriges. Es geht in die entgegengesetze Richtung der Vergangenheit, mit leichtem Drall nach links. In der Luft bemerkt der Schmetterling, dass er den Flug noch gut genug steuern kann und der Wind mehr trägt, als treibt.
Die Fühler leuchten auf. Blumen - kräftig, strahlende Blumen. Und auch ein alter Baum steht da, der den Schmetterling vor dem Regenguss schützen kann. Erleichtert, hungrig und hin und hergerissen verkriecht er sich in eine altes Astloch.
Verlockend ziehen ihn die Blumen an. Doch bevor er eine Dummheit begehen kann, beginnt es zu regnen. Es wird kälter und sein ganzes Handeln wird langsamer. Nach dem der Regen abgezogen ist, steigt mit der Temperatur auch der Drang zu den Blumen zu fliegen. Endlich stößt er sich ab und flattert durch die Luft. Landet sanft und nimmt zufrieden einen tiefen Schluck.
Diese verdammte Wiese. Keine Blume zu fühlen, die Fühler suchen und suchen. Wie herrlich Köstlich war doch die letzte Blume, so voller Nektar und der Kelch weit geöffnet, der Sonne entgegen gestreckt. Es war Warm, von innen und außen, belebend und beflügelnd. Doch dann diese Einöde an Gras. Sicher hier und da ein Tautropfen zu trinken, aber davon wird man nicht satt. Und zu dieser Misere gesellt sich nun noch der Wetterumschwung. Der Luftdruck ist schon abgefallen und der Wind flaut auf, keine guten Bedingungen.
Entscheidungen stehen an, die den Hunger auch nicht kleiner machen, von ihn ablenken, um wieder an ihn erinnert zu werden.
In irgendeine Richtung muss es gehen, da Stillstand einer nicht gewollten Kapitulation gleich kommt. Zurück könnte es gehen, doch sind die Blumen da schon recht verbraucht und wieviel Nektar da noch zu holen ist, zweifelhaft. Eine Möglichkeit verlässt den Kreis der Handlungen und der nun doch stärker werdende Wind tut sein übriges. Es geht in die entgegengesetze Richtung der Vergangenheit, mit leichtem Drall nach links. In der Luft bemerkt der Schmetterling, dass er den Flug noch gut genug steuern kann und der Wind mehr trägt, als treibt.
Die Fühler leuchten auf. Blumen - kräftig, strahlende Blumen. Und auch ein alter Baum steht da, der den Schmetterling vor dem Regenguss schützen kann. Erleichtert, hungrig und hin und hergerissen verkriecht er sich in eine altes Astloch.
Verlockend ziehen ihn die Blumen an. Doch bevor er eine Dummheit begehen kann, beginnt es zu regnen. Es wird kälter und sein ganzes Handeln wird langsamer. Nach dem der Regen abgezogen ist, steigt mit der Temperatur auch der Drang zu den Blumen zu fliegen. Endlich stößt er sich ab und flattert durch die Luft. Landet sanft und nimmt zufrieden einen tiefen Schluck.
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Freitag, 9. Mai 2014
Mihluga
mfw, 00:02h
Der Moment,
in dem man realisiert,
dass man sich in einem Déjà-vu befindet.
Und diesen Moment einem so vertraut erscheint,
dass man vor ihm nicht erschrickt.
Oder anders gesagt:
Das Bekannt im Unbekanntem und das Wandeln auf dem richtigem Weg.
in dem man realisiert,
dass man sich in einem Déjà-vu befindet.
Und diesen Moment einem so vertraut erscheint,
dass man vor ihm nicht erschrickt.
Oder anders gesagt:
Das Bekannt im Unbekanntem und das Wandeln auf dem richtigem Weg.
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Donnerstag, 8. Mai 2014
Das Wunder der Schöpfung
mfw, 00:52h
Wörter sind ein geeigneter Ausdruck zur Verständigung. Doch wie entstehen sie?
Sind sie eine Evolution von grunzen und schreien und sonstigen zu erzeugenden Lauten?
Und wenn ja, wie kommt diese Veränderung zu Stande?
Sind diese ein bewusstes Handeln oder nur Fehler, die weitergetragen werden?
Wenn es nur ein Wort geben würde, dann würden wir alles und jedes und auch alles weitere mit diesem einem Wort beschreiben müssen. Wir würden demnach generell Generalisieren. Ein erster Unterschied könnte dann die Betonung sein, wobei diese einer anderen Rubrik unterzuordnen wäre. Und auch als eine Art Fehler betrachtet werden könnte. Mit Bestehen eines zweiten Wortes würde sich diese Rubrik, in Form der Verdeutlichung einer Wertung, als nächste Ebene, sichtlich machen.
Die Aufteilung der Wörterebene würde dann aber nicht gleichmäßig verlaufen, das erste Wort ist alles. Die Betonung eine Biegung und das zweite Wort eine verzerrte Separierung. Jede weitere Abspaltung nimmt ihren Ansatz an einem der beiden Felder in unterschiedlich großer Art und Weise und ordnet sich auch individuell stark den Verzerrungen zu.
Es sind die Wörter entstanden und sie entwickeln sich. Leiten von einander ab und versuchen sich zu ergänzen. Doch eine weitere Ebene zwängt sich auf. Neben dem Aussprechen auf der einen Seite kommt das Aufnehmen auf der anderen. So ist es Schwierig von manchen Ebenenpunkten auf eine andere zu gelangen und es werden tiefe Löcher der Unkenntnis, wobei diese Unkenntnis eine Entwicklung darstellt und keine Wertung, sichtbar. Eine Interaktion entsteht aber in jedem Fall. So könnte man den Motor der Entwicklung mit dem Wunsch der Verständigung gleichstellen.
Es hat sich also ein Gebirge gebildet, welches sich in anderen Landschaften widerfinden will.
Der Fehler erscheint in seiner Komplexität, des Großem und Ganzem einzelne Teilbereiche der ersten Ebene zu zergliedern zu wollen, als ungerichtet, aber auch als Grundlage.
An diesem Punkt gibt es drei Richtungen:
1) Fehler weiter begehen
2) neue Wörter aus alten ableiten oder zusammensetzen
3) neue Wörter durch spontane Silbenfolge erzeugen
1 scheint unausweichlich, aber da es ungerichtet ist, in diesem Kontext nur als wenig bedingt zu werten. 2 schafft vertrauen, wirkt jedoch ab und an plumb. 3 wurde noch nicht weiter beleuchtet erscheint aber Kreativ und Anspruchsvoll, bis Sinnentstellt. Zumindest, wenn man den Fakt der Verständlichkeit für andere in größerem Maße betrachten möchte.
Eine weitere Ebene zieht in den Raum. Die Ebene, die berücksichtigt, in welchem Kontext das Wort geschaffen wurde. Ist es ein kurzer, spontaner Aufschrei oder eine durchdachte Handlung? Und wer kann einem in der Situation schon sagen, ob nicht dieses Wort eine Abwandlung eines unbewusst gehörten Wortes ist?
Müßig an dieser Stelle wird es zu erwähnen, das der Schritt vom gesprochenem Wort zum geschriebenen noch ein ganz eigener ist. Weshalb die Formulierung eines neuen Wortes an dieser Stelle noch der Einführung viele weiteren Ebene bedürfte.
Da bleibt mir noch zu schreiben:
Mihluga
Sind sie eine Evolution von grunzen und schreien und sonstigen zu erzeugenden Lauten?
Und wenn ja, wie kommt diese Veränderung zu Stande?
Sind diese ein bewusstes Handeln oder nur Fehler, die weitergetragen werden?
Wenn es nur ein Wort geben würde, dann würden wir alles und jedes und auch alles weitere mit diesem einem Wort beschreiben müssen. Wir würden demnach generell Generalisieren. Ein erster Unterschied könnte dann die Betonung sein, wobei diese einer anderen Rubrik unterzuordnen wäre. Und auch als eine Art Fehler betrachtet werden könnte. Mit Bestehen eines zweiten Wortes würde sich diese Rubrik, in Form der Verdeutlichung einer Wertung, als nächste Ebene, sichtlich machen.
Die Aufteilung der Wörterebene würde dann aber nicht gleichmäßig verlaufen, das erste Wort ist alles. Die Betonung eine Biegung und das zweite Wort eine verzerrte Separierung. Jede weitere Abspaltung nimmt ihren Ansatz an einem der beiden Felder in unterschiedlich großer Art und Weise und ordnet sich auch individuell stark den Verzerrungen zu.
Es sind die Wörter entstanden und sie entwickeln sich. Leiten von einander ab und versuchen sich zu ergänzen. Doch eine weitere Ebene zwängt sich auf. Neben dem Aussprechen auf der einen Seite kommt das Aufnehmen auf der anderen. So ist es Schwierig von manchen Ebenenpunkten auf eine andere zu gelangen und es werden tiefe Löcher der Unkenntnis, wobei diese Unkenntnis eine Entwicklung darstellt und keine Wertung, sichtbar. Eine Interaktion entsteht aber in jedem Fall. So könnte man den Motor der Entwicklung mit dem Wunsch der Verständigung gleichstellen.
Es hat sich also ein Gebirge gebildet, welches sich in anderen Landschaften widerfinden will.
Der Fehler erscheint in seiner Komplexität, des Großem und Ganzem einzelne Teilbereiche der ersten Ebene zu zergliedern zu wollen, als ungerichtet, aber auch als Grundlage.
An diesem Punkt gibt es drei Richtungen:
1) Fehler weiter begehen
2) neue Wörter aus alten ableiten oder zusammensetzen
3) neue Wörter durch spontane Silbenfolge erzeugen
1 scheint unausweichlich, aber da es ungerichtet ist, in diesem Kontext nur als wenig bedingt zu werten. 2 schafft vertrauen, wirkt jedoch ab und an plumb. 3 wurde noch nicht weiter beleuchtet erscheint aber Kreativ und Anspruchsvoll, bis Sinnentstellt. Zumindest, wenn man den Fakt der Verständlichkeit für andere in größerem Maße betrachten möchte.
Eine weitere Ebene zieht in den Raum. Die Ebene, die berücksichtigt, in welchem Kontext das Wort geschaffen wurde. Ist es ein kurzer, spontaner Aufschrei oder eine durchdachte Handlung? Und wer kann einem in der Situation schon sagen, ob nicht dieses Wort eine Abwandlung eines unbewusst gehörten Wortes ist?
Müßig an dieser Stelle wird es zu erwähnen, das der Schritt vom gesprochenem Wort zum geschriebenen noch ein ganz eigener ist. Weshalb die Formulierung eines neuen Wortes an dieser Stelle noch der Einführung viele weiteren Ebene bedürfte.
Da bleibt mir noch zu schreiben:
Mihluga
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