Montag, 16. Juni 2014
kleines Muster
Sonnenstrahlen dringen in den Schatten

Vertreiben die Kälte der Vergangenheit
Suchen die Wärme der Suchenden
Verursachen die Konfusion der Verliebtheit

Seelenfreuden dringen in den Sinn

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Samstag, 14. Juni 2014
schwarzer Freitag
Was gab es schon alles an einem 13., der auf einen Freitag gefallen ist?
Wer es wissen möchte, kann es gerne suchen.
Doch nun dies: Zum schreiben bereit, begab ich mich in die große, weite Welt der Anonymität, Pornos und Vernetzung. Willig, Buchstaben zu Wörtern und Wörter zu Sätze zu formieren. Ob nun Sinnreich oder-frei, sei dahingestellt.
Gedanken waren genügend vorhanden, der Tag hatte einige hervorgebracht und die Nacht war noch nicht mächtig genug, um diese vergessen zu machen.
Die Finger gewetzt und die Tastatur geputzt. Nur das leere Blatt, blieb so leer, dass es nicht beschrieben werden konnte.
Es hätte eine Alternative gegeben, doch diese zu wählen wäre zu Innovativ gewesen, um sie zu beschreiben.
So bleibt es bei einem schwarzen Tag, der einrahmt, was war, ohne es zu benennen.

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Freitag, 13. Juni 2014
Theatralik
Gibt es das schlimmste in der Welt?
Diesen einen Superlativ, der keinen Hyperlativ kennt?
Nun, ich weiß es nicht. Wie so vieles andere auch.
Was ich sagen kann, ist, dass es für mich besonders schlimm ist, wenn man nicht richtig verstanden wird.
Und das alles nicht ausschließlich auf Zwischenmenschlich, sondern auf eine Bewertung von fremden Menschen gemünzt.
Es ereignete sich vor all nicht gar zu langer Zeit, da schrieb ein wer drei Texte.
Zuerst den einen, der ohne große Schnörkel, Klimbim und Zubehör, frisch und frei eine Sache benennt.
Dieser Text schwebte gar zu lang in einem Raum, zu deren Tür der Schlüssel erst nach langem Suchen aufzufinden war. In dem Raum stand: Nein, danke.
So wurde der zweite Text mit Leben gefüllt, aber nicht mit so einem schönem, reinem, sondern mit purem Quark. Viele Andeutungen, ein tragischer Held und ein Happy End. Ein schmalzig, süßer Text, der einzig zum Zwecke geschrieben wurde um zu gefallen, der dem wer aber nicht gefällt. Doch dauerte es ein wenig den zweiten Text vorzustellen. Das Unechte an ihm wirkte zu schwer, als das es die Welt sehen sollte und auch zu fadenscheinig, und schmalzstroßend, so dass jeder, der es liese sofort wisse, dass er am Nasenring zur Güllegrube geführt werde.
In der Zwischenzeit formierte sich ein dritter Text, der es zwar nicht schaffte an den ersten heran zu gelangen, der aber Spielerei und echte Hingabe so in sich vereinte, um den zweiten Text auch vorstellen zu können.
Das Ergebnis des ganzen Unterfangens wird ja schon zur Genüge angedeutet. Die fremden Menschen erklärten einzig und allein den zweiten Text als würdig genug, anderen Menschen kundgetan zu werden.
Es bleibt zu hoffe, dass sie sich gern führen ließen und die Gülle sie nicht zu sehr anwidert.
Was aber zu befürchten ist, ist dass sie schon so lange in ihrer selbstgeschaffenen Welt leben, als dass sie pure Arschkriecherei nicht mehr vom echtem Inhalt zu unterscheiden vermögen.

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Donnerstag, 12. Juni 2014
Wetterumschwung
Wind und Nacht nehmen die Wärme,
bringen aber keine Kälte.
Im Verbund gelingt, was allein zu schwierig ist.
Manchmal hält sich aber die Wärme verzweifelt fest
und will gar nicht so recht weg.
Dann holt der Wind seine Geheimwaffe raus:
Blitz und Donner.

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Montag, 9. Juni 2014
Mittelohrentzündung
Schmerz,
der ganze Kopf, speziell die linke Seite zieht es in ein dumpfes Loch
ein Stechen ragt heraus
Übermüdung liefert sich einen Stellungskrieg mit der Schlaflosigkeit
gluckernde Laute, durchbrechen die Stille
Hilfe naht, ist nur noch einen Feiertag entfernt -
Verbesserung in Sicht
doch das Schlimmste was pasieren kann
ist Schluckauf

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Montag, 9. Juni 2014
Krank geschrieben
Ich höre nichts, sagte das linke zum rechtem Ohr und machte die Augen zu.

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Samstag, 7. Juni 2014
die Bewegung treibt uns an
Zufall oder Gelegenheit?
Beschreiben sie das Selbe, oder sind sie zu verschieden?
Kann man das überhaupt so genau Generalisieren, da es ja auch Ansichtssache sein könnte.

Zufall (nach Duden):
1. etwas, was man nicht vorausgesehen hat, was nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah
2. (veraltet) plötzlich auftretender Anfall

Gelegenheit (nach Duden):
1. geeignete Umstände, um etwas Geplantes auszuführen; [günstiger] Augenblick; Möglichkeit
2. Anlass
3. (Werbesprache) besonders günstiges Angebot
4. (verhüllend) Toilette

Jeweils die ersten Bedeutungen betrachtend, könnte man darauf schließen, dass der Unterschied zwischen Gelegenheit und Zufall der Vorsatz ist.
Jedoch ergeben sich auch Gelegenheiten zufällig und Zufälle werden als Gelegenheit wahrgenommen.
Beide Wörter beinhalten eine Bewegung, den Fall und der Gang. Sie stehen um 90 Grad gedreht zueinander. Der Fall bildet die y-Achse, der Gang die x-Achse.
Diese Ansicht ist Zweidimensional. Wenn man nun noch eine der eigenen Wahrnehmung hinzufügt, dann könnte sich das Bild ergeben, dass der Zufall unbeeinflusst von sämtlichen möglichen Einflussnehmern ist. Dahingegen die Gelegenheit einen Grad an Einfluss in sich hat.
Für mich steht die Gelegenheit über dem Zufall, aber ich lassen mich auch gern vom Gegenteil überzeugen.

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Donnerstag, 5. Juni 2014
Wie, was ist das denn?
Ist es eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass 7 die einzige einstellige Zahl und Ziffer ist, die zwei Silben hat?
Was können wir davon ableiten? Nun, da 7 keine weitere Variable mit sich führt, muss hier gesagt werden, dass die Variable entfällt.
Somit auch keine Geschichte über Zwerge, Berge, Jahr oder Weltwunder - Schade.

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Donnerstag, 5. Juni 2014
kribbelnde Erlebnisse
Was macht man, wenn es juckt?
Man kratzt sich!
Was macht man, wenn es doll juckt?
Man kratzt sich mehr!
Was macht man, wenn es richtig doll juckt?
Man kratzt sich! Und anschließend verabschiedet man sich von einem Teil seiner Haut.
Wem also die Unversehrtheit seiner Haut am Herzen liegt, sollte darauf achten, dass es nicht juckt.

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Mittwoch, 4. Juni 2014
Augenblicke
Mein Tag, ein Sammelsorium an Erlebnissen. Die Entspannung soll der Abend liefern, doch sehe ich zu wenig, als das ich sagen könnte, dass ich etwas erkenne. Meine Augen fliegen über den Platz, verheddern sich in dir. Ohne zu wissen, ob du es bist. Die Augen sagen nein. Ein Gefühl sagt vielleicht. Und das Wissen, es fließt den Fluss hinunter, den es immer fließt. Doch man weiß nie so genau, ob er sich in ein Meer ergießen will, oder in eine Wüste.
Von der Situation situiert, ergibt sich keine neue Bewegung. Stillstand ist der Tod, hat mal einer gesagt. Ich will Leben und bewege mich doch nur ziemlich langsam. Oder die anderen zu schnell.
Was zurück bleibt ist diese Ungewissheit, dieses Ding, welches man kennt und doch nicht kennen will.
Eine Ahnung die verdrängt werden möchte, wenn sie nicht zu dominant wäre.

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