Montag, 18. November 2013
Die Wolke im Wald
mfw, 00:46h
Eine matte Helle umgibt mich. Sie kühlt schon fast zu sehr. Ich bin den ganzen Weg gerannt, aus dem tiefen Tal bis hoch zum Wald und nun, mitten im Nebel, schaue ich mich das erste Mal wieder um. Und merke, der Nebel kommt mir bekannt vor. Der Rest aber nicht. Ich atme schwer, der Aufstieg war anstrengend, aber ich wollte die Strecke hinter mir lassen. Eigentlich war ich vor nichts direkt geflüchtet, ich musste einfach nur raus - den Kopf frei bekommen. In die Natur vorstoßen, einfach sein, den Kopf ausschalten und den Körper spüren. - Ich spürte ihn. Letztendlich hatte mich auch das Seitenstechen zum Anhalten bewegt. Ich bin mir gerade unsicher, ob ich noch auf dem Waldweg bin oder einfach so Mitten im Wald. Es liegen viele Blätter unter meinen Füßen, ich kann aber nicht ergründen, ob darunter ein Waldweg verläuft oder sich der weiche Waldboden befindet. Im Allgemeinen ist es gerade schwierig auch nur irgendetwas zu ergründen. Die matte Helle wirkt irgendwie immer matter. Auf die Helligkeit wirft sich in alle Richtungen ein Schatten, so als ob jemand eine Lampe mit einem dünnen Tuch abdecket. Meinen Körper geht es von Sekunde zu Sekunde wieder besser, er wird sogar schon wieder etwas kalt. Mein Kopf hingegen hatte es nicht geschafft, sich frei von Gedanken zu machen. Ok, vielleicht kurz in der Zeit, als er mich hierher führte, aber jetzt ratterte er wieder wie wild. Ich glaube schon fast der Nebel ist einfach nur Qualm, der aus meinem Kopf strömt. Dies würde einen lustigen Anblick für andere Waldbesucher ergeben, denn ich hatte mich wieder in Bewegung gesetzt und so würden sie eine wandelnde Dampfwolke im Wald erblicken. Ich ergebe mich also in mein Schicksal, die Orientierung für eine Weile verloren zu haben und versuche so gut es geht den Bäumen auszuweichen. Rechts und links von mir raschelt es immer mal wieder im Unterholz und ich zucke zusammen und beschleunige meinen Schritt, was mich zweimal fast zu Fall gebracht hätte. Mein Kopf meldet sich: Du bist auf einem Berg. Gibt es hier irgendwo einen Abhang, zu dem du jetzt nicht unbedingt gehen solltest? Ja schon aber der Abhang war so weit weg, da war es unwahrscheinlich in seiner Nähe herum zu stolpern. Der Kopf, dieser ständiger Begleiter, meldete sich aufs neue: Mensch. Wo Menschen sind, da ist auch Krach! Gut gemeint, nur schluckt der Nebel eine Menge an Geräuschen, so dass mein eigenes Geschnaufe so ziemlich das Einzigste ist, was an mein Ohr dringt. Nun also schon wieder eine Entscheidung: Entweder weiter laufen und etwas finden oder still sitzen bleiben und auf ein Geräusch hoffen, dass nicht von mir selber kommt. Ich bleibe sitzen. Ein fester Standpunkt ist wichtig! Langsam wird es leiser um mich herum. Welchen Laut erwartete ich eigentlich? Auf was sollte ich besonders achten? Auf eine Kuhherde? Waldarbeiter? Straßenlärm? Kreischende Kinder? - Da klingelte auf einmal etwas entfernt, direkt vor mir. Es war das Geläut von Kirchenglocken. Der Nebel scheint sich zu lichten und das Läuten wird immer lauter. Ich gehe ihm entgegen und denke:
Ich bin gerettet. Ich komme nach Hause.
Ich bin gerettet. Ich komme nach Hause.
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Donnerstag, 14. November 2013
Stillschweigen
mfw, 00:44h
Ich habe ein Geheimnis
GEHEIM, GEHEIM.
Ich darf es nicht sagen,
Sonst wär es nicht:
GEHEIM, GEHEIM.
Ich könnte es andeuten,
könnte es pantomimisch darstellen,
doch es bleibt:
GEHEIM,GEHEIM.
Ich will es sagen, dann wär es Allgemein,
könnte dich fragen,
ob du es nicht schon kennst,
dann wär es nicht:
GEHEIM, GEHEIM,
Ich merke die Geschichte ist doof.
Ständig muss ich aufpassen nichts zu sagen,
Könnte es doch herausposaunen
Und die meisten würden es nicht verstehen
Es bliebe weiterhin:
GEHEIM, GEHEIM.
Ich stehe jetzt hier,
Schaue nach oben, unten, rechts und links.
Denke und denke, atme und atem.
Schau mich wieder um
Und merke ich bin allein,
Also geh' ich
HEIM
GEHEIM, GEHEIM.
Ich darf es nicht sagen,
Sonst wär es nicht:
GEHEIM, GEHEIM.
Ich könnte es andeuten,
könnte es pantomimisch darstellen,
doch es bleibt:
GEHEIM,GEHEIM.
Ich will es sagen, dann wär es Allgemein,
könnte dich fragen,
ob du es nicht schon kennst,
dann wär es nicht:
GEHEIM, GEHEIM,
Ich merke die Geschichte ist doof.
Ständig muss ich aufpassen nichts zu sagen,
Könnte es doch herausposaunen
Und die meisten würden es nicht verstehen
Es bliebe weiterhin:
GEHEIM, GEHEIM.
Ich stehe jetzt hier,
Schaue nach oben, unten, rechts und links.
Denke und denke, atme und atem.
Schau mich wieder um
Und merke ich bin allein,
Also geh' ich
HEIM
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Mittwoch, 13. November 2013
Am Ende steht gut
mfw, 00:49h
Erinnerungen sind so eine abgrundtiefe schöne Sache. Sie zeigen einem das Schlechte was man erlebt hat. Und zeigen einem gleichzeitig, dass das auch vorbei geht und alles deshalb gut ist.
Wir Leben so vor uns hin, neben her und manchmal auch aneinander vorbei. Wollen alle das gleiche, nur macht keiner mal den Mund auf, um zu sagen was das ist.
Ich möchte fliegen können. So jetzt ist es gesagt! Einfach hochspringen, die Schwerkraft, Schwerkraft sein lassen und oben bleiben. Nur auf den Boden kommen, wenn ich es will. Leicht fühlen, viele hundert Kilometer auf direktem Weg zurücklegen. Den Wind am ganzem Körper spüren (So ein Erlebnis sollte man natürlich nur nackt machen.) Und frei fühlen.
Steht also die Frage, ob ich mich gerade jetzt nicht frei fühle und ob es in der Luft wirklich Freiheit gibt. Wenn ich mich mit einem Vogel vergleiche, so muss ich doch zugeben, dass ich etwas mehr wiege. Es ist also Wahrscheinlich anzunehmen, dass ich die Schwerkraft nur um den Preis eines erhöhten Energieverbrauchs bezwingen kann. Wobei mein Gewicht dadurch auch weniger wird. Nur kann dieses weniger auch viel zu wenig sein. Kurzum, entweder muss ich viel, viel mehr essen, was auf dauer eine finanzielle Herausforderung oder eine kriminelle Handlung wird oder ich muss zusehen, dass die Schwerkraft für alle abgeschafft wird. Doch dann wird der Luftraum sicherlich auch keine so große Entspannung sein. Ich meine: Man will nicht jeden Menschen nackt sehen. Aber da wird es sicherlich welche geben, die einem das Nacktfliegen untersagen und die Freiheit ist wieder beschränkt. Alles in allem sollte ich meinen Wunsch, von der Allgemeinheit abgekapselt zu sein, darauf definieren, dass ich will, dass ich allein fliegen und mir die Leute aussuchen darf, welche noch mitfliegen dürfen. Ich beschränke also die Freiheit aller anderen um selber am meisten Spaß zu haben. Hmm ... klingt erstmal nicht so nett, aber der Gedanke ging ja davon aus, dass ich mich sowieso von der Allgemeinheit lossage. Ich verspreche auch allen lieb zu winken, dann werden das sicherlich alle verstehen.
Nun ging es vom Erinnern zu Vorstellungen bis zum Träumen. Es ist schön Träume zu haben und so neue Erinnerungen zu schaffen. Ob nun mit der Allgemeinheit oder nur zu zweit, es wird gut.
Wir Leben so vor uns hin, neben her und manchmal auch aneinander vorbei. Wollen alle das gleiche, nur macht keiner mal den Mund auf, um zu sagen was das ist.
Ich möchte fliegen können. So jetzt ist es gesagt! Einfach hochspringen, die Schwerkraft, Schwerkraft sein lassen und oben bleiben. Nur auf den Boden kommen, wenn ich es will. Leicht fühlen, viele hundert Kilometer auf direktem Weg zurücklegen. Den Wind am ganzem Körper spüren (So ein Erlebnis sollte man natürlich nur nackt machen.) Und frei fühlen.
Steht also die Frage, ob ich mich gerade jetzt nicht frei fühle und ob es in der Luft wirklich Freiheit gibt. Wenn ich mich mit einem Vogel vergleiche, so muss ich doch zugeben, dass ich etwas mehr wiege. Es ist also Wahrscheinlich anzunehmen, dass ich die Schwerkraft nur um den Preis eines erhöhten Energieverbrauchs bezwingen kann. Wobei mein Gewicht dadurch auch weniger wird. Nur kann dieses weniger auch viel zu wenig sein. Kurzum, entweder muss ich viel, viel mehr essen, was auf dauer eine finanzielle Herausforderung oder eine kriminelle Handlung wird oder ich muss zusehen, dass die Schwerkraft für alle abgeschafft wird. Doch dann wird der Luftraum sicherlich auch keine so große Entspannung sein. Ich meine: Man will nicht jeden Menschen nackt sehen. Aber da wird es sicherlich welche geben, die einem das Nacktfliegen untersagen und die Freiheit ist wieder beschränkt. Alles in allem sollte ich meinen Wunsch, von der Allgemeinheit abgekapselt zu sein, darauf definieren, dass ich will, dass ich allein fliegen und mir die Leute aussuchen darf, welche noch mitfliegen dürfen. Ich beschränke also die Freiheit aller anderen um selber am meisten Spaß zu haben. Hmm ... klingt erstmal nicht so nett, aber der Gedanke ging ja davon aus, dass ich mich sowieso von der Allgemeinheit lossage. Ich verspreche auch allen lieb zu winken, dann werden das sicherlich alle verstehen.
Nun ging es vom Erinnern zu Vorstellungen bis zum Träumen. Es ist schön Träume zu haben und so neue Erinnerungen zu schaffen. Ob nun mit der Allgemeinheit oder nur zu zweit, es wird gut.
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Dienstag, 12. November 2013
Ein guter Tag
mfw, 00:13h
Eigentlich war alles wie immer:
aufstehn, weggehn, machen, schaffen und wiederkommen.
Auch ansonsten war alles im Rahmen,
nur irgendwie alles in einem Licht.
Das Licht zu beschreiben ist schwierig.
Es ist eher mehr ein Gedanke.
Ein Gedanke der mich täglich
begleitet, aufbaut, herunterzieht und um mich ist.
Es ist schön,
wenn man bekanntes um sich hat.
Es schmerzt,
da der Gedanke schiebt und drückt
und endlich in die Realität möchte.
Ich Träume ...
und ein Lächeln breitet sich aus,
wandert zu den Ohren
um sich am Hinterkopf zu treffen.
Die Mundwinkel überlappen sich
und ich strahle von innen heraus.
Die Sonne wird schon neidisch.
Doch das kümmert mich herzlich wenig.
Träumen ist schön.
Leben ist besser.
Ich wäre manchmal gern an einem anderen Ort
und merke: ich bin schon da.
aufstehn, weggehn, machen, schaffen und wiederkommen.
Auch ansonsten war alles im Rahmen,
nur irgendwie alles in einem Licht.
Das Licht zu beschreiben ist schwierig.
Es ist eher mehr ein Gedanke.
Ein Gedanke der mich täglich
begleitet, aufbaut, herunterzieht und um mich ist.
Es ist schön,
wenn man bekanntes um sich hat.
Es schmerzt,
da der Gedanke schiebt und drückt
und endlich in die Realität möchte.
Ich Träume ...
und ein Lächeln breitet sich aus,
wandert zu den Ohren
um sich am Hinterkopf zu treffen.
Die Mundwinkel überlappen sich
und ich strahle von innen heraus.
Die Sonne wird schon neidisch.
Doch das kümmert mich herzlich wenig.
Träumen ist schön.
Leben ist besser.
Ich wäre manchmal gern an einem anderen Ort
und merke: ich bin schon da.
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Sonntag, 10. November 2013
Kind sein ist schön
mfw, 23:33h
Die kleine Raupe Nimmersatt
Saß auf ihrem grünen Blatt
Wünschte sich woanders hin
Hatte viel zu viel im Sinn
Immer diese gleiche Pflanze
Von der Wurzel bis zum Kranze
Zweimal rauf und einmal runter
Das Grüne wurde nimmer bunter
Eine Katze kam vorrüber
Raupe stürzte sich hernieder
Landete im weichem Fell
Katze lief so richtig schnell
Raupe klammerte sich fest
Doch ein Sprung gab ihr den Rest
Landete in einer Pfütze
Und verlor dabei die Mütze
Ihr war gleich so richtig kalt
Und sie fühlte sich so alt
Schwamm ganz schnell zum Trocknen hin
War durchnässt bis unters Kinn
Kam ein großer, grauer Rabe
Raupe dacht': Es geht ins Grabe
Doch der Rabe packte sie
Ganz, ganz sanft am linken Knie
Die Raupe sah die Welt von oben
Dacht' sich: Was war ich ungezogen
Wollte von meiner Pflanze weg
Ganz ohne Sinn und ohne Zweck
Nun fragte die Raupe schnell den Raben
Ob er sie nicht kann tragen
Zu ihrem schönen, grünen Blatt
Da wurde sie glücklich und auch satt
Saß auf ihrem grünen Blatt
Wünschte sich woanders hin
Hatte viel zu viel im Sinn
Immer diese gleiche Pflanze
Von der Wurzel bis zum Kranze
Zweimal rauf und einmal runter
Das Grüne wurde nimmer bunter
Eine Katze kam vorrüber
Raupe stürzte sich hernieder
Landete im weichem Fell
Katze lief so richtig schnell
Raupe klammerte sich fest
Doch ein Sprung gab ihr den Rest
Landete in einer Pfütze
Und verlor dabei die Mütze
Ihr war gleich so richtig kalt
Und sie fühlte sich so alt
Schwamm ganz schnell zum Trocknen hin
War durchnässt bis unters Kinn
Kam ein großer, grauer Rabe
Raupe dacht': Es geht ins Grabe
Doch der Rabe packte sie
Ganz, ganz sanft am linken Knie
Die Raupe sah die Welt von oben
Dacht' sich: Was war ich ungezogen
Wollte von meiner Pflanze weg
Ganz ohne Sinn und ohne Zweck
Nun fragte die Raupe schnell den Raben
Ob er sie nicht kann tragen
Zu ihrem schönen, grünen Blatt
Da wurde sie glücklich und auch satt
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Donnerstag, 7. November 2013
Wort für Wort
mfw, 00:55h
Ihr Charakter haucht weich eine Szene nach inniger Chemie. Häufige Träume wecken ängstliche Situationen im Crashkurs heiteren denkens. Eine noch kleine Empfindung nach süßem Obst lacht leise im Chor herum. Sonst passiert in ewiger Trance verhältnismäßig Eintöniges. Rufe richtig Übermütig eine chinesische Kultur. Torkel unsanft nach dem Franzosen und entkorke heiter lachend manchen illustrierten Champagner. Heute gehen alle nach Zürich, nutzen ordinäre Rollen, modifizieren aller Leben.
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Dienstag, 5. November 2013
Großgeschrieben liegt ganz weit vorn
mfw, 22:15h
HERVORGEGANGEN AUS EINER ALTEN DYNASTIE
AUFGEWACHSEN IN EINEM UMFELD DER REALITAET
LICHT UND SCHATTEN KENNEN GELERNT
LEUCHTET DIE ZUKUNFT IN EINEM HELLEN GLANZ
OFFENBARUNG DER ZEIT
GLAUBST DU DARAN DAS ALLES GUT WIRD?
AUCH WENN ES NICHT IMMER SO SCHEINT
BRAUCHST DU JEMANDEN DER DICH FESTHAELT?
IN DER DUNKLEN; SCHWEREN ZEIT
WENN ICH WAS SAGEN DARF
ICH SAGTE ALLES SCHON
ERNEUERE ES ABER TAG FUER TAG
GEDANKEN SIND MANCHMAL SCHWER ZU FASSEN
ERFAHRUNGEN SCHWER ZU BESCHREIBEN
HILFE BIETET DA DAS REDEN
TRAU DICH UN DU FINDEST.
EINE EINLADUNG AN DAS
SELBSTBEWUSSTE MAEDCHEN
DIE FEIER AUF DIE DU DANN GEHST
IST DAS EIGENTLICHE FEST
RAUM FUER DAS SCHOENE
AUFGEWACHSEN IN EINEM UMFELD DER REALITAET
LICHT UND SCHATTEN KENNEN GELERNT
LEUCHTET DIE ZUKUNFT IN EINEM HELLEN GLANZ
OFFENBARUNG DER ZEIT
GLAUBST DU DARAN DAS ALLES GUT WIRD?
AUCH WENN ES NICHT IMMER SO SCHEINT
BRAUCHST DU JEMANDEN DER DICH FESTHAELT?
IN DER DUNKLEN; SCHWEREN ZEIT
WENN ICH WAS SAGEN DARF
ICH SAGTE ALLES SCHON
ERNEUERE ES ABER TAG FUER TAG
GEDANKEN SIND MANCHMAL SCHWER ZU FASSEN
ERFAHRUNGEN SCHWER ZU BESCHREIBEN
HILFE BIETET DA DAS REDEN
TRAU DICH UN DU FINDEST.
EINE EINLADUNG AN DAS
SELBSTBEWUSSTE MAEDCHEN
DIE FEIER AUF DIE DU DANN GEHST
IST DAS EIGENTLICHE FEST
RAUM FUER DAS SCHOENE
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Dienstag, 5. November 2013
mfw, 00:22h
Trüber Morgen, trüber Tag,
Nieselregen die ganze Zeit.
Tristesse und welke Blätter.
Ich sehe die Welt in einem grausigen Grau.
Und möchte am liebsten in mein warmes Bett.
Doch dann ein Geistesblitz,
Nein eher ein Sonnenstrahl.
Der aufgehenden Sonne gleich,
Nur scheint er seltsam bekannt.
Warum war mir der Tag bisher so grau?
Es ist doch schön zu sehen:
Wie es ist und wie es sein wird.
Die Abwechslung macht erst das Leben schön!
Ein Unterschied von Tag und Nacht.
Erwacht am Tag.
Vollendet in der Nacht.
Nieselregen die ganze Zeit.
Tristesse und welke Blätter.
Ich sehe die Welt in einem grausigen Grau.
Und möchte am liebsten in mein warmes Bett.
Doch dann ein Geistesblitz,
Nein eher ein Sonnenstrahl.
Der aufgehenden Sonne gleich,
Nur scheint er seltsam bekannt.
Warum war mir der Tag bisher so grau?
Es ist doch schön zu sehen:
Wie es ist und wie es sein wird.
Die Abwechslung macht erst das Leben schön!
Ein Unterschied von Tag und Nacht.
Erwacht am Tag.
Vollendet in der Nacht.
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Sonntag, 3. November 2013
Gedankenlosigkeit
mfw, 15:42h
Ich bin ein Detektiv der Zeit und habe die Theorie entwickelt, dass man seine Gedanken in den Schlaf schicken und dabei Zeit einsparen kann. Tief ausgeruht stehen die Gedanekn einem dann am nächsten Tag wieder zur Verfügung. Einige davon sind ganz ruhig und wirken noch etwas schläfrig in der letzten Reihe. Andere scheinen aber gut erholt und springen einem förmlich in und aus dem Gesicht. Aber letzendlich sind alle gut. Manche unangebracht und ungestüm, aber gut. Nun aber zurück zur Theorie der Zeit: Wir stellen die Uhren ab. Nein halt das klappt nicht. Die Uhr zeigt nur an, dass die Zeit vergeht, sie selber ist nicht die Zeit. Zum Anhalten braucht es ein anderes Werkzeug. Es ist ein Getränk, gemischt aus vielen verschiedenen Flüssigkeiten, die man auf bestimmte Art zu sich nimmt. Die Theorie geht im Grunde davon aus: Was man nicht weiß, war nicht da. Die Zeit soll also eingefangen werden. Ich erläutere diese Theorie nur deshalb, weil sie an eine entscheidene Grenze gestoßen ist. (Ansonsten hätte ich mich zum einzigen Nutznießer gemacht.) Es müssen alle mitmachen und nicht nur so ziemlich alle, sonder wirklich alle alle. Eine kollektive Verweigerung der Zeit. Demnach sollte das Wissen um diese Theorie unverzüglich in alle Sprachen übersetzt werden und jedem, wirklich jedem Menschen verständlich gemacht werden. Sollte sich zeigen, dass Tiere und Pflanzen ebenfalls die Anleitung verstehen, dann können sie sich auch daran beteiligen. Aber nun zur Anleitung: Man benötigt 50 ml Ozeanwasser, durch das gerade ein Buckelwalbullenkalb geschwommen ist. Am Bestem ist es, wenn sich das Wasser noch verwirbelt. 20 ml vom Eigelb eines 8 Tage angebrüteten Kuckucksei. 15 ml Bienenhonig, wobei die Bienen den Nektar ausschließlich von Birnenblüten gesammelt haben dürfen. 10 ml Saft aus einer ausgequetschten Aloe Vera Pflanze und 5 ml Saft aus einer grünen Zitrone, welche durch einen Mühlstein zerquetscht wurde. Das alles wird in dieser Reihenfolge in einen 500 ml Quarzglastopf gefüllt und bei exakt 43 Grad Celsius 18 Minuten mit einem Magnetrührer (rund, 8 mm Durchmesser und 24 mm Länge) bei 100 Umdrehungen pro Minute verrührt. Die Herstellung des Getränks muss immer individuell erfolgen!
Ich gebe zu, dass die Rezeptliste etwas gewagt klingt und uns alle vor eine logistische Meisterleistung stellen wird. Aber wir schaffen das!
Das, zugegebener Maßen, etwas extravagante Getränk ist wirkungslos, wenn es nicht auf die nachfolgend erläuterte Weise konsumiert wird: Das Getränk wird von der Heizplatte genommen und sofort in einen 250 ml braunen Steingutbecher gefüllt. Die Reste und der Magnetrührer werden mit dem kleinen Finger der linken Hand gesäubert. Der Finger wird anschließend hinter dem rechtem Ohr saubergewischt. Nun geht man 68 Schritte zu einem vorbereiteten Messingkronleuchter mit alten 60 Watt Glühbirnen. Dieser hat fünf Lampen , wobei diese je eine bestimmte Temperatur haben müssen. Der Kronleuchter ist so ausgerichtet, dass man direkt auf eine Lampe zutritt. Diese Lampe hat die niedrigste Temperatur mit 43 Grad Celsius. Die Temperatur der Lampen steigt in Reihenfolge gegen den Uhrzeigersinn. Die Lampe, vom Betrachter aus vorne links, ist 48 Grad Celsius warm, die nächste 52 Grad Celsius, die vierte 55 Grad Celsius und die letzte 57 Grad Celsius. Man tritt unter den Kronleuchter und dreht sich dreimal nach rechts und viermal nach links um die eigene Achse. Anschließend trinkt man das Getränk in einem Zug aus. Danach wischt man den Becher mit dem kleinen Finger der rechten Hand aus und streicht sich diesem hinter dem linken Ohr sauber. Ist dies erledigt macht man unter den Kronleuchter 5 Minuten und 56 Sekunden lang einen Kopfstand. Zum Schluss geht man in Richtung der dritten Lampe unter dem Kronleuchter hervor. Damit ist die Herstellung des Trankes und die Konsumierung erklärt. Was nun noch folgt ist die Erläuterung der Wirkungsweise.
Das Getränk liegt einem wohlig-warm im Magen, führt aber leider zu starken Blähungen. Wobei aber schon erweisen ist, dass die Blähungen geringer ausfallen, je näher das Wasser am Buckelwalbullenkalb abgenommen wurde. Die eigentliche Wirkung setzt mit der nächsten Dämmerung ein. Man fühlt sich leicht und beschwingt und möchte am liebsten die Arme ausbreiten und durch die Luft gleiten. Man lächelt, nimmt seine Umgebung positiv wahr und wird im gleichem Maße wahrgenommen. Dieser Zustand hält sich 2 Stunden 23 Minuten und 37 Sekunden nach Beginn der Dämmerung. Danach ein Schnitt, alle Gedanken werden zurückgestellt und melden sich erst wieder am nächsten Morgen, in der oben beschriebenen Weise. Es soll darauf geachtet werden, dass in der gedankenlosen Zeit keinerlei Protokollierungen des Konsumenten gemacht werden, da dieses Festhalten das Raum-Zeit-Kontinuum durcheinander bringen würde. Eine Auswirkung von Genuss alkoholischer Getränke kann nicht bestätigt werden. Nun drängt sich vielleicht bei dem ein oder anderen die Frage auf: Was bringt mir das nun genau?
Wie gesagt, muss das Experiment, um in seiner, in der Theorie erdachten, Weise zu wirken, von allen Menschen (Plus Tiere und Pflanzen die sich anschließen wollen) durchgeführt werden. Dann und nur dann würden wir alle die Zeit der Gedankenlosigkeit komplett sparen. Man wäre frisch und ausgeruht beim Erwachen (Wobei das Erwachen überraschender Weise bei allen simultan erfolgt.). Hätte die Zeit gespart und könnte diese für schöne Sachen im Leben, den Weltfrieden oder ähnliches verwenden. Da die Wirkung des Getränks erst nach der Dämmerung beginnt, sollten alle sich in ein und der selben Zeitzone befinden. Ich schlage dazu China vor, da sich dieses Land in einer großen Zeitzone befindet. Der positive Nebeneffekt dieser Ansammlung ist, dass man viele verschiedene Menschen trifft und so den Punkt Weltfrieden schon so gut wie abhaken kann.
Die Theorie ist in sich schlüssig und bedarf nur noch einer Praxiserprobung. Dazu möchte ich erneut zur Übersetzung und Verbreitung des Textes aufrufen.
Ihr Detektiv der Zeit
Ich gebe zu, dass die Rezeptliste etwas gewagt klingt und uns alle vor eine logistische Meisterleistung stellen wird. Aber wir schaffen das!
Das, zugegebener Maßen, etwas extravagante Getränk ist wirkungslos, wenn es nicht auf die nachfolgend erläuterte Weise konsumiert wird: Das Getränk wird von der Heizplatte genommen und sofort in einen 250 ml braunen Steingutbecher gefüllt. Die Reste und der Magnetrührer werden mit dem kleinen Finger der linken Hand gesäubert. Der Finger wird anschließend hinter dem rechtem Ohr saubergewischt. Nun geht man 68 Schritte zu einem vorbereiteten Messingkronleuchter mit alten 60 Watt Glühbirnen. Dieser hat fünf Lampen , wobei diese je eine bestimmte Temperatur haben müssen. Der Kronleuchter ist so ausgerichtet, dass man direkt auf eine Lampe zutritt. Diese Lampe hat die niedrigste Temperatur mit 43 Grad Celsius. Die Temperatur der Lampen steigt in Reihenfolge gegen den Uhrzeigersinn. Die Lampe, vom Betrachter aus vorne links, ist 48 Grad Celsius warm, die nächste 52 Grad Celsius, die vierte 55 Grad Celsius und die letzte 57 Grad Celsius. Man tritt unter den Kronleuchter und dreht sich dreimal nach rechts und viermal nach links um die eigene Achse. Anschließend trinkt man das Getränk in einem Zug aus. Danach wischt man den Becher mit dem kleinen Finger der rechten Hand aus und streicht sich diesem hinter dem linken Ohr sauber. Ist dies erledigt macht man unter den Kronleuchter 5 Minuten und 56 Sekunden lang einen Kopfstand. Zum Schluss geht man in Richtung der dritten Lampe unter dem Kronleuchter hervor. Damit ist die Herstellung des Trankes und die Konsumierung erklärt. Was nun noch folgt ist die Erläuterung der Wirkungsweise.
Das Getränk liegt einem wohlig-warm im Magen, führt aber leider zu starken Blähungen. Wobei aber schon erweisen ist, dass die Blähungen geringer ausfallen, je näher das Wasser am Buckelwalbullenkalb abgenommen wurde. Die eigentliche Wirkung setzt mit der nächsten Dämmerung ein. Man fühlt sich leicht und beschwingt und möchte am liebsten die Arme ausbreiten und durch die Luft gleiten. Man lächelt, nimmt seine Umgebung positiv wahr und wird im gleichem Maße wahrgenommen. Dieser Zustand hält sich 2 Stunden 23 Minuten und 37 Sekunden nach Beginn der Dämmerung. Danach ein Schnitt, alle Gedanken werden zurückgestellt und melden sich erst wieder am nächsten Morgen, in der oben beschriebenen Weise. Es soll darauf geachtet werden, dass in der gedankenlosen Zeit keinerlei Protokollierungen des Konsumenten gemacht werden, da dieses Festhalten das Raum-Zeit-Kontinuum durcheinander bringen würde. Eine Auswirkung von Genuss alkoholischer Getränke kann nicht bestätigt werden. Nun drängt sich vielleicht bei dem ein oder anderen die Frage auf: Was bringt mir das nun genau?
Wie gesagt, muss das Experiment, um in seiner, in der Theorie erdachten, Weise zu wirken, von allen Menschen (Plus Tiere und Pflanzen die sich anschließen wollen) durchgeführt werden. Dann und nur dann würden wir alle die Zeit der Gedankenlosigkeit komplett sparen. Man wäre frisch und ausgeruht beim Erwachen (Wobei das Erwachen überraschender Weise bei allen simultan erfolgt.). Hätte die Zeit gespart und könnte diese für schöne Sachen im Leben, den Weltfrieden oder ähnliches verwenden. Da die Wirkung des Getränks erst nach der Dämmerung beginnt, sollten alle sich in ein und der selben Zeitzone befinden. Ich schlage dazu China vor, da sich dieses Land in einer großen Zeitzone befindet. Der positive Nebeneffekt dieser Ansammlung ist, dass man viele verschiedene Menschen trifft und so den Punkt Weltfrieden schon so gut wie abhaken kann.
Die Theorie ist in sich schlüssig und bedarf nur noch einer Praxiserprobung. Dazu möchte ich erneut zur Übersetzung und Verbreitung des Textes aufrufen.
Ihr Detektiv der Zeit
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Samstag, 2. November 2013
Skat nach langer Zeit
mfw, 23:25h
Die Karten in meiner Hand
Hätte ich Zeit ich würde sie zählen
1,2,3,4,5,6,7,8,9,10
So viele - Nein das kannn ich nicht!
Nur zwei Karten behalte ich in meinen Kopf
Rot und schwarz mehr bleibt da nicht
Wir gewinnen und wir verlieren
Glück stiehlt Gewissheit
Ich denke ich Gewinne immer
Und Trauer umgibt mich,
Wie die finsterste Nacht
Was bleibt ist: schlafen gehen
Träumen und wieder aufwachen
Und am nächsten Tag ist alles vorbei
Oder nicht ?!
Wer weiß schon was die Zukunft verspricht?
Hätte ich Zeit ich würde sie zählen
1,2,3,4,5,6,7,8,9,10
So viele - Nein das kannn ich nicht!
Nur zwei Karten behalte ich in meinen Kopf
Rot und schwarz mehr bleibt da nicht
Wir gewinnen und wir verlieren
Glück stiehlt Gewissheit
Ich denke ich Gewinne immer
Und Trauer umgibt mich,
Wie die finsterste Nacht
Was bleibt ist: schlafen gehen
Träumen und wieder aufwachen
Und am nächsten Tag ist alles vorbei
Oder nicht ?!
Wer weiß schon was die Zukunft verspricht?
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