Samstag, 28. Dezember 2013
wieviele Wörter kann ich sagen?
mfw, 00:30h
Zwei Wörter:
Ja. Nein.
Das sind doch vier?
Und nun schon acht Wörter. Was ist da los?
Es scheint sich unaufhaltsam zu potenzieren, es sind schon sechszehn Wörter, geschrieben worden! Wobei ich schon genannte Wörter nicht mehrmals zählen möchte.
Doch upps, ich merke schon, es wird ziemlich schwierig, die Übersicht zu behalten und sich nicht zu verzählen. Ein kleines Stück großer Arbeit ist auch nur eine Sache, die vergangen sein wird. In der Ruhe liegt die Kraft, aufgeregt suche ich. Aber ich denke mir, was gut werden möchte, wird gut.
Für eine bessere mathematische Betrachtung, könnten wir den Doppelpunkt in der ersten Zeile als Minus eins annehmen. Doch wer will das schon? Es würde auch keinen Sinn ergeben nur mit "Wörter" zu beginnen. Einen Anfang ohne Bewegung nenne ich Stillstand. So etwas ist zwar für den Moment auch schon einmal gut, aber auf Dauer eher langweilig bis trüb. Deshalb: Nur eine Teetasse bringt Tee, ansonsten würden wir sie anders nennen. Und ich muss zugeben, ab hier habe ich externe Hilfe benötigt. Und habe festgestellt, dass ich mich verzählt hatte. Der Fehler wurde aber schon entdeckt und ausgebessert.
Ja. Nein.
Das sind doch vier?
Und nun schon acht Wörter. Was ist da los?
Es scheint sich unaufhaltsam zu potenzieren, es sind schon sechszehn Wörter, geschrieben worden! Wobei ich schon genannte Wörter nicht mehrmals zählen möchte.
Doch upps, ich merke schon, es wird ziemlich schwierig, die Übersicht zu behalten und sich nicht zu verzählen. Ein kleines Stück großer Arbeit ist auch nur eine Sache, die vergangen sein wird. In der Ruhe liegt die Kraft, aufgeregt suche ich. Aber ich denke mir, was gut werden möchte, wird gut.
Für eine bessere mathematische Betrachtung, könnten wir den Doppelpunkt in der ersten Zeile als Minus eins annehmen. Doch wer will das schon? Es würde auch keinen Sinn ergeben nur mit "Wörter" zu beginnen. Einen Anfang ohne Bewegung nenne ich Stillstand. So etwas ist zwar für den Moment auch schon einmal gut, aber auf Dauer eher langweilig bis trüb. Deshalb: Nur eine Teetasse bringt Tee, ansonsten würden wir sie anders nennen. Und ich muss zugeben, ab hier habe ich externe Hilfe benötigt. Und habe festgestellt, dass ich mich verzählt hatte. Der Fehler wurde aber schon entdeckt und ausgebessert.
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Freitag, 27. Dezember 2013
schrecklich schöne (Kinder-)Welt
mfw, 00:15h
aufwachen, wach werden, umschauen
Frage: Mama und/oder Papa da?
-> Ja: Alles gut :).
-> Nein: *Schrei*, Hektik ;(
anziehen
-> Doofe Sache, weil Veränderung. Lieber alles so lassen wie es ist.
Spielsachen?
-> Müssen da sein, ansonsten wird etwas anderes (z. B. Lichtschalter) zur Spielsache erklärt.
spielen
->Geräusche, Bewegung, beachtet werden
Neue Leute sind erst interessant, wenn sie auch ordentlich durch die Eltern vorgestellt werden und sich kindgerecht benehmen.
Neue Leute akzeptieren?
-> Ja: Dürfen/müssen mitspielen.
-> Nein: Werden nicht beachtet. (Wahlweise, leicht quengelnd zu den Eltern flüchten.)
lachen
-> immermal, auch ohne Grund
hinfallen/anstoßen
-> im ersten Moment sehr intensiv (vorallem, wenn es gesehen wurde und man nicht zu tief ins spielen vertieft war), der Schreck lässt aber ziemlich schnell wieder nach und alles bleibt meist ohne lange Wirkung
reden
-> unverständlich aber dafür viel, Sachen die verstanden werden, werden durch einen Chor ältere als richtig quittiert, Verbesserungen werden nur wahlweise angenommen
Sachen haben wollen
-> immer gern
Sachen nicht bekommen
-> erstmal schlecht, aber vielleicht wird ja das Ablenkungsmanöver gut
Verdauung
-> abhängig von der Tagesform
Essen
-> Ganzkörpererlebnis, mit Unterhaltungsanspruch
Schlafengehen
-> eher doof, weil wieder Sachen wechseln (passiert zwar auch häufiger, da aber kontinuierlich)
->hinlegen, ein Auge möchte immer wach bleiben, das andere schläft bereits, ab und an wieder wach werden und dann sind beide im nuh zu
Frage: Mama und/oder Papa da?
-> Ja: Alles gut :).
-> Nein: *Schrei*, Hektik ;(
anziehen
-> Doofe Sache, weil Veränderung. Lieber alles so lassen wie es ist.
Spielsachen?
-> Müssen da sein, ansonsten wird etwas anderes (z. B. Lichtschalter) zur Spielsache erklärt.
spielen
->Geräusche, Bewegung, beachtet werden
Neue Leute sind erst interessant, wenn sie auch ordentlich durch die Eltern vorgestellt werden und sich kindgerecht benehmen.
Neue Leute akzeptieren?
-> Ja: Dürfen/müssen mitspielen.
-> Nein: Werden nicht beachtet. (Wahlweise, leicht quengelnd zu den Eltern flüchten.)
lachen
-> immermal, auch ohne Grund
hinfallen/anstoßen
-> im ersten Moment sehr intensiv (vorallem, wenn es gesehen wurde und man nicht zu tief ins spielen vertieft war), der Schreck lässt aber ziemlich schnell wieder nach und alles bleibt meist ohne lange Wirkung
reden
-> unverständlich aber dafür viel, Sachen die verstanden werden, werden durch einen Chor ältere als richtig quittiert, Verbesserungen werden nur wahlweise angenommen
Sachen haben wollen
-> immer gern
Sachen nicht bekommen
-> erstmal schlecht, aber vielleicht wird ja das Ablenkungsmanöver gut
Verdauung
-> abhängig von der Tagesform
Essen
-> Ganzkörpererlebnis, mit Unterhaltungsanspruch
Schlafengehen
-> eher doof, weil wieder Sachen wechseln (passiert zwar auch häufiger, da aber kontinuierlich)
->hinlegen, ein Auge möchte immer wach bleiben, das andere schläft bereits, ab und an wieder wach werden und dann sind beide im nuh zu
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Donnerstag, 26. Dezember 2013
Gedankenspiel: Weihnachtsmann
mfw, 00:53h
Was würde ich heute machen, wenn ich der Weihnachtsmann wäre?
Bis Gestern war alles Stress und Hektik. Würde ich heute durchschlafen? Oder in ein tiefes Loch fallen? Oder noch ganz anders, noch voll Adrenalin sein, dass ich einfach weiterfeier, bis ich irgendwo in der Ecke glücklich eingeschlafen bin?
Fakt ist: Ich weiß es nicht und ich bin auch nicht der Weihnachtsmann! , naja aber es geht ja um ein Gedankenspiel.
1. durchschlafen
Dazu ist ja nun wirklich nicht viel zu sagen.
Nach dem das letzte Geschenk abgeliefert ist (und noch kleine Augen sehnsüchtig in die Nacht hinausstarren - ok Schwund gibt es überall), fährt mich der Schlitten nach Hause. Die Tiere sind auch schon etwas müde und so nehmen sie mir das Lenken ab, da sie automatisch den Weg nach Hause suchen und auch finden. Da angekommen fallen ich halbschlafend aus den Schlitten heraus und vollende die Hälfte auf den Boden. Meine Gehilfen, welche die Tiere in ihre Unterkünfte bringen wollen, wecken mich besorgt mit gezielten Schlägen ins Gesicht. So aufgemuntert tapse ich ins Haus, und falle wie ein Stein, bereits schlafend und angezogen wie ich bin, in mein Bett und in Träume, in denen ich von Geschenken, Kindergeschrei und Weihnachtsliedern und -gedichten gejagt werde.
2. tiefes Loch
Geschafft, endlich geschafft!
Eigentlich wie jedes Jahr, Aufgabe vornehmen, annehmen und umsetzen. Aber warum muss es trotzdem immer so voller Hektik und Stress sein? Ich bin jedesmal erstaunt darüber, dass mir meine Kleidung in diesen Tagen noch passt und nicht einfach an mir herunterhängen, wo ich doch schon einen beträchtlichen Anteil meiner Körpermasse in Energie und Arbeit umgesetzt habe. Aber es geht, es geht ja irgendwie immer. Was heute nur wieder für kleine, unegzogene Kinder da waren! Jetzt glauben schon nicht mal mehr die fünfjährigen an mich. Und dass, obwohl ich doch direkt vor ihnen gestanden habe! Frühe durfte man da noch die Rute benutzen. Aber nachdem ich letztes Jahr von einem besorgten Vater direkt selber mit der Rute bearbeitet wurde und überdies noch zwanzig Anzeigen wegen Körperverletzung ins Haus flatterten, habe ich die Rute dieses Jahr lieber zu Hause gelassen. Mögen sich die Holzwürmer mit ihr beschäftigen, ich nicht mehr. Nun gilt es eigentlich, sich an die Planung fürs nächste Weihnachtsfest zu machen. Mal schauen - ahh - nicht mal ein Schaltjahr. Was macht doch so ein Tag mehr aus. Und überhaupt und sowieso, warum werden es immer mehr Kinder auf der Erde? Gut zu allen muss ich ja nicht, zumindest nicht des Glaubens wegen. Aber beschenken lassen wollen sich immer mehr.
Nun stehe ich wieder hier vor meinem Haus, soll die Arbeit machen, die erst meine Lebensgrundlage bildet, nur fehlt mir der Antrieb dazu. Wann hat es eigentlich damit angefangen, dass in der Weihnachtszeit das universelle Äquivalent für Liebe, Zuneigung und Freundschaft teure Geschenke geworden sind? War es doch früher auch schon genug, eine Tafel Schokolade und etwas Kleidung zu liefern, so bin ich jetzt das halbe Jahr mit der Suche nach den verschiedensten Rohstoffen beschäftigt. So stehe ich hier, schaue vor mich auf den Boden hin und denke nur: Nein!.
3. Adrenalin
Geschafft! WAOHHAHA HOHOHO! War das mal wieder geil! So viele Leute, soviel Geschichten. Jetzt aber ab zur Aftershowparty, mit allen die geholfen haben einen trinken. Und vielleicht mit der ein oder anderen auch mehr. Endlich aus den Ketten des Vorbereitens heraus und hinein in die Schwerelosigkeit der Nacht. Was jetzt wohl die meistens machen? Sitzen bestimmt mit ihren Familien zusammen oder schlafen bereits. Aber nicht ich! Die Weihnacht fängt für mich erst dann an, wenn sie für die meisten schon vorbei ist. Und ich glaube auch nicht, dass die meisten sie so lange feiern :). Jetzt aber schnell, die Party ist schon in vollem Gange.
Bis Gestern war alles Stress und Hektik. Würde ich heute durchschlafen? Oder in ein tiefes Loch fallen? Oder noch ganz anders, noch voll Adrenalin sein, dass ich einfach weiterfeier, bis ich irgendwo in der Ecke glücklich eingeschlafen bin?
Fakt ist: Ich weiß es nicht und ich bin auch nicht der Weihnachtsmann! , naja aber es geht ja um ein Gedankenspiel.
1. durchschlafen
Dazu ist ja nun wirklich nicht viel zu sagen.
Nach dem das letzte Geschenk abgeliefert ist (und noch kleine Augen sehnsüchtig in die Nacht hinausstarren - ok Schwund gibt es überall), fährt mich der Schlitten nach Hause. Die Tiere sind auch schon etwas müde und so nehmen sie mir das Lenken ab, da sie automatisch den Weg nach Hause suchen und auch finden. Da angekommen fallen ich halbschlafend aus den Schlitten heraus und vollende die Hälfte auf den Boden. Meine Gehilfen, welche die Tiere in ihre Unterkünfte bringen wollen, wecken mich besorgt mit gezielten Schlägen ins Gesicht. So aufgemuntert tapse ich ins Haus, und falle wie ein Stein, bereits schlafend und angezogen wie ich bin, in mein Bett und in Träume, in denen ich von Geschenken, Kindergeschrei und Weihnachtsliedern und -gedichten gejagt werde.
2. tiefes Loch
Geschafft, endlich geschafft!
Eigentlich wie jedes Jahr, Aufgabe vornehmen, annehmen und umsetzen. Aber warum muss es trotzdem immer so voller Hektik und Stress sein? Ich bin jedesmal erstaunt darüber, dass mir meine Kleidung in diesen Tagen noch passt und nicht einfach an mir herunterhängen, wo ich doch schon einen beträchtlichen Anteil meiner Körpermasse in Energie und Arbeit umgesetzt habe. Aber es geht, es geht ja irgendwie immer. Was heute nur wieder für kleine, unegzogene Kinder da waren! Jetzt glauben schon nicht mal mehr die fünfjährigen an mich. Und dass, obwohl ich doch direkt vor ihnen gestanden habe! Frühe durfte man da noch die Rute benutzen. Aber nachdem ich letztes Jahr von einem besorgten Vater direkt selber mit der Rute bearbeitet wurde und überdies noch zwanzig Anzeigen wegen Körperverletzung ins Haus flatterten, habe ich die Rute dieses Jahr lieber zu Hause gelassen. Mögen sich die Holzwürmer mit ihr beschäftigen, ich nicht mehr. Nun gilt es eigentlich, sich an die Planung fürs nächste Weihnachtsfest zu machen. Mal schauen - ahh - nicht mal ein Schaltjahr. Was macht doch so ein Tag mehr aus. Und überhaupt und sowieso, warum werden es immer mehr Kinder auf der Erde? Gut zu allen muss ich ja nicht, zumindest nicht des Glaubens wegen. Aber beschenken lassen wollen sich immer mehr.
Nun stehe ich wieder hier vor meinem Haus, soll die Arbeit machen, die erst meine Lebensgrundlage bildet, nur fehlt mir der Antrieb dazu. Wann hat es eigentlich damit angefangen, dass in der Weihnachtszeit das universelle Äquivalent für Liebe, Zuneigung und Freundschaft teure Geschenke geworden sind? War es doch früher auch schon genug, eine Tafel Schokolade und etwas Kleidung zu liefern, so bin ich jetzt das halbe Jahr mit der Suche nach den verschiedensten Rohstoffen beschäftigt. So stehe ich hier, schaue vor mich auf den Boden hin und denke nur: Nein!.
3. Adrenalin
Geschafft! WAOHHAHA HOHOHO! War das mal wieder geil! So viele Leute, soviel Geschichten. Jetzt aber ab zur Aftershowparty, mit allen die geholfen haben einen trinken. Und vielleicht mit der ein oder anderen auch mehr. Endlich aus den Ketten des Vorbereitens heraus und hinein in die Schwerelosigkeit der Nacht. Was jetzt wohl die meistens machen? Sitzen bestimmt mit ihren Familien zusammen oder schlafen bereits. Aber nicht ich! Die Weihnacht fängt für mich erst dann an, wenn sie für die meisten schon vorbei ist. Und ich glaube auch nicht, dass die meisten sie so lange feiern :). Jetzt aber schnell, die Party ist schon in vollem Gange.
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Montag, 16. Dezember 2013
Tribut
mfw, 01:58h
Ich habe letzte Nacht einen Weihnachtsengel gesehen. Mit strahlenden Augen und einem Lächeln, so dass ich an alles glauben mochte, was mir dieses schöne Wesen erzählte. Der Engel lachte und lachte und begann, um meinen kleinen Kopf zu kreisen. Ich vergaß alles was gesagt war. Nur ein Satz blieb mir im Kopf hängen: "Ich steh zu deiner Verfügung."
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Freitag, 13. Dezember 2013
Mit den Augen zu, die Gedanken weit offen
mfw, 00:44h
Was sagen uns die Träume, die uns den ganzen Tag begleiten? Man träumt und träumt und träumt und träumt. Und was weiß man am Ende? Das wichtigste oder nur das letzte bevor man zufällig aufwacht oder geweckt wird. Und was sind eigentlich unsere Träume? Die Verarbeitung von gewesenen oder der Ausblick auf zukünftiges. Egal welches von beiden, wenn sie die Wirklichkeit abbilden sollen, dann ist die Wirklichkeit manchmal ziemlich unwirklich, aber schön. Aber warum bleiben manche Träume länger im Gedächtnis? Sollen/Wollen sie uns was zeigen? Arbeitet unser Kopf zufällig? Arbeitet unser Kopf überhaupt? Haben wir überhaupt einen Kopf, oder sind wir nur Strichmännchen, bei denen die Körperendungen größer wirken. Der Kopf also nur ein visueller Endknuppel ist, genauso die Hände, welche den halben Tag die Daumen gedrückt haben, bis das Glück in das Leben fiel und sie deshalb die Hände öffnen mussten, damit es nicht vorbeigeht.
Träume sind unsere lauthalsschreienden, stillen Begleiter, mit denen man ab und an Gassi gehen muss.
Ich hole jetzt die Leine, geh in Morpheus's Vorgarten und schaue was sich ergibt.
Träume sind unsere lauthalsschreienden, stillen Begleiter, mit denen man ab und an Gassi gehen muss.
Ich hole jetzt die Leine, geh in Morpheus's Vorgarten und schaue was sich ergibt.
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Dienstag, 10. Dezember 2013
Tirili
mfw, 00:42h
Der goldene Vogel im eisernen Käfig, saß da mit fragendem Blick und suchte die Antwort im Glück. Der schöne Vogel schaute sich um und blieb so gut es ging, die ganze Zeit, stumm. Denn da waren zwar Leute, doch es waren nur Menschen. Dich sich zwar strahlende vor Freude zum Vogel gesellten, wenn er sang. Doch hielt die Gesellschaft meistens nicht lang. Sie gingen nach einer Zeit einfach weiter. Der kleine Vogel, gefangen im Käfig, wurde dadurch nicht heiter.
Auch verstanden die Leute den Gesang nicht im Wort. Nein, sie begriffen nicht mal den klagenden Sinn. So beschloss das zarte Vögelchen nun, nicht weiteres als nichts zu tun. Und einfach still im Käfig zu sitzen. Der Besitzer des Tieres verstand mit der Zeit: "Glücklich wird mein zartes Vögelchen nur zu zweit!". So suchte er das Puzzelstück und er hatte wirklich Glück, denn er fand einen zweiten Vogel dieser Art.
Für beide begann nun ein neues Leben. In dem sie nicht nur einander geben, denn alle um sie herum, blieben bei soviel Glück nur stumm. Und standen da, lächelnd lauschend dem Gesang und wussten, dass hält ein Leben lang.
Auch verstanden die Leute den Gesang nicht im Wort. Nein, sie begriffen nicht mal den klagenden Sinn. So beschloss das zarte Vögelchen nun, nicht weiteres als nichts zu tun. Und einfach still im Käfig zu sitzen. Der Besitzer des Tieres verstand mit der Zeit: "Glücklich wird mein zartes Vögelchen nur zu zweit!". So suchte er das Puzzelstück und er hatte wirklich Glück, denn er fand einen zweiten Vogel dieser Art.
Für beide begann nun ein neues Leben. In dem sie nicht nur einander geben, denn alle um sie herum, blieben bei soviel Glück nur stumm. Und standen da, lächelnd lauschend dem Gesang und wussten, dass hält ein Leben lang.
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Montag, 9. Dezember 2013
Walking in a Winter Wonderland
mfw, 00:47h
Draußen liegt Schnee. Ich freu mich da immer, weil dass bedeutet meistens, dass die Kälte den Kampf, zwischen Regen und Schnee, für den Schnee siegreich ausgegangenist. Und ich finde es immer angenehmer durch den Schnee zu laufen, als durch den Regen, beziehungsweise über den Schnee als durch nasse Pfützen zu gehen.
Von Zeit zu Zeit ist es aber auch gefährlichen durch eine Winterlandschaft zu laufen, nämlich dann, wenn man die Spuren eines Schneemannes sieht. Schneemännerspuren erkennt man daran, dass sie ganz schmal anfangen und dann immer und immer breiter werden. Und wenn man diese Spur bis zum Ende verfolgt, steht man irgendwann einen dicken, kugelrunden Schneemann von Angesicht zu Angesicht gegenüber, der, mit seiner Karottennase, bereit ist sich sofort auf einen zu werfen und einem unter sich begraben kann.
Es ist also Achtung geboten, wenn man eine solche Spur, wie diese, sieht: -----====O.
und so sieht ein Schneemann ungefähr, in seiner ganzen Größe und Pracht, aus:
°
o
O
Ok, dass ist sehr abstrakt, aber eine detailgetreue Darstellung würde viel zu viel Schrecken verbreiten.
Was lernt man nun daraus? Die Schönheit ist immer mit der Gefahr abzuwägen, die der Schönheit innne wohnt. Doch wäre es Fahrlässig der Schönheit nie ins Auge sehen zu wollen, nur weil man zu viel Angst vor der Gefahr hat. So möchte ich der Schönheit folgen und der Gefahr ins Gesicht lachen.
Von Zeit zu Zeit ist es aber auch gefährlichen durch eine Winterlandschaft zu laufen, nämlich dann, wenn man die Spuren eines Schneemannes sieht. Schneemännerspuren erkennt man daran, dass sie ganz schmal anfangen und dann immer und immer breiter werden. Und wenn man diese Spur bis zum Ende verfolgt, steht man irgendwann einen dicken, kugelrunden Schneemann von Angesicht zu Angesicht gegenüber, der, mit seiner Karottennase, bereit ist sich sofort auf einen zu werfen und einem unter sich begraben kann.
Es ist also Achtung geboten, wenn man eine solche Spur, wie diese, sieht: -----====O.
und so sieht ein Schneemann ungefähr, in seiner ganzen Größe und Pracht, aus:
°
o
O
Ok, dass ist sehr abstrakt, aber eine detailgetreue Darstellung würde viel zu viel Schrecken verbreiten.
Was lernt man nun daraus? Die Schönheit ist immer mit der Gefahr abzuwägen, die der Schönheit innne wohnt. Doch wäre es Fahrlässig der Schönheit nie ins Auge sehen zu wollen, nur weil man zu viel Angst vor der Gefahr hat. So möchte ich der Schönheit folgen und der Gefahr ins Gesicht lachen.
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Donnerstag, 5. Dezember 2013
Viele reden, wenige verstehen
mfw, 23:48h
Ein Gruß an alle, die gegrüßt werden wollen.
Ich Winke in die Welt. Sage: Hallo. Hello. Salut. Ja das war einfach! Aber in der Welt gibt es ja noch viel mehr:
Ahoj. Witam. Groet. Hej. Ciao. Buenas. Ola. Ja su. Priwjät. Hei. Heisan. Hoi. Sveika. Labas. Salve. Sdraßti. Buna. Tung. Zdravo. Sdrawo. Selam. Konichi ha.
Und nun merke ich, dass ich so langsam an meine Grenzen stoße, vorallem was die vielen Sprachen anbelangt, die nicht in latainischer Schrift daherkommen.
Bleibt mir als Ausweg nur Esperanto: Saluton.
Kurz scheint es mir so, als möchte ich ein neues Wort ausdrücken. Um wirklich allen gerecht zu werden. Wobei es dann nicht um das Wort, sondern um die Absicht, das Gefühl dahinter geht.
Ich Taufe das neue Wort: Gaklin.
Ich Winke in die Welt. Sage: Hallo. Hello. Salut. Ja das war einfach! Aber in der Welt gibt es ja noch viel mehr:
Ahoj. Witam. Groet. Hej. Ciao. Buenas. Ola. Ja su. Priwjät. Hei. Heisan. Hoi. Sveika. Labas. Salve. Sdraßti. Buna. Tung. Zdravo. Sdrawo. Selam. Konichi ha.
Und nun merke ich, dass ich so langsam an meine Grenzen stoße, vorallem was die vielen Sprachen anbelangt, die nicht in latainischer Schrift daherkommen.
Bleibt mir als Ausweg nur Esperanto: Saluton.
Kurz scheint es mir so, als möchte ich ein neues Wort ausdrücken. Um wirklich allen gerecht zu werden. Wobei es dann nicht um das Wort, sondern um die Absicht, das Gefühl dahinter geht.
Ich Taufe das neue Wort: Gaklin.
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Donnerstag, 5. Dezember 2013
Weh weh
mfw, 00:00h
Wenn was wirklich wahrhaftig Wahr werden würde, würden würfel werfende Wichtel Wolle waschen.
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Mittwoch, 4. Dezember 2013
Danach ist alles gut
mfw, 00:31h
Mein Gartenzwerg schaut traurig hinaus. Die Bäume welche so schönes, dichtes grün die letzten Monate trugen, stehen nun wie große Skelette ihrer selbst in der Landschaft. Einzelne Blätter hängen noch hier oder da, aber warum weiß man auch nicht so richtig. Mein Gartenzwerg hält eine Schaufel in seiner Hand, es sieht so aus, als ob er gleich mit der Arbeit beginnen möchte. Anders als ich, ich sitze nur rum, stecke die Nase ab und an an die frische Luft und merke, sie ist nicht frisch, sondern kalt oder besser es ist nass-kalt. Das grau in grau ist einfach doof, man will schon seine Herbstdepression feiern, ich finde eine Winterdepression gibt es nicht, da für mich nur dann Winter ist, wenn Schnee liegt und mit dem Schnee wird alles wieder toll. Wie also die Zeit zwischen jetzt und dem Schnee überbrücken? Man Gartenzwerg weiß es, er hat vor sich eine Packung Glühwein stehen und neben sich eine Liste mit Nummern von Freunden - da lässt sich doch was machen. Das Lächeln meines Gartenzwerges scheint breiter zu werden, denn er hat bemerkt, dass ich seinen Vorschlag angenommen habe. Und auch er bekommt einen kleinen Schluck, aber nur so viel, dass sein weißer Bart nicht rotgefärbt wird. Ist es eigentlich wirklich eine Depression, wenn man sich mal von einem schlechtem Tag runterziehen lässt? Ich sage Nein, es ist nur ein Zwischental, was erst anzeigt, wie hoch die Berge der Freude wachsen können. Ich war jetzt noch nicht auf dem Mount Everest, aber ich denke, wenn da ein Hochplateau wäre, welches nur 50 m niedriger ist, wäre es auch nicht so gewaltig. (Es war von Hochplaeau die Rede, es gibt im Umfeld des Mounteverest noch andere Achttausender.) Warum ist es eigentlich so eine Herausforderung auf einen so hohen Berg zu kommen, man kennt seine Lage, man weiß wie er heißt und was man zu beachten hat. Die Gefahren sind immer im Leben vorhanden. Also warum nicht einfach aufstehen und losgehen? Mein Gartenzwerg, ok der will seinen Garten. Was in der Höhe und dem Klima schwierig sein sollte. Aber ich bin nicht mein Gartenzwerg. Ich stehe nicht einfach so rum, ich kann mich bewegen. Also raus aus dem Haus und Richtung...Richtung...Richtung? Richtung: höchsten Berg den es gibt und den ich kenne.
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