Donnerstag, 13. Februar 2014
Fahrradgedanken
mfw, 14:34h
Am Morgen läuft die Zeit langsamer.
Die Augen kaum auf,
kippe ich die halbvollen Gläser
der letzten Nacht aus.
Ein renigendes Gewitter
macht meistens Krach.
Und überall sieht man:
Dreckspritzer, zurückgelassen
an Autos, Fahrrädern und Häusern.
Mein Weg führt mich in den alten Trott.
Aufstehen, atmen, sein-
ein bisschen Leben.
Als Abwechslung füttere ich heute Vögel.
Ganz spontan!
Was gab es Gestern zu essen?
Die Augen kaum auf,
kippe ich die halbvollen Gläser
der letzten Nacht aus.
Ein renigendes Gewitter
macht meistens Krach.
Und überall sieht man:
Dreckspritzer, zurückgelassen
an Autos, Fahrrädern und Häusern.
Mein Weg führt mich in den alten Trott.
Aufstehen, atmen, sein-
ein bisschen Leben.
Als Abwechslung füttere ich heute Vögel.
Ganz spontan!
Was gab es Gestern zu essen?
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Mittwoch, 12. Februar 2014
Ende der Prüfungszeit
mfw, 18:10h
Der Stift ist leer, der Kopf ist voll
Ich weiß nicht was ich trinken soll
Verbracht die Tage voller Lernen
Werd ich das Wissen schnell entfernen
Schien in Büchern zu versinken
Werd heut ein paar Schnäppschen trinken
In den Kopf und aus den Sinn
So schrieb ich diese Zeilen hin
Ich weiß nicht was ich trinken soll
Verbracht die Tage voller Lernen
Werd ich das Wissen schnell entfernen
Schien in Büchern zu versinken
Werd heut ein paar Schnäppschen trinken
In den Kopf und aus den Sinn
So schrieb ich diese Zeilen hin
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Freitag, 7. Februar 2014
10
mfw, 22:29h
Sonnenlicht am Tag
die Dämmerung dazwischen
Mondlicht in der Nacht
die Dämmerung dazwischen
Mondlicht in der Nacht
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Donnerstag, 6. Februar 2014
ein ruhiges Gespräch
mfw, 20:05h
Da hängt er rum.
Grau, schlapp und unbenutzt.
Ihn einem Namen zu geben, wäre viel zu viel.
Auf ihn einsprechen?
ER HAT SEINEN EIGENEN KOPF!
Vom Gespräch erregt, gerät er in Rage.
Aus Rage wird rouge.
Er kann sich kaum halten -
und es spritzt einfach so durch den Raum.
Dann geht er,
mit vielen Worten und ohne etwas zu sagen.
Alte Männer, die sich nicht im Griff haben,
sind wie junge Burschen in der Pubertät.
Zorn und Extase.
Spucke und Sperma.
einerlei
Grau, schlapp und unbenutzt.
Ihn einem Namen zu geben, wäre viel zu viel.
Auf ihn einsprechen?
ER HAT SEINEN EIGENEN KOPF!
Vom Gespräch erregt, gerät er in Rage.
Aus Rage wird rouge.
Er kann sich kaum halten -
und es spritzt einfach so durch den Raum.
Dann geht er,
mit vielen Worten und ohne etwas zu sagen.
Alte Männer, die sich nicht im Griff haben,
sind wie junge Burschen in der Pubertät.
Zorn und Extase.
Spucke und Sperma.
einerlei
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Donnerstag, 30. Januar 2014
Endkonsequenz
mfw, 23:44h
Ich möchte keine Andeutungen machen. Das waren seine letzten Worte im Gespräch.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
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Dienstag, 28. Januar 2014
improvisierte Theatergedanken
mfw, 22:24h
die Stille der Nacht
komprimiert in einem Raum
bringt viel zu viel Krach
überall Lichter
dröhnender Klang
wackliger Gang
ich Stürze
ich Falle
ich kann jetzt nicht mehr
mach die Tür auf
lass es raus
und bring es nie wieder her
komprimiert in einem Raum
bringt viel zu viel Krach
überall Lichter
dröhnender Klang
wackliger Gang
ich Stürze
ich Falle
ich kann jetzt nicht mehr
mach die Tür auf
lass es raus
und bring es nie wieder her
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Papageienflug
mfw, 18:57h
Da sitzt er.
Auf seinem kleinen, hölzernen Stuhl.
Achtet mit müden Argusaugen darauf, dass keiner etwas macht, was nicht gemacht werden soll.
Ab und an ein Foto, damit die Konstellation nicht in Vergessenheit gerät.
Man kann sich ja nicht alles merken.
Und es gibt nur Sachen, die man selber kennt.
Wissen ist so eine abstrakte Sache.
Dass man ihre wahre Gestalt nicht modellieren darf.
Warum sitzt der da eigentlich?
Wer hat ihm auf den Thron gebracht?
Zu dem er doch nicht so richtig passt.
Mit einer majestätischen Unruhe rutscht sein unförmiger Körper von links nach rechts.
Aber nicht in einem Gleichmaß, so dass man es ausgrenzen könnte.
Unrhytmisch gibt er den Takt vor.
Die Konzentration wird abgelöst, durch eine sanfte Unruhe bis hin zur stillen Wut.
Die doch still bleiben muss, da er der König ist!
Oder?
Auf seinem kleinen, hölzernen Stuhl.
Achtet mit müden Argusaugen darauf, dass keiner etwas macht, was nicht gemacht werden soll.
Ab und an ein Foto, damit die Konstellation nicht in Vergessenheit gerät.
Man kann sich ja nicht alles merken.
Und es gibt nur Sachen, die man selber kennt.
Wissen ist so eine abstrakte Sache.
Dass man ihre wahre Gestalt nicht modellieren darf.
Warum sitzt der da eigentlich?
Wer hat ihm auf den Thron gebracht?
Zu dem er doch nicht so richtig passt.
Mit einer majestätischen Unruhe rutscht sein unförmiger Körper von links nach rechts.
Aber nicht in einem Gleichmaß, so dass man es ausgrenzen könnte.
Unrhytmisch gibt er den Takt vor.
Die Konzentration wird abgelöst, durch eine sanfte Unruhe bis hin zur stillen Wut.
Die doch still bleiben muss, da er der König ist!
Oder?
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Dienstag, 28. Januar 2014
eine Kuh macht nicht nur Muh, auch Muh-Muh
mfw, 00:23h
Ein kleines Kalb stand auf der Wiese
Mit Namen hieß sie kleine Liese
Sie sprang den ganzen Tag herum
Fragt: Wie? Wo? Wer? - Was? Warum?
Die Mutter und die vielen Tanten
Die mit ihr auf der Wiese standen
Konnten ihr nicht alles sagen,
da begann Liese an zu klagen
Oh weh, wie soll ich größer werden?
Bin die kleinste in allen Herden.
Sie sagten nur: "Es wird schon werden.
Hör bitte auf mit deinen Beschwerden."
Lieschen reicht die Antwort nicht
Es arbeitete hinter ihr'm Gesicht
Sie will die ganze Welt verstehn,
Beschloß nun in die Schul' zu gehn
Mit Namen hieß sie kleine Liese
Sie sprang den ganzen Tag herum
Fragt: Wie? Wo? Wer? - Was? Warum?
Die Mutter und die vielen Tanten
Die mit ihr auf der Wiese standen
Konnten ihr nicht alles sagen,
da begann Liese an zu klagen
Oh weh, wie soll ich größer werden?
Bin die kleinste in allen Herden.
Sie sagten nur: "Es wird schon werden.
Hör bitte auf mit deinen Beschwerden."
Lieschen reicht die Antwort nicht
Es arbeitete hinter ihr'm Gesicht
Sie will die ganze Welt verstehn,
Beschloß nun in die Schul' zu gehn
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Sonntag, 26. Januar 2014
Sonnenschein
mfw, 16:57h
ein kleiner freier Kopf
wächst nur, wenn man ihn lässt
er braucht Schutz und Liebe
dann wird er Tag für Tag größer
gibt der Umwelt Zeichen
ein ruhiges Gefühl breitet sich aus
alles scheint richtig zu sein
wächst nur, wenn man ihn lässt
er braucht Schutz und Liebe
dann wird er Tag für Tag größer
gibt der Umwelt Zeichen
ein ruhiges Gefühl breitet sich aus
alles scheint richtig zu sein
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Samstag, 25. Januar 2014
Fragezeichen
mfw, 22:17h
Fragezeichen in meinen Kopf.
Gerade noch wach, liegt jetzt jemand neben mir, um mich zu wecken.
Wie? Warum ? Wieso? Weshalb?
Der Kopf nimmt seine Arbeit auf.
Und kann die Welt um sich herum doch noch nicht so richtig erfassen.
Einzige Antwort:
Dann soll er's lassen!
Gerade noch wach, liegt jetzt jemand neben mir, um mich zu wecken.
Wie? Warum ? Wieso? Weshalb?
Der Kopf nimmt seine Arbeit auf.
Und kann die Welt um sich herum doch noch nicht so richtig erfassen.
Einzige Antwort:
Dann soll er's lassen!
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