Samstag, 16. November 2013
Glück
an dich denken
dich sehen
dich halten
dich spüren
dich küssen
dich um mich haben
mit dir reden, lachen, leben

Jeder Sekunde sagen, dass sie die beste ist,
nur weil sie mit dir verlebt wurde.
Dich zu umkreisen, ohne dich zu erdrücken.
Abstand halten, der die Nähe erst spüren lässt.
Feiern gehen und Leute treffen.
Erlebnisse sammeln, gemeinsam oder allein,
sie werden getauscht und ab und an hervorgeholt.

Beim Blick in deine Augen zu wissen,
dass du die Zukunft bist.

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Dienstag, 12. November 2013
HIER
Ich machte meine Augen auf - ein Zeichen des Lebens! Wo war ich eigentlich? Überall Berge, Schluchten, Häuser, Nichts. Ich war hier. Aber wo war hier? Und wer war hier? Was gab es hier? Und wer sollte hier sein? Es war nicht richtig hier! Es war in den Gassen zu laut und auf den Bergen zu leise.
Ich suchte ein Mittel, eine Mitte. Ich suchte mich. Aber wer war ich und wo? Ich habe Augen, dass wusste ich. Sie gingen auf und zu und sie zeigten mir die Welt. Ich hatte Hände, Füße, einen Körper - den ich sah. Doch wer war ich? Welches Gesicht gehörte zu mir?
Ich hatte keinen Spiegel, keinen wunderbaren Spiegel. - Was sollte ich hier?
Ich hatte keinen Menschen der mich ansah. - Was sollte ich hier?
Ich hatte nur mich, mein Schatten zeigte es an!
Du. Ich. Ich hatte ihn, er hatte mich.
Nun die große Frage, dass wusste ich:
Warum? Warum war ich hier? Wollte jemand, dass ich hier bin? Sollte es jemand wissen? Wozu Berge? Wozu Häuser? Wozu ich? Hier war alles! Aber was von dem gehörte zu mir? Wohin sollten meine Füße gehen? Wohin sollten meine Hände greifen? Wozu? Und immer wieder: WARUM? Und warum hier? Warum ich?
Die Augen. Was wollten sie? Sahen etwas, was ich nicht sehen wollte. Einen Spiegel. Wenige Meter groß, direkt vor mir.
Ich dachte: Hier?
Und machte meine Augen wieder auf.

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