Samstag, 21. Juni 2014
Nachtgespinste
Nebel zieht durch den Raum.
Bären werden an Nasen geführt.
Sie wandern eine Reihe der Nasen entlang, vorbei an Eseln und Hirschen. Irgendwo im Hintergrund steht ein Pfau, mit wunderschönen Federkleid. Wind rauscht durch die Blätter und treibt exotische Düfte über die Lichtung. Ein Bär beginnt zu torkeln und wird zu seiner Höhle geleitet.
Langsam wird es später, alle Tiere werden müder. Nur die Schlangen finden sich, immer geschäftiger werdend, bei den kleinen Nagern ein.
Die Eulen und Marder und weitere Nachtschwärmer wollen wie immer nicht gehen, denn sie wissen, dass sie den nächsten Tag schlafen können. Alle anderen gehen schnell schlafen, sie müssen am Tag wieder ihre Rollen ausfüllen und wenn sie nicht zu müde sind, werden sie wieder auf dieser Lichtung sein oder einer anderen.

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