Dienstag, 17. Juni 2014
Es wurde hell
Im schlafe noch, erwacht ich schon
Und hörte einen schrillen Ton
Er gelte mehr als je zuvor
Ich zog mich an, rannte durchs Tor

Mein Herz schlug höher und auch schneller
Es wird erst in fünf Stunden heller

Es war die Hast den Weg zu schaffen
Und die Gedanken aufzuraffen,
Als der Geist dem Körper folgte

Es kamen mehr, wir waren acht
In dieser nebeligen Nacht
Und wollten unsre Arbeit machen
Doch diese war schon schnell beendet
Vielleicht hörte einer dieses Krachen
Welches den Nebel still entfremdet

In dem dunklem bergigem Gelände
Erscheinen alle Katzen grau
Drum machten wir schnell Licht behände
Doch war dies wirklich schlau?

Die Augen weit, der Mund gleich trocken
So ging es mir in jener Nacht
In den Stiefeln Opas Socken
Der Wagen verlor seine bedeutendste Fracht

Wir wussten nun, es war geschehen
Und durften doch alsbald nicht gehen
Wir taten unsre Pflicht
zweimal fehlte Licht

Es wurde kälter und auch nass
Der Fahrer lag im nassen Gras
Es schien ihm nicht zu int'ressieren

Wir holten Kaffee und auch Tee
Nur leider keine Zauberfee
Den bei irreversiblen Sachen
Haben die Wenigsten was zu lachen

Wir standen da, mit stummen Sinn
Schauten auf die Straße hin

Es wird ja doch nicht anders werden!

Die Zeit war weg, es wurde hell
Nun war'n es nur noch sieben beim Morgenappell

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