Freitag, 11. April 2014
Hält uns Sauerstoff in Trab?
mfw, 23:14h
Ich atme ein, atme durch, atme aus. Atme viel, um noch mehr zu atmen. Tief ziehe ich den Duft in mich ein, den mein Toaster heute früh mir so unverhofft bereitete. Warmes, krustiges Brot auf dem sämtliche Schmelzmasse dahinschmilzt, um sich besser mit dem Brot zu verbinden, stärkt meinen Tag. Aber Obacht, warme Luft heißt weniger Sauerstoff im gleichen Volumen. Und da sich mein Körper selten stark in Abhängigkeit zur Temperatur ausdehnt, muss ich mich bewegen, um weiter Luft zu sammeln.
Der Geruch indes wird immer schmaler, ist kaum noch wahrnehmbar. Er verlässt mich, so wie ich ihn.
Einem Hai gleich wandere ich durch die Gegend und suche das Grün, welches wieder mehr Sauerstoff verspricht. Wie habe ich den Winter und die Nadelbäume satt. Ich suhle mich im Gras und genieße den frischen Duft junger zerquetschter Gräserchen. Die grünen Flecken auf meinen Sachen sollen allen anderen ein weit sichtbares Zeichen sein, dass ich atme.
Mein Weg führt mich weiter, dicht gehe ich an jedem Baum und Strauch vorbei und schaue abwertend auf die vielen Fahrzeuge, welche nur dadurch an Luft kommen, in dem sie sie verbrennen. Angewiedert atme ich ein und wieder aus. Der Gedanke, dass ich mit diesen Dreckschleudern auf einer Stufe stehe, wird an die nächste Bushaltestelle angekettet und zurückgelassen.
Es zieht mich weiter. Ich überlege kurz, ob es einen Sinn macht dem Frühling hinterher zu ziehen. Eine ganzjährige Tournee hätte dieses Folgen zur folge. - Auf hohen Bergen soll die Luft ja auch klar sein. Sicher nur hohe Berge im europäischen Maßstab, so dass nicht die Luft zu eng wird. Und vorallem, dass auch noch ein wenig Vegetation in Gipfelhöhe ist. Denn was nützt die freiste Natur ohne Dreckschleudern in einem weitem Umkreis, wenn auch die Sauerstoffproduzenten abstinent sind.
Von den höchsten Höhen, den mittleren und der weite Welt, rolle ich zurück. Zurück zu meinem Toaster. Drehe die Flasche neben meinem Bett auf und träume in einem sattem Grün.
Der Geruch indes wird immer schmaler, ist kaum noch wahrnehmbar. Er verlässt mich, so wie ich ihn.
Einem Hai gleich wandere ich durch die Gegend und suche das Grün, welches wieder mehr Sauerstoff verspricht. Wie habe ich den Winter und die Nadelbäume satt. Ich suhle mich im Gras und genieße den frischen Duft junger zerquetschter Gräserchen. Die grünen Flecken auf meinen Sachen sollen allen anderen ein weit sichtbares Zeichen sein, dass ich atme.
Mein Weg führt mich weiter, dicht gehe ich an jedem Baum und Strauch vorbei und schaue abwertend auf die vielen Fahrzeuge, welche nur dadurch an Luft kommen, in dem sie sie verbrennen. Angewiedert atme ich ein und wieder aus. Der Gedanke, dass ich mit diesen Dreckschleudern auf einer Stufe stehe, wird an die nächste Bushaltestelle angekettet und zurückgelassen.
Es zieht mich weiter. Ich überlege kurz, ob es einen Sinn macht dem Frühling hinterher zu ziehen. Eine ganzjährige Tournee hätte dieses Folgen zur folge. - Auf hohen Bergen soll die Luft ja auch klar sein. Sicher nur hohe Berge im europäischen Maßstab, so dass nicht die Luft zu eng wird. Und vorallem, dass auch noch ein wenig Vegetation in Gipfelhöhe ist. Denn was nützt die freiste Natur ohne Dreckschleudern in einem weitem Umkreis, wenn auch die Sauerstoffproduzenten abstinent sind.
Von den höchsten Höhen, den mittleren und der weite Welt, rolle ich zurück. Zurück zu meinem Toaster. Drehe die Flasche neben meinem Bett auf und träume in einem sattem Grün.
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