Samstag, 15. März 2014
Farne richen angenehm, nach Zersetzung
Entferntes Donnergrollen.
Augen auf, Kopf schütteln.
Wo bin ich?
Es ist warm, die Luftfeuchtugkeit hoch.
Seltsam aussehende Käfer klettern mir über die Füße, einige an mir hoch.
Angewidert und immer noch verwirrt springe ich auf.
Was war als letztes passiert?
Ich war Pilze suchen, fand eine Höhle.
Hineingetreten, hat es mich umgehauen.
Ich klettere, meiner Seits, auf einen Stein, um nicht weiter beklettert zu werden.
Irgendwas ist anders.
Nicht nur anders anders.
Sondern ungewohnt anders, wenn nicht gar unbekannt anders.
Die Bäume sehen bei näherer Betrachtung auch irgendwie komisch aus.
Behaarte Stämme und oben lange Wedel, statt trockene Rinde mit verholzte Äste.
Idylle zum anfassen, doch war sie nicht bestellt.
Wieder Donnergrollen.
Könnte aber auch was anders sein.
Die Sonne strahlt, keine Wolke in Sicht.
Wobei die Sicht stark durch die Wedel eingeschränkt ist.
Leichter Lagerfeuergeruch mit Gras weht um meine Nase.
Die Luft knistert, wird wärmer.
Pfauenschreie, oder ähnliches werden laut.
Ich muss runter von meinem Stein, weg, weit weg.
Doch die Beine verharren.
Die Haare eines Baums fangen zichend an zu brennen.
Nach kurzer Zeit der Versteinerung, schaue ich nach oben.
Ein Farnenwedel stürzt auf mich herab.
Bringt Schatten, einen Windhauch, Abkühlung und
den Weg aus der Höhle.

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