Mittwoch, 5. Februar 2014
der Traum
mfw, 00:23h
Holger schlief, schief angelehnt an einem Baum, den er beim Suchen einer Raststätte und dem Erblicken des Mooses, völlig übersehen hatte. Dieser, zugegebener Maßen, nicht schöne, verknubbelten Oliverbaum drohte unter der Last des ermüdeten Helden umzukippen, weshalb der blitzgescheite Amal, den halsstarren Prodoff, mit etwas Anstrengung, an die gegenüberliegende Seite bugsierte und somit den Kahn richtete.
Holger bekam von der ganzen Sache gar nichts mehr mit. Und sein ganz individuelles Gehirn, so wie es ihm eigen ist, zeigte ihm Szenen, die er nie, zumindest nicht bis zum nächstem Essen, vergessen sollte. Dem unübertroffenen Rispenkorn, war das Essen, die einfachste aller Arten und Weisen, um zu zeigen, dass man lebt, so wichtig, dass er darüber so ziemlich alles vergaß, ausgenommen er schrieb sich das Wichtigste auf eine Serviette, mit der er sich nach dem Essen die Mundwinkel abzutupfen pflegte. Da unser starker Held aber im Schreiben eher schwach war, schrieb er nie alles auf, was ihm beschäftigte. Manchmal auch nur das Naheliegendste, so dass meistens nur ein Stichpunkt auf der Serviette des Wissens, wie Holger sie nannte, vermerkt war. Nämlich: Lecker Essen. Naja, vor dem Vergessen kam aber immer noch das Erleben oder, in diesem Falle, richtiger ausgedrückt, das Erträumen.
Holger der Berüchtigte überquerte einen Gebirgsbach und ging immer wieder durch schluchtenhafte Gebiete. Er ging auch durch einen Park und ab und an kamen sehr schnelle Pferdkutschen, auf ausgefahrenen Wegen an ihm vorbeigeschossen, denen er ausweichen musste. Was aber nicht schwer war, denn der gewiefte Rispenkorn erkannte schnell, dass diese Pferde, die Flächen, abseits des Weges, scheuten und er so dort vor ihnen sicher war. Doch er war nicht allein, nein er war in Begleitung einer Lichtgestalt, die mit ihrem Lachen, seinen Weg bereitete. Ging er eigentlich? Oder schwebte er nur um diese Gestalt herum? Sie rief immer wieder nach ihm. Und auch wenn er stehen bleiben wollte, so zog es ihm mit unbändiger Kraft durch die Gegend. Es zog direkt am Bauch und führte ihn mit. Langsam Begriff, der träumende Holger, dass es nicht nur die anmutige Gestalt des engelsgleichen Geschöpfes war, die ihm fesselte. Nein, um seinen Bauch lag ein Seil mit einer Schlinge, vielleicht einstmals ein Lasso, ausgesandt, um ihn zu fangen. Das Seil führte direkt zu der Erscheinung, welche wiederum unseren geleiteten Helden führte. Der sonst so trinkfeste Rispenkorn wusste nicht was er machen sollte, sollte er versuchen aus der Umklammerung zu entkommen, da man ja meist nicht ohne Grund eine Schlinge um den Bauch führt. Oder sollte er diesen kleinen Fakt der gespiegelten Selbstbestimmung, gedanklich Abstreifen, um sich liebestrunken an diesem Engel zu erfrischen? Selbst mit der Gefahr, sich zu übernehmen und am Ende am Randstein des Lebens, direkt neben den Pferdekutschen, am nächsten Tage zu erwachen und sich dann fragen zu müssen: "Ob die himmlische Erscheinung Realität oder Fiktion gewesen war?".
Etwas machte Kling, in des unersättlichen Kopf. Ein Traum... hmmm. Unser edle Held überlegte. Schaute sich um und merkte, dass er während seiner Überlegungen umgerissen wurden sein musste, denn er lag auf dem Boden. Auch ging es gerade nicht weiter, da sein Kopf an einem Laternenpfahl eingerastet war - daher wahrscheinlich auch das Kling. Doch halt! Ein Traum, ja, er war in einem Traum, die Gestalt also nur ein Trugbild, ein von seinem Verstand herbeigebrachtes Gemälde der Schönheit, was ihm fesselte und zugleich erschreckte. Der unvergleichbare Holger Rispenkorn zwang sich aufzuwachen. Er zwang sich auch, die Gestalt des Wesens in seinem Kopf zu stellen, doch beim Anblick von Amal, der seinen Kopf ungefähr zwei Zentimeter vor dem Gesicht des erwachten Helden platziert hatte, entglitten dem freiheitsliebenden Rispenkorn, die Erinnerung. Bis, ja bis auf einem sanften Schein. Er zog sofort sein Essbesteck hervor, ein Fleischermesser und eine Gabel, diese würde er ab nun stets mit ein und der selben Serviette umhüllen. Eine Serviette, die nun an erster Stelle den Stichpunkt: "Traumfrau", in krakeliger Schrift, trug. Der wachende Amal, der, seid dem Erwachen Holgers, sich nur wenige Millimeter vom Gesicht des zuvor genannten, entfernt hatte, setzte zu einer Frage an. Doch irgend etwas ließ den Gesichtsfurchen forschenden Zwerg verstummen, als er den resultierenden Veränderungen, in des Heldens Gesicht, gewahr wurde.
Holger bekam von der ganzen Sache gar nichts mehr mit. Und sein ganz individuelles Gehirn, so wie es ihm eigen ist, zeigte ihm Szenen, die er nie, zumindest nicht bis zum nächstem Essen, vergessen sollte. Dem unübertroffenen Rispenkorn, war das Essen, die einfachste aller Arten und Weisen, um zu zeigen, dass man lebt, so wichtig, dass er darüber so ziemlich alles vergaß, ausgenommen er schrieb sich das Wichtigste auf eine Serviette, mit der er sich nach dem Essen die Mundwinkel abzutupfen pflegte. Da unser starker Held aber im Schreiben eher schwach war, schrieb er nie alles auf, was ihm beschäftigte. Manchmal auch nur das Naheliegendste, so dass meistens nur ein Stichpunkt auf der Serviette des Wissens, wie Holger sie nannte, vermerkt war. Nämlich: Lecker Essen. Naja, vor dem Vergessen kam aber immer noch das Erleben oder, in diesem Falle, richtiger ausgedrückt, das Erträumen.
Holger der Berüchtigte überquerte einen Gebirgsbach und ging immer wieder durch schluchtenhafte Gebiete. Er ging auch durch einen Park und ab und an kamen sehr schnelle Pferdkutschen, auf ausgefahrenen Wegen an ihm vorbeigeschossen, denen er ausweichen musste. Was aber nicht schwer war, denn der gewiefte Rispenkorn erkannte schnell, dass diese Pferde, die Flächen, abseits des Weges, scheuten und er so dort vor ihnen sicher war. Doch er war nicht allein, nein er war in Begleitung einer Lichtgestalt, die mit ihrem Lachen, seinen Weg bereitete. Ging er eigentlich? Oder schwebte er nur um diese Gestalt herum? Sie rief immer wieder nach ihm. Und auch wenn er stehen bleiben wollte, so zog es ihm mit unbändiger Kraft durch die Gegend. Es zog direkt am Bauch und führte ihn mit. Langsam Begriff, der träumende Holger, dass es nicht nur die anmutige Gestalt des engelsgleichen Geschöpfes war, die ihm fesselte. Nein, um seinen Bauch lag ein Seil mit einer Schlinge, vielleicht einstmals ein Lasso, ausgesandt, um ihn zu fangen. Das Seil führte direkt zu der Erscheinung, welche wiederum unseren geleiteten Helden führte. Der sonst so trinkfeste Rispenkorn wusste nicht was er machen sollte, sollte er versuchen aus der Umklammerung zu entkommen, da man ja meist nicht ohne Grund eine Schlinge um den Bauch führt. Oder sollte er diesen kleinen Fakt der gespiegelten Selbstbestimmung, gedanklich Abstreifen, um sich liebestrunken an diesem Engel zu erfrischen? Selbst mit der Gefahr, sich zu übernehmen und am Ende am Randstein des Lebens, direkt neben den Pferdekutschen, am nächsten Tage zu erwachen und sich dann fragen zu müssen: "Ob die himmlische Erscheinung Realität oder Fiktion gewesen war?".
Etwas machte Kling, in des unersättlichen Kopf. Ein Traum... hmmm. Unser edle Held überlegte. Schaute sich um und merkte, dass er während seiner Überlegungen umgerissen wurden sein musste, denn er lag auf dem Boden. Auch ging es gerade nicht weiter, da sein Kopf an einem Laternenpfahl eingerastet war - daher wahrscheinlich auch das Kling. Doch halt! Ein Traum, ja, er war in einem Traum, die Gestalt also nur ein Trugbild, ein von seinem Verstand herbeigebrachtes Gemälde der Schönheit, was ihm fesselte und zugleich erschreckte. Der unvergleichbare Holger Rispenkorn zwang sich aufzuwachen. Er zwang sich auch, die Gestalt des Wesens in seinem Kopf zu stellen, doch beim Anblick von Amal, der seinen Kopf ungefähr zwei Zentimeter vor dem Gesicht des erwachten Helden platziert hatte, entglitten dem freiheitsliebenden Rispenkorn, die Erinnerung. Bis, ja bis auf einem sanften Schein. Er zog sofort sein Essbesteck hervor, ein Fleischermesser und eine Gabel, diese würde er ab nun stets mit ein und der selben Serviette umhüllen. Eine Serviette, die nun an erster Stelle den Stichpunkt: "Traumfrau", in krakeliger Schrift, trug. Der wachende Amal, der, seid dem Erwachen Holgers, sich nur wenige Millimeter vom Gesicht des zuvor genannten, entfernt hatte, setzte zu einer Frage an. Doch irgend etwas ließ den Gesichtsfurchen forschenden Zwerg verstummen, als er den resultierenden Veränderungen, in des Heldens Gesicht, gewahr wurde.
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