Donnerstag, 30. Januar 2014
Endkonsequenz
mfw, 23:44h
Ich möchte keine Andeutungen machen. Das waren seine letzten Worte im Gespräch.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
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