Sonntag, 29. Dezember 2013
Wohin man sich bewegt
Seit heute habe ich mein Ziel fest vor Augen. Ich habe mir eine Brillen gekauft, die Gläser entfernt und mein Ziel darin eingeklebt. Egal wohin ich nun gehe, es ist der richtige Weg. Selbst bei einem Schritt zurück, komme ich ihm näher oder entferne mich nicht weiter von ihm.
Es ist doch schwierig ein Ziel zu treffen, was sich bewegt. Auch wenn man es kennt. Wer sagt, dass da der kürzeste Weg der beste ist? Wenn ich vor einem tiefen Graben stehe und mein Ziel sich auf der anderen Seite befindet, dann wird es nicht so leicht, das Ziel lebend auf direktem Weg zu erreichen. Aber wie hinkommen ohne einen Heißluftballon? Wobei dann auch der Wind günstig stehen muss. Man kann sich entscheiden nach links oder rechts zu gehen, um eine Brücke oder ähnliches zu finden, wobei nicht klar ist welcher Weg kürzer ist bzw. sicherer oder noch klarer, ob der Weg zum Ziel führt.
Man könnte behaupten, dass der Einfall mit der Brille auch nicht die sicherste Variante ist, da so die Sicht eingeschränkt ist. Mit dem Beispiel oben wollte ich aber auch sagen, dass es in dieser Gedankenkette viele Wenn's gibt und es somit nicht zielführend ist die Wenn's gegeneinander aufzuwiegen, da ihr Gewicht oder besser ihre Masse unbekannt ist. Wichtig ist nur eins zu haben.
Meine Beine sind jetzt schon voller blauer Flecken aber der Weg ist es wert. Ich hoffe darauf meine Brille abnehmen zu können und am Ziel zu sein.

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