Freitag, 20. Dezember 2013
19
Hinter dem neunzehnten Türchen brennt eine kleine Kerze mit strahlender Kraft. Vor ihr ein kleiner Tannenzweig und ein paar Hagebutten. Doch die Kerze braucht nich viel Schmuck. Sie ist da um da zu sein. Wärmt die Mensche, welche sich in ihr Licht stellen bis auf den Grunde ihres Körpers durch und durch. Ab und an flackert sie und alle, die das Licht nicht mehr gespürt hatten, machten sich sofort Sorgen, was passiert, wenn die Kerze herniedergebrannt sein sollte. Doch waren sie, sobald sie wieder beschienen wurden ruhig und zufrieden. Nun könnte man meinen die Kerze ist schlecht, da sie ihre Beschienenen in einen unfähigen, aber glücklichen, Zustand versetzt.
Am Ende des Tages ist nicht mehr viel von der Kerze übrig. Doch bevor sie erlischt gibt sie, mit einem großen Knall, ihr inneres Preis und jeder, der zuvor Beschienenen, hat dann ein paar Stückchen Wachs in den Händen. Dieses wird sie wärmen und so können die Glücklichen unbesorgt nach Hause gehen.

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