Montag, 9. Dezember 2013
Walking in a Winter Wonderland
Draußen liegt Schnee. Ich freu mich da immer, weil dass bedeutet meistens, dass die Kälte den Kampf, zwischen Regen und Schnee, für den Schnee siegreich ausgegangenist. Und ich finde es immer angenehmer durch den Schnee zu laufen, als durch den Regen, beziehungsweise über den Schnee als durch nasse Pfützen zu gehen.
Von Zeit zu Zeit ist es aber auch gefährlichen durch eine Winterlandschaft zu laufen, nämlich dann, wenn man die Spuren eines Schneemannes sieht. Schneemännerspuren erkennt man daran, dass sie ganz schmal anfangen und dann immer und immer breiter werden. Und wenn man diese Spur bis zum Ende verfolgt, steht man irgendwann einen dicken, kugelrunden Schneemann von Angesicht zu Angesicht gegenüber, der, mit seiner Karottennase, bereit ist sich sofort auf einen zu werfen und einem unter sich begraben kann.
Es ist also Achtung geboten, wenn man eine solche Spur, wie diese, sieht: -----====O.
und so sieht ein Schneemann ungefähr, in seiner ganzen Größe und Pracht, aus:

°
o
O

Ok, dass ist sehr abstrakt, aber eine detailgetreue Darstellung würde viel zu viel Schrecken verbreiten.
Was lernt man nun daraus? Die Schönheit ist immer mit der Gefahr abzuwägen, die der Schönheit innne wohnt. Doch wäre es Fahrlässig der Schönheit nie ins Auge sehen zu wollen, nur weil man zu viel Angst vor der Gefahr hat. So möchte ich der Schönheit folgen und der Gefahr ins Gesicht lachen.

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