Donnerstag, 21. November 2013
langer Tag
Ich denke schon denn ganzen Tag: "Jeder Tag, an dem ich dich sehe ist ein guter, also ist jeder an dem ich dich nicht sehe ein schlechter." und bis jetzt geb ich ihm noch die Chance ein guter zu werden, hege aber leise Zweifel, die aber immer lauter werden wollen. Ich bekomme Lust die Zweifel zu packen und aus dem Zimmer, aus dem Haus, in die kalte Nacht zu werfen. Wo sie von mir aus einen Kopfstand oder ähnliches machen können.
Der Gedanke ging von "alles oder nichts aus" und die Zweifel passen da nicht in das Bild, sie sitzen irgendwie dazwischen und wollen nur, dass man sie bemerkt. Dabei sind sie aber nicht schwarz oder weiß, sondern grau. Entweder sind die Zweifel die Hilflosigkeit, die das Gute herunterziehen oder die Hoffnung, die das Schlechte aufzuhellen versuchen. Danach leben wir nicht in gut oder schlecht eingeteilt, sondern in hilfloser Hoffnung oder hoffnungsvoller Hilflosigkeit.
Scheiß Zweifel, irgendwie haben sie es wieder ins Haus geschafft. Auf welchem Weg weiß ich nicht, ich wünschte du würdest den Weg oder einen anderen nehmen, der zum gleichen Zeil führt. Oder ich lade dich dazu ein, mir zuzuschauen, wie ich die Zweifel rausschmeiße.

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