Dienstag, 17. Juni 2014
Straßenfeger
Hunde bellen die leeren Straßen an.
Doch keiner da, der sie hören kann.
Nur ein Baum steht ganz allein.
Wünscht, er könnt wo anders sein.

Nun treffen sie sich allesamt,
Mit ihren vollen Blasen.
Heben ein Bein, ganz galant.
Und wässern so den Rasen.

Der Baum nun voller Trauer,
Trinkt den scharfen, gelben Saft.
Passiert das jetzt auf Dauer,
Verliert er seine ganze Kraft.

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Augen schließen und es plätschert
http://www.youtube.com/watch?v=L-W5gVbqxyk

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Es wurde hell
Im schlafe noch, erwacht ich schon
Und hörte einen schrillen Ton
Er gelte mehr als je zuvor
Ich zog mich an, rannte durchs Tor

Mein Herz schlug höher und auch schneller
Es wird erst in fünf Stunden heller

Es war die Hast den Weg zu schaffen
Und die Gedanken aufzuraffen,
Als der Geist dem Körper folgte

Es kamen mehr, wir waren acht
In dieser nebeligen Nacht
Und wollten unsre Arbeit machen
Doch diese war schon schnell beendet
Vielleicht hörte einer dieses Krachen
Welches den Nebel still entfremdet

In dem dunklem bergigem Gelände
Erscheinen alle Katzen grau
Drum machten wir schnell Licht behände
Doch war dies wirklich schlau?

Die Augen weit, der Mund gleich trocken
So ging es mir in jener Nacht
In den Stiefeln Opas Socken
Der Wagen verlor seine bedeutendste Fracht

Wir wussten nun, es war geschehen
Und durften doch alsbald nicht gehen
Wir taten unsre Pflicht
zweimal fehlte Licht

Es wurde kälter und auch nass
Der Fahrer lag im nassen Gras
Es schien ihm nicht zu int'ressieren

Wir holten Kaffee und auch Tee
Nur leider keine Zauberfee
Den bei irreversiblen Sachen
Haben die Wenigsten was zu lachen

Wir standen da, mit stummen Sinn
Schauten auf die Straße hin

Es wird ja doch nicht anders werden!

Die Zeit war weg, es wurde hell
Nun war'n es nur noch sieben beim Morgenappell

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7
Herzlos
erster Chirurgieroboter entnimmt Organ erfolgreich

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Dienstag, 17. Juni 2014
Ausgleich
Was der Tag mir heute brachte
Und mit mir so alles machte
War im Allgemein nicht schön
Drum will ich jetzt nach draußen geh'n

Den Kopf im Wind verlieren
Und mich dabei frei spüren
Die Beine wirken heiter
Und bringen mich so weiter

Die Hast des Tag's vergessen
Und ganz aufs Fahr'n versessen
Brauche ich dabei kein Ziel
Ich fahre gern und fahre viel

Die Nase saugt die Luft
Und filtert so den Duft
Der mich an Sachen denken lässt
Wie Feiern, Leben, Straßenfest

Mit einem Lachen im Gesicht
Schaue ich ins Abendlicht
Und denke mir dabei
Hier bin ich wirklich frei

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Montag, 16. Juni 2014
kleines Muster
Sonnenstrahlen dringen in den Schatten

Vertreiben die Kälte der Vergangenheit
Suchen die Wärme der Suchenden
Verursachen die Konfusion der Verliebtheit

Seelenfreuden dringen in den Sinn

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