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Freitag, 11. April 2014
Als ich mal
mfw, 23:21h
Als ich schon unter der Dusche stand.
War ich mich noch nicht komplett ausgezogen.
Als ich mir die Zähne putzte.
War ich noch beim Essen.
Als ich aus dem Haus ging.
War ich immer noch nicht wach.
War ich mich noch nicht komplett ausgezogen.
Als ich mir die Zähne putzte.
War ich noch beim Essen.
Als ich aus dem Haus ging.
War ich immer noch nicht wach.
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Hält uns Sauerstoff in Trab?
mfw, 23:14h
Ich atme ein, atme durch, atme aus. Atme viel, um noch mehr zu atmen. Tief ziehe ich den Duft in mich ein, den mein Toaster heute früh mir so unverhofft bereitete. Warmes, krustiges Brot auf dem sämtliche Schmelzmasse dahinschmilzt, um sich besser mit dem Brot zu verbinden, stärkt meinen Tag. Aber Obacht, warme Luft heißt weniger Sauerstoff im gleichen Volumen. Und da sich mein Körper selten stark in Abhängigkeit zur Temperatur ausdehnt, muss ich mich bewegen, um weiter Luft zu sammeln.
Der Geruch indes wird immer schmaler, ist kaum noch wahrnehmbar. Er verlässt mich, so wie ich ihn.
Einem Hai gleich wandere ich durch die Gegend und suche das Grün, welches wieder mehr Sauerstoff verspricht. Wie habe ich den Winter und die Nadelbäume satt. Ich suhle mich im Gras und genieße den frischen Duft junger zerquetschter Gräserchen. Die grünen Flecken auf meinen Sachen sollen allen anderen ein weit sichtbares Zeichen sein, dass ich atme.
Mein Weg führt mich weiter, dicht gehe ich an jedem Baum und Strauch vorbei und schaue abwertend auf die vielen Fahrzeuge, welche nur dadurch an Luft kommen, in dem sie sie verbrennen. Angewiedert atme ich ein und wieder aus. Der Gedanke, dass ich mit diesen Dreckschleudern auf einer Stufe stehe, wird an die nächste Bushaltestelle angekettet und zurückgelassen.
Es zieht mich weiter. Ich überlege kurz, ob es einen Sinn macht dem Frühling hinterher zu ziehen. Eine ganzjährige Tournee hätte dieses Folgen zur folge. - Auf hohen Bergen soll die Luft ja auch klar sein. Sicher nur hohe Berge im europäischen Maßstab, so dass nicht die Luft zu eng wird. Und vorallem, dass auch noch ein wenig Vegetation in Gipfelhöhe ist. Denn was nützt die freiste Natur ohne Dreckschleudern in einem weitem Umkreis, wenn auch die Sauerstoffproduzenten abstinent sind.
Von den höchsten Höhen, den mittleren und der weite Welt, rolle ich zurück. Zurück zu meinem Toaster. Drehe die Flasche neben meinem Bett auf und träume in einem sattem Grün.
Der Geruch indes wird immer schmaler, ist kaum noch wahrnehmbar. Er verlässt mich, so wie ich ihn.
Einem Hai gleich wandere ich durch die Gegend und suche das Grün, welches wieder mehr Sauerstoff verspricht. Wie habe ich den Winter und die Nadelbäume satt. Ich suhle mich im Gras und genieße den frischen Duft junger zerquetschter Gräserchen. Die grünen Flecken auf meinen Sachen sollen allen anderen ein weit sichtbares Zeichen sein, dass ich atme.
Mein Weg führt mich weiter, dicht gehe ich an jedem Baum und Strauch vorbei und schaue abwertend auf die vielen Fahrzeuge, welche nur dadurch an Luft kommen, in dem sie sie verbrennen. Angewiedert atme ich ein und wieder aus. Der Gedanke, dass ich mit diesen Dreckschleudern auf einer Stufe stehe, wird an die nächste Bushaltestelle angekettet und zurückgelassen.
Es zieht mich weiter. Ich überlege kurz, ob es einen Sinn macht dem Frühling hinterher zu ziehen. Eine ganzjährige Tournee hätte dieses Folgen zur folge. - Auf hohen Bergen soll die Luft ja auch klar sein. Sicher nur hohe Berge im europäischen Maßstab, so dass nicht die Luft zu eng wird. Und vorallem, dass auch noch ein wenig Vegetation in Gipfelhöhe ist. Denn was nützt die freiste Natur ohne Dreckschleudern in einem weitem Umkreis, wenn auch die Sauerstoffproduzenten abstinent sind.
Von den höchsten Höhen, den mittleren und der weite Welt, rolle ich zurück. Zurück zu meinem Toaster. Drehe die Flasche neben meinem Bett auf und träume in einem sattem Grün.
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Freitag, 11. April 2014
Ich und Du und alle anderen
mfw, 01:41h
Dem einem Mensch dem grauset's sehr
Er wünscht sich bald einen zweiten her
Der zweite ist ein Individualist
Der schnell den ersten gern vergisst
Der erste steht nun ganz allein
Ihm fällt nun keine Hilf' mehr ein
Drum muss er einen dritten suchen
Gleich fängt er an und bäckt 'nen Kuchen
Der zweite richt den schönen Duft
Und springt in seine Chefskochkluft
Beim ersten kam ein Stern heraus
Dem zweiten spendet man Applaus
Den dritten fällt es nun nicht schwer
Sie gehn dem zweiten hinterher
Der erste läuft allein nach Haus
Und heult sich da die Augen aus
Dem zweiten ergeht es auch nicht besser
Er wirft nun schon das dritte Messer
Bei dem einem wollen sie nicht ins Haus
Beim anderem nur mit Gewalt hinaus
Was nützt dem einem? Was dem anderen?
Wenn die dritten in die falsche Richtung wandern.
Er wünscht sich bald einen zweiten her
Der zweite ist ein Individualist
Der schnell den ersten gern vergisst
Der erste steht nun ganz allein
Ihm fällt nun keine Hilf' mehr ein
Drum muss er einen dritten suchen
Gleich fängt er an und bäckt 'nen Kuchen
Der zweite richt den schönen Duft
Und springt in seine Chefskochkluft
Beim ersten kam ein Stern heraus
Dem zweiten spendet man Applaus
Den dritten fällt es nun nicht schwer
Sie gehn dem zweiten hinterher
Der erste läuft allein nach Haus
Und heult sich da die Augen aus
Dem zweiten ergeht es auch nicht besser
Er wirft nun schon das dritte Messer
Bei dem einem wollen sie nicht ins Haus
Beim anderem nur mit Gewalt hinaus
Was nützt dem einem? Was dem anderen?
Wenn die dritten in die falsche Richtung wandern.
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Ein Dialog ist immer besser als ein Monolog
mfw, 01:29h
1: Meine Gedanken sind eine runde Sache, die sich über alles erstrecken und bis in die hintersten Winkel des je erdachten gelangen.
2: Kennst du das schon.
1: Nein. Lass mich in Ruhe.
2: Du scheinst nur das zu kennen, was du kennen willst. Und denkst, du kannst die ganze Welt abbilden.
1: Nicht denken, wissen ist mein Anspruch.
2: Ein hoher, noch dazu, dass wenn du dich nur mit dir selbst abgibst dein universeller Anspruch recht begrenzt bleiben muss.
1: Ich hatte von einer runden Sache gesprochen. Meinte dabei nicht eine in sich geschlossene Sache, sondern eine klar abgegrenzte.
2: Und wenn man die dritte Dimension hinzuzieht, hast du auch ein recht gutes oberflächliches Verhältnis zu deinem Inhalt.
3: Was macht ihr?
1: Gedanken zeigen.
2: Maßregeln.
3: Wäre da nicht ein mäßiges Zeigen der Regeln der Gedanken der beste Mittelweg?
1: Ich brauche keinen Weg, ich sitze im Zentrum.
2: Nein.
1: 3, du scheinst mir gescheiter zu sein, als 2.
2: Pff.
3: Weiß nicht, ich kenne 2 noch nicht.
1: Ich kann dir über 2 viel erzählen. Doch würde ich das gern mit dir unter vier Augen besprechen.
2: Ich habe meine geschlossen, also fangt an zu reden. Ich bin ganz Ohr und mache meinen Mund weit auf.
3: Wie?
1: Ein Affe, ein kleiner Affe ist er. Sitzt da rum, kratzt sich am ganzem Körper und gibt komische Laute von sich.
2: Schön, wenn man die Augen zu hat, da kann man sich so viele schöne Sachen ausmalen.
3: Mir scheint ihr zwei solltet weniger Zeit miteinander verbringen.
1+2: Du bist eine helle Leuchte.
3: Ironie und Sarkasmus an einem Ort sind zu viel für mich. Ich werde gehen, ohne neue Erfahrungen gesammelt haben zu können. Außer einer alten Weisheit: Niemand kennt die Oberfäche, der Meere, wenn er sein Leben auf den höchsten Bergen verbringt.
1: Wie?
2: Was?
3: Falsch. Wo.
1: Kennst du 3 eigentlich?
2: Nicht so richtig, er ist ab und an mal hier gewesen. Ich habe heute aber erst das erstemal mit ihm gesprochen.
1: Ich auch.
1+2: Das Unbekannte kennt man nicht, auch wenn es mal zu einem spricht. Und will es dann von einem gehn, kann man's immer noch nicht verstehn.
2: Kennst du das schon.
1: Nein. Lass mich in Ruhe.
2: Du scheinst nur das zu kennen, was du kennen willst. Und denkst, du kannst die ganze Welt abbilden.
1: Nicht denken, wissen ist mein Anspruch.
2: Ein hoher, noch dazu, dass wenn du dich nur mit dir selbst abgibst dein universeller Anspruch recht begrenzt bleiben muss.
1: Ich hatte von einer runden Sache gesprochen. Meinte dabei nicht eine in sich geschlossene Sache, sondern eine klar abgegrenzte.
2: Und wenn man die dritte Dimension hinzuzieht, hast du auch ein recht gutes oberflächliches Verhältnis zu deinem Inhalt.
3: Was macht ihr?
1: Gedanken zeigen.
2: Maßregeln.
3: Wäre da nicht ein mäßiges Zeigen der Regeln der Gedanken der beste Mittelweg?
1: Ich brauche keinen Weg, ich sitze im Zentrum.
2: Nein.
1: 3, du scheinst mir gescheiter zu sein, als 2.
2: Pff.
3: Weiß nicht, ich kenne 2 noch nicht.
1: Ich kann dir über 2 viel erzählen. Doch würde ich das gern mit dir unter vier Augen besprechen.
2: Ich habe meine geschlossen, also fangt an zu reden. Ich bin ganz Ohr und mache meinen Mund weit auf.
3: Wie?
1: Ein Affe, ein kleiner Affe ist er. Sitzt da rum, kratzt sich am ganzem Körper und gibt komische Laute von sich.
2: Schön, wenn man die Augen zu hat, da kann man sich so viele schöne Sachen ausmalen.
3: Mir scheint ihr zwei solltet weniger Zeit miteinander verbringen.
1+2: Du bist eine helle Leuchte.
3: Ironie und Sarkasmus an einem Ort sind zu viel für mich. Ich werde gehen, ohne neue Erfahrungen gesammelt haben zu können. Außer einer alten Weisheit: Niemand kennt die Oberfäche, der Meere, wenn er sein Leben auf den höchsten Bergen verbringt.
1: Wie?
2: Was?
3: Falsch. Wo.
1: Kennst du 3 eigentlich?
2: Nicht so richtig, er ist ab und an mal hier gewesen. Ich habe heute aber erst das erstemal mit ihm gesprochen.
1: Ich auch.
1+2: Das Unbekannte kennt man nicht, auch wenn es mal zu einem spricht. Und will es dann von einem gehn, kann man's immer noch nicht verstehn.
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Mittwoch, 9. April 2014
schwebende Wolke
mfw, 01:42h
Sonnenschein am Morgen
wärmt und beschwingt
sanfte Wolken zum Mittag
erschweren, wie ein fettiges Essen
dunkle Wolken zum Kaffee
schüttet Milch hinein
durchwachsen am Abend
der Wind treibt alles vor sich her
wärmt und beschwingt
sanfte Wolken zum Mittag
erschweren, wie ein fettiges Essen
dunkle Wolken zum Kaffee
schüttet Milch hinein
durchwachsen am Abend
der Wind treibt alles vor sich her
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