Dienstag, 18. März 2014
bis 25 und manchmal auch weiter
armer kleiner Ball
wirst geschlagen und getreten
mal geht es hoch
dann wieder runter
hin und her
und Schlag und Punkt und weiter
zwischendurch Pause

wie fühlt es sich an
bist du zufrieden
wenn du deiner Bestimmung folgst
oder fühlst du dich gemobbt
bist zwar Teil des Ganzen
aber der Teil
der keiner sein möchte
mit dabei
aber am unterem Ende

sei's drum
Volleyballspielen macht Spaß

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Sonntag, 16. März 2014
fixierte Raucher atmen, natürlich Zigarette
Jede Nacht diese Unruhe, auf dem Weg zur Toilette brennt die erste. Am Klo angekommen die zweite. Der Kopf, er qualmt. Von außen mehr als von innen, doch der Gegendruck ist nicht unerheblich. Gedanken sortieren, überbleibsel runterspülen und die dritte Zigarette anzünden. Händewaschen fällt leider aus, das Handtuch ist vorgestern abgebrannt.
Zurück ins Bett, die Nacht war noch nicht lang, vom Husten gestört, wollte der Schlaf nicht wieder kommen. Nun hat das Monster gegessen und schläft mit vollem Bauch mit ein.
Träume können so voll Sinnlosigkeit sein.

Ein Baum der sprich,
es lischt das Licht,
das Licht der Welt
am Himmelszelt.

Man wird nichts seh'n
und kann nicht geh'n.
Denn jeder fällt,
wer 'von erzählt.

Drum schlaf, schlafe,
Schlafe sacht.
Der Tiger schläft
und keiner wacht.

Das Handy, in gelb-schwarzer Optik, lässt Vibrationen los. Aber keine guten.
Die Augen klappen wieder auf.
Die Hand nimmt den gewohnten Lauf.
Nach einer kurzen Zeit.
Macht sich Ruhe wieder breit.

Der Kopf der will, die Lunge auch, doch die Beine haben noch nicht die Lust, die sie haben sollten. Der Griff zur Packung, Packung leer. Beine immer noch sehr schwer. Doch der Kopf gewinnt den Kampf, befiehl: Heut Früh, kein Wadenkrampf.
Aufsteh'n, Küche, neue Packung, neue Stange. Drei neue Pickel auf der linken Wange. Hintern kratzen, Kaffeemaschine an. Feuer, Zug, Qualm. Zug, Zug, Qualm. Zug, Qualm, ausdrücken. Fenster auf, der Qualm muss raus und Luft hinein, sonst funktioniert das Feuerzeug nicht mehr. Feuer, Zug, Qualm. Zug, Zug, Qualm. Kaffeemaschine ist fertig. Zug, Qualm, ausdrücken. Essen später. Zigarette, Feuer, will nicht mehr. Warum? Fenster ist auf. Gas erst nachgefüllt. So ein Mist. Das nächste Feuerzeug liegt in der Ecke. Schluck Kaffee. Feuer. Zug. Qualm. Kleines Rauchfähnchen in der linken Hand. Die rechte hält das, sich verweigernde Feuerzeug dicht an die Augen. Begreifen und befassen, dann das Feuerzeug von den Augen weg, den Kaffee in den Körper. Das Licht geht auf, der Stein ist klein. Ohne Funken, kein Brand. Zug, Qualm, ausdrücken. Toilette. Schnell noch die Zeitung gegriffen. Gleiche Zeitung, neue Themen. Flucht vorm Gestank. Flucht aus dem Haus. Verschleierter Weg, vom Rauch umhüllt.

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Samstag, 15. März 2014
Farne richen angenehm, nach Zersetzung
Entferntes Donnergrollen.
Augen auf, Kopf schütteln.
Wo bin ich?
Es ist warm, die Luftfeuchtugkeit hoch.
Seltsam aussehende Käfer klettern mir über die Füße, einige an mir hoch.
Angewidert und immer noch verwirrt springe ich auf.
Was war als letztes passiert?
Ich war Pilze suchen, fand eine Höhle.
Hineingetreten, hat es mich umgehauen.
Ich klettere, meiner Seits, auf einen Stein, um nicht weiter beklettert zu werden.
Irgendwas ist anders.
Nicht nur anders anders.
Sondern ungewohnt anders, wenn nicht gar unbekannt anders.
Die Bäume sehen bei näherer Betrachtung auch irgendwie komisch aus.
Behaarte Stämme und oben lange Wedel, statt trockene Rinde mit verholzte Äste.
Idylle zum anfassen, doch war sie nicht bestellt.
Wieder Donnergrollen.
Könnte aber auch was anders sein.
Die Sonne strahlt, keine Wolke in Sicht.
Wobei die Sicht stark durch die Wedel eingeschränkt ist.
Leichter Lagerfeuergeruch mit Gras weht um meine Nase.
Die Luft knistert, wird wärmer.
Pfauenschreie, oder ähnliches werden laut.
Ich muss runter von meinem Stein, weg, weit weg.
Doch die Beine verharren.
Die Haare eines Baums fangen zichend an zu brennen.
Nach kurzer Zeit der Versteinerung, schaue ich nach oben.
Ein Farnenwedel stürzt auf mich herab.
Bringt Schatten, einen Windhauch, Abkühlung und
den Weg aus der Höhle.

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15
Manchmal muss man Endlosleitern steigen,
um an's Ziel zu kommen.

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