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Dienstag, 4. Februar 2014
Reisestrapazen
mfw, 00:58h
Amal klammerte sich am großartigem Holger fest. Holger und Prodoff verschmolzen nach und nach wieder zu Proholdoffger mit Amal auf dem Rücken, man könnte das Wesen auch Proholadoffgermal nennen. Ein zugegebener maßen langatmiger Name, aber treffend. Zu Beginn, der wieder aufgenommenen Reise, hatte der kleine, schmutzige Amal noch versucht mit dem unübertroffenem Rispenkorn ein Gespräch aufzunehmen. Doch ließ dies der geschundene bleiben, als er merkte, dass unser Held sich komplett auf das Hüpfen konzentrieren musste, um nicht zu stürzen. Er war auch überrascht, dass die Reise in einem solchen Tempo von statten ging. Der vom Schicksal getroffene Amal versuchte etwas Ruhe, in den rhythmischen Bewegungen, des Voranstrebens, zu finden. Dies gelang ihm auch und so begann er mit seiner Lieblingsbeschäftigung. Er zog einen ganzen Batzen grünen Schleim aus seinem Rachen hoch und spuckte ihn genüsslich aus. In dem Moment, als der Schleim durch die Luft segelt, konnte der Zwerg am Bestem überlegen. Und es gab viele Dinge, die er sich durch den Kopf gehen lassen musste. Der Schleimvorrat bildete bei den Überlegungen keinen limitierenden Faktor, da es sein Körper stets so einrichtete, dass er genügend Schleim vorrätig hatte. Manche meinten schon, dass Amal gar kein Zwerg sei, sondern sein Körper die Energie immer in den Schleim gesetzt hatte und nicht in das Körperlängenwachstum. Doch war dies dem gerissenen Amal egal, da die geringere Körpergröße, durch seine Spuckideen, mehr als ausgeglichen wurde. Und seine Zugehörigkeit zu dem edlen Volk der Zwerge, konnte durch seine Ohren bewiesen werden. Wobei das Rechte momentan gerissener war, als Amal selbst. Amal überlegte seine Lage und dachte über seine nächsten Schritte nach. Als auf einem Mal seinen Überlegungen nicht mehr so flüssig liefen. Es hatte sich etwas verändert. Proholadoffgermal war nicht mehr. Der kaum vergleichbare Holger hatte sich übernommen, er hatte nicht an die zusätzliche Last gedachte, die er sich und seinem starken Hengst Prodoff, mit dem Zwerg Amal aufgebürdet hatte. Holger hatte sich verschätzt und musste nun seinen eigenen Kräfte, von denen kaum noch die Rede sein konnte, den gebührenden Respekt zollen. Wie ein Vogel, dessen einen Flügel man gestutzt hatte, damit er nicht wegfliegen könne, der dann aber irgendwie auf eine Erhöhung geklettert ist und sich in die, sonst so gewohnte, luftige Tiefe, stürzt, trudelte der stolze Rispenkorn über den Weg, Ausschau haltend, nach einen Platz zum verschnaufen. Die Suche wurde länger und länger, man könnte meinen, mit jedem Augenblick den unser Held nach einer Ruhestätte fahndete, wurde die Suche länger und im gleichem Maße stieg die Attraktivität der kleinsten, staubige Stätte, in des ritterlichen Rispenkorns Augen, zu einem wahren Palast der Restauration zu werden. Als ein solcher Platz gefunden, der sich nur dadurch von den anderen unterschied, dass hier das Moos ein wenig dicker und weicher aussah, ließ sich der erschlaffte Große fallen und brachte mit letzter Willensstärke noch Worte hervor, die den kleinen Amal dazu anleiten sollten, Prodoff zu versorgen.
Der einmalige Holger Rispenkorn schlief den Schlaf des Gerechten, der noch nicht gerächt hatte.
Der etwas erfrischter wirkende Amal stand neben ihm, unsicher, wie er mit der neu geschaffenen Situation umgehen solle und spuckte erst einmal aus.
Der einmalige Holger Rispenkorn schlief den Schlaf des Gerechten, der noch nicht gerächt hatte.
Der etwas erfrischter wirkende Amal stand neben ihm, unsicher, wie er mit der neu geschaffenen Situation umgehen solle und spuckte erst einmal aus.
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Sonntag, 2. Februar 2014
den, vom Schicksal, Getroffenen getroffen
mfw, 17:17h
Langsam lief Prodoff wieder richtig rund. Er hatte in den letzten Jahren viel in der Ecke gestanden. Und auch unser edler Held Holger Rispenkorn hatte das Reiten vernachlässigt. Es fühlte sich aber immer mehr wieder richtig an und Pferd und Reiter verschmolzen praktisch zu einem Wesen, dass in Lüftchenseile über den gut ausgebauten Trampelpfad dahin hüpften. Die Bewegung wurde so flüssig, dass man kaum wahrnehmen konnte, wie die Füße den Boden berührten. Vielleicht wurden diese aber auch nur vom aufgewirbeltem Staub und Sand verdeckt. Doch durch diese Vernebelung, erschien die Szene nur um so Eindrucksvoller.
Plötzlich hielt das Wesen, welches wir getrost Proholdoffger nennen können, innen. Was war passiert? Nun, ein mächtiger Zwerg stand da bemitleidenswert auf dem Weg. Seine edlen Kleider waren ganz zerschunden und ein Auge war komplett zugeschwollen. Blut tropfte ihm aus dem Mund und sein rechtes Ohr hing nur noch unwirklich an seinem Kopf herum. Man sah ihm seine Größe an, doch wirkte er gerade, zum weinen, klein.
Der überaus gütige Holger beruhigte seinen Hengst, welcher aufgereckt nach links und rechts tänzelte, unwillige die Szene zu verstehen. Nach dem das Roß versorgt war, ging Holger auf den Zwerg zu, welcher sich schwankend auf den Beinen hielt, und ein unsinniges Glitzern in den Augen hatte. Bevor unser selbstloser Held ihn anpacken konnte, fiel der geschundene Zwerg, mit einem viel zu lautem Knall, in eine stille Ohnmacht.
Holger ärgerte sich, denn er hatte gehört, dass wenn man einen stehenden Zwerg berührt, man einen Wunsch frei hätte. Und er hatte gerade mächtige Lust auf ein Eis.
Was soll's, so musste er sich um den kleinen Wicht kümmern, auf dass er wieder zu sich käme, um in der Gegend zu stehen, auf das der gewitzte Held, sein Eis bekäme.
Holger schaute sich um, kein Wasserlauf, noch ein stehendes Gewässer war zu erblicken. Es war auch schwierig, da zu seiner rechten und zu seiner linken je ein Maisfeld stand, die zu überblicken er nicht in Stande war.
Was blieb ihn übrig? Irgendwie musste er, den gefundenen, geschundenen wieder in die unschöne, aber dafür reale Welt bringen. Ob der Zwerg wohl davon träumte, wie er dem mächtigen Rispenkorn, an einen solch schönen Tag, ein Eis beschaffen würde? Im Betrachten des einstmals schönen Gewandes, des Zwerges, der zumindest hätte seinen Namen sagen, bzw. ein Namensschild tragen können, erinnerte sich der wackere an ein kleines Fläschchen mit anregendem Kräutersud, welches er mit sich führte. Er holte die Literflasche aus seiner Gürteltasche und goss sich einen kleinen Schluck hinter die Binde, welche eine alte Wunde an seinem rechtem Unterarm vor Sonne und Schmutz schützte. Dann nahm auch er einen Schluck und betrachtete den Zwerg, denn er nun mit Holger junior benannt hatte, weiter. Da kam ihm die Idee, auch den kleinen Holger junior einen Schluck anzubieten. Als dieser nicht antwortete, war der unübertroffene Held zuerst beleidigt. Holger meinte, dass der, vom Schicksal geprüfte, Zwerg eventuell von dem Erlebtem überrumpelt war oder einfach nur Schüchtern sein könnte und deshalb nicht mit ihm rede wolle. Die beste Medizin, so kannte es der unermüdliche Held, namens Rispenkorn, war der Kräutersud. So kippte Holger, Holger junior, ganz langsam den Inhalt einer halben Flasche in den kleinen Schlund. Der Kleine verharrte weiter ruhig, bis ein unverhofftes Zucken seinen ganzen Körper plötzlich schüttelte. Es wollte gar nicht wieder aufhören, bis sich die Augen, des Zwerges öffneten, er tief Luft holte und Holger anschrie: "Wie kann er es wagen?". Holger, ganz überrascht, kippte um und landete, nicht so sanft wie sonst, aber sanfter als manch anderes Mal davor, auf seinen Hintern. Von wem redete Holger junior gerade? Hatte er nicht von einem "er" gesprochen? Der Zwerg wollte sich gerade auf unseren Helden, den wir hier im Mittelpunkt der Geschichte vorfinden und ihn deshalb als Helden benennen dürfen, stürzen, als er Holgers verwirrtes Gesicht erblickte, merkte, dass von einem Menschen mit einem solchem Gesicht keine Gefahr ausgehen können und nach dieser Erkenntnis zu lachen begann.
Nach dem er sich beruhigt hatte, fragte Holger junior Holger, ob er ihn kenne. Dieser verneinte wahrheitsgemäß und dachte sich, dass er einen solchen impulsiven, schüchternen, Zwerg vielleicht auch gar nicht kennen lernen wölle. Der, nun belebter wirkende, Zwerg schaute sich um und fragte den, nicht so geistesstark hereinblickenden Helden, mit einigem Zögern in der Stimme, ob dieser eine komfortable Fortbewegungsmöglichkeit bieten könne. Der sitzende Rispenkorn, fühlte sich durch diese Frage wieder in das Hier und Jetzt katapultiert, denn er konnte, ohne zu zögern, Antworten. Er Antwortete mit: "Ja" und lächelte Holger junior an. Holger kam, mit einer kurzen Anstrengung wieder auf die Beine und schritt auf seinen treuen Prodoff zu, welcher Gedankenverloren am Maisfeld stand. Als Holger junior die Szene durchblickte, wurden seine Gesichtszüge langsam, aber mit einer unbändigen Kraft, von Morpheus entführt. Er schüttelte sich und zwang sich, zu einem gezwungenen Lächeln. Dies gelang ihm, sah aber bei den Verletzungen im Gesicht nicht so schön aus. Der unbändige Held Holger, wollte schon beginnen von seinem Erlebnisse als Proholdoffger zu berichten. Als der Zwerg abwinkte und fragte, ob der, um so viele Zentimeter größere, Held ihn eine Strecke mitnehmen könne. Er würde ihm unterdessen einiges zu Fragen haben, aber auch dass ein oder andere erklären können.
Der überaus große, und in dieser Szene noch größer wirkende, Holger Rispenkorn willigte, ganz ungewohnt, ohne weitere Fragen zu stellen, bzw. langwierige Geschichten und Vergleiche zu erzählen, ein.
Plötzlich hielt das Wesen, welches wir getrost Proholdoffger nennen können, innen. Was war passiert? Nun, ein mächtiger Zwerg stand da bemitleidenswert auf dem Weg. Seine edlen Kleider waren ganz zerschunden und ein Auge war komplett zugeschwollen. Blut tropfte ihm aus dem Mund und sein rechtes Ohr hing nur noch unwirklich an seinem Kopf herum. Man sah ihm seine Größe an, doch wirkte er gerade, zum weinen, klein.
Der überaus gütige Holger beruhigte seinen Hengst, welcher aufgereckt nach links und rechts tänzelte, unwillige die Szene zu verstehen. Nach dem das Roß versorgt war, ging Holger auf den Zwerg zu, welcher sich schwankend auf den Beinen hielt, und ein unsinniges Glitzern in den Augen hatte. Bevor unser selbstloser Held ihn anpacken konnte, fiel der geschundene Zwerg, mit einem viel zu lautem Knall, in eine stille Ohnmacht.
Holger ärgerte sich, denn er hatte gehört, dass wenn man einen stehenden Zwerg berührt, man einen Wunsch frei hätte. Und er hatte gerade mächtige Lust auf ein Eis.
Was soll's, so musste er sich um den kleinen Wicht kümmern, auf dass er wieder zu sich käme, um in der Gegend zu stehen, auf das der gewitzte Held, sein Eis bekäme.
Holger schaute sich um, kein Wasserlauf, noch ein stehendes Gewässer war zu erblicken. Es war auch schwierig, da zu seiner rechten und zu seiner linken je ein Maisfeld stand, die zu überblicken er nicht in Stande war.
Was blieb ihn übrig? Irgendwie musste er, den gefundenen, geschundenen wieder in die unschöne, aber dafür reale Welt bringen. Ob der Zwerg wohl davon träumte, wie er dem mächtigen Rispenkorn, an einen solch schönen Tag, ein Eis beschaffen würde? Im Betrachten des einstmals schönen Gewandes, des Zwerges, der zumindest hätte seinen Namen sagen, bzw. ein Namensschild tragen können, erinnerte sich der wackere an ein kleines Fläschchen mit anregendem Kräutersud, welches er mit sich führte. Er holte die Literflasche aus seiner Gürteltasche und goss sich einen kleinen Schluck hinter die Binde, welche eine alte Wunde an seinem rechtem Unterarm vor Sonne und Schmutz schützte. Dann nahm auch er einen Schluck und betrachtete den Zwerg, denn er nun mit Holger junior benannt hatte, weiter. Da kam ihm die Idee, auch den kleinen Holger junior einen Schluck anzubieten. Als dieser nicht antwortete, war der unübertroffene Held zuerst beleidigt. Holger meinte, dass der, vom Schicksal geprüfte, Zwerg eventuell von dem Erlebtem überrumpelt war oder einfach nur Schüchtern sein könnte und deshalb nicht mit ihm rede wolle. Die beste Medizin, so kannte es der unermüdliche Held, namens Rispenkorn, war der Kräutersud. So kippte Holger, Holger junior, ganz langsam den Inhalt einer halben Flasche in den kleinen Schlund. Der Kleine verharrte weiter ruhig, bis ein unverhofftes Zucken seinen ganzen Körper plötzlich schüttelte. Es wollte gar nicht wieder aufhören, bis sich die Augen, des Zwerges öffneten, er tief Luft holte und Holger anschrie: "Wie kann er es wagen?". Holger, ganz überrascht, kippte um und landete, nicht so sanft wie sonst, aber sanfter als manch anderes Mal davor, auf seinen Hintern. Von wem redete Holger junior gerade? Hatte er nicht von einem "er" gesprochen? Der Zwerg wollte sich gerade auf unseren Helden, den wir hier im Mittelpunkt der Geschichte vorfinden und ihn deshalb als Helden benennen dürfen, stürzen, als er Holgers verwirrtes Gesicht erblickte, merkte, dass von einem Menschen mit einem solchem Gesicht keine Gefahr ausgehen können und nach dieser Erkenntnis zu lachen begann.
Nach dem er sich beruhigt hatte, fragte Holger junior Holger, ob er ihn kenne. Dieser verneinte wahrheitsgemäß und dachte sich, dass er einen solchen impulsiven, schüchternen, Zwerg vielleicht auch gar nicht kennen lernen wölle. Der, nun belebter wirkende, Zwerg schaute sich um und fragte den, nicht so geistesstark hereinblickenden Helden, mit einigem Zögern in der Stimme, ob dieser eine komfortable Fortbewegungsmöglichkeit bieten könne. Der sitzende Rispenkorn, fühlte sich durch diese Frage wieder in das Hier und Jetzt katapultiert, denn er konnte, ohne zu zögern, Antworten. Er Antwortete mit: "Ja" und lächelte Holger junior an. Holger kam, mit einer kurzen Anstrengung wieder auf die Beine und schritt auf seinen treuen Prodoff zu, welcher Gedankenverloren am Maisfeld stand. Als Holger junior die Szene durchblickte, wurden seine Gesichtszüge langsam, aber mit einer unbändigen Kraft, von Morpheus entführt. Er schüttelte sich und zwang sich, zu einem gezwungenen Lächeln. Dies gelang ihm, sah aber bei den Verletzungen im Gesicht nicht so schön aus. Der unbändige Held Holger, wollte schon beginnen von seinem Erlebnisse als Proholdoffger zu berichten. Als der Zwerg abwinkte und fragte, ob der, um so viele Zentimeter größere, Held ihn eine Strecke mitnehmen könne. Er würde ihm unterdessen einiges zu Fragen haben, aber auch dass ein oder andere erklären können.
Der überaus große, und in dieser Szene noch größer wirkende, Holger Rispenkorn willigte, ganz ungewohnt, ohne weitere Fragen zu stellen, bzw. langwierige Geschichten und Vergleiche zu erzählen, ein.
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Sonntag, 2. Februar 2014
9
mfw, 00:56h
Selbstzerstörerisch
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