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Freitag, 31. Januar 2014
Am plätschernden Bach
mfw, 18:01h
Wohlan, so hüpfte unser wackerer Held Holger, mit Nachnamen Rispenkorn, auf seinem edlen Steckenpferd Prodoff, der holden Maid entgegen. Das Trommeln in der Ferne hatte unterdessen aufgehört und brauch für diese Geschichte nicht weiter beachtet werden.
Holger atmete schon etwas schwer, denn er war es nicht gewöhnt, eine Reise von so endlicher Weite, wie dieser, zu unternehmen. Die Strecke, die ihm auf einer Karte eingezeichnet, ausgehändigt wurde, wies 248,3 km aus und zeigte schon nicht einmal mehr die Zeit, welche man zu Fuß benötigte. Er hätte auch noch eine zweite, eine Alternativroute wählen können, doch führte sie den steinigen Drachenpfad entlang und das Ungeheuer war Holger nicht geheuer.
Mit rasselndem Atem ließ sich der Große Rispenkorn auf einen Baumstumpf fallen. Doch nicht bevor er seinen kühnen Gaul Prodoff in Reichweite des Baches, auf dem saftigen Grün einer blühenden Wiese angebunden hatte.
Nach dieser großen Anstrengung überlegte er, warum er eigentlich diese Strapazen auf sich nahm? Seine Warze am linken Zeigefinger juckt. (Warum wird dies erwähnt? Nun, Warze reimen sich so schön auf Strapaze und wenn die sich dann schon an den Händen befindet, dann ganz bestimmt am linken Zeigefinger. Ob diese Information einen Mehrwert birgt, kann man nie so genau wissen ... .)
Holger saß, wie gesagt auf einem Baumstumpf. Besser gesagt auf dem Stumpf einer Buche. Und wie man weiß, leben häufig Feen und andere hilfreiche Wesen direkt unter einem solchen Buchenstumpf. Man muss nur Aufmerksam den Rest vom Stamm absuchen und die kleine Eingangstür finden, welche zu den opulenten Räumlichkeiten des mystischen Wesens führt. An dieser muss man dann dreimal freundlich, aber bestimmt anklopfen und schon erscheint das gute Wesen. Holger suchte aufmerksam und merkte, dass er auf einem Pappelstumpf saß. Leicht irritiert überlegte unser Held, ob er eine Buche fällen sollte, nur für den Fall, dass ein hilfreiches Wesen seinem Unterfangen dienlich werden könnte.
Vom Suchen und Denken erschöpft, erinnerte sich Holger seiner Reise, seines Abenteuers, seiner Aufgabe. Er holte aus seiner Gesäßtasche ein Blatt Pergament, welches jetzt schon ziemlich stark unter der Reise gelitten hatte. Holger entknitterte es fachmännisch, da er dies schon häufig erprobt hatte und versuchte den Text erneut zu lesen. Unser edler Held war eher dumm, weshalb er seine ganze Geistesstärke brauchte, um mitten auf dem Blatt ein paar Zeilen zu entziffern (er hoffte in der Mitte die wichtigste Information, auf die es bei einem solchem Abendteuer ja nur ankommt, finden zu können). Da stand etwas von einem Turm, welcher Cummis hieß oder aus Cummis bestand. Naja Holger wurde es zu viel. Eigentlich wollte er die holde Maid noch benamsen, doch würde das noch einen weiteren Tag dauern. Der Große Rispenkorn sattle sein mächtiges Roß und hüpfte los, was die Sprunggelenke, Waden und Sonstiges, was man dazu brauchen kann, hergaben.
Holger atmete schon etwas schwer, denn er war es nicht gewöhnt, eine Reise von so endlicher Weite, wie dieser, zu unternehmen. Die Strecke, die ihm auf einer Karte eingezeichnet, ausgehändigt wurde, wies 248,3 km aus und zeigte schon nicht einmal mehr die Zeit, welche man zu Fuß benötigte. Er hätte auch noch eine zweite, eine Alternativroute wählen können, doch führte sie den steinigen Drachenpfad entlang und das Ungeheuer war Holger nicht geheuer.
Mit rasselndem Atem ließ sich der Große Rispenkorn auf einen Baumstumpf fallen. Doch nicht bevor er seinen kühnen Gaul Prodoff in Reichweite des Baches, auf dem saftigen Grün einer blühenden Wiese angebunden hatte.
Nach dieser großen Anstrengung überlegte er, warum er eigentlich diese Strapazen auf sich nahm? Seine Warze am linken Zeigefinger juckt. (Warum wird dies erwähnt? Nun, Warze reimen sich so schön auf Strapaze und wenn die sich dann schon an den Händen befindet, dann ganz bestimmt am linken Zeigefinger. Ob diese Information einen Mehrwert birgt, kann man nie so genau wissen ... .)
Holger saß, wie gesagt auf einem Baumstumpf. Besser gesagt auf dem Stumpf einer Buche. Und wie man weiß, leben häufig Feen und andere hilfreiche Wesen direkt unter einem solchen Buchenstumpf. Man muss nur Aufmerksam den Rest vom Stamm absuchen und die kleine Eingangstür finden, welche zu den opulenten Räumlichkeiten des mystischen Wesens führt. An dieser muss man dann dreimal freundlich, aber bestimmt anklopfen und schon erscheint das gute Wesen. Holger suchte aufmerksam und merkte, dass er auf einem Pappelstumpf saß. Leicht irritiert überlegte unser Held, ob er eine Buche fällen sollte, nur für den Fall, dass ein hilfreiches Wesen seinem Unterfangen dienlich werden könnte.
Vom Suchen und Denken erschöpft, erinnerte sich Holger seiner Reise, seines Abenteuers, seiner Aufgabe. Er holte aus seiner Gesäßtasche ein Blatt Pergament, welches jetzt schon ziemlich stark unter der Reise gelitten hatte. Holger entknitterte es fachmännisch, da er dies schon häufig erprobt hatte und versuchte den Text erneut zu lesen. Unser edler Held war eher dumm, weshalb er seine ganze Geistesstärke brauchte, um mitten auf dem Blatt ein paar Zeilen zu entziffern (er hoffte in der Mitte die wichtigste Information, auf die es bei einem solchem Abendteuer ja nur ankommt, finden zu können). Da stand etwas von einem Turm, welcher Cummis hieß oder aus Cummis bestand. Naja Holger wurde es zu viel. Eigentlich wollte er die holde Maid noch benamsen, doch würde das noch einen weiteren Tag dauern. Der Große Rispenkorn sattle sein mächtiges Roß und hüpfte los, was die Sprunggelenke, Waden und Sonstiges, was man dazu brauchen kann, hergaben.
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Freitag, 31. Januar 2014
Namen machen Leute
mfw, 00:25h
Einzelne, scharfe Lichtstrahlen treffen mich mitten ins Gesicht. Erzeugen ein diffuses Licht, unter dem ansonsten dicht geschlossen Blätterdach des großen Waldes.
So fing meine Geschichte an. Es war ein guter Anfang, also sollte es auch eine gute Geschichte werden. Und für jede neue Geschichte brauche ich auch einen neuen Namen. Das ist ja immer das Schwierigste an den Geschichten. Sie erleben ist einfach, man steckt ja mitten drin. Aber einfach so einen Namen finden, der passt. Nein, dass ist schwer. Der Name soll leiten und führen. Und dabei nicht abschrecken. Muss aber zugleich einfach genug sein, um auch im Laufe der Geschichte (die ja durchlebt wird) einfach abgestreift werden zu können. Außerdem sollte der Name ein Spiegel der Geschichte sein. Ginge es also um ein Schwein, so könnte dieses Susi heißen. Susi ist es eine Sau, dass immer schnell "i" macht, wenn es Dreck sieht. (Dazu müsste man wissen, dass Schwein/Sau lateinisch sus heißt.) Aber um diese schöne Geschichte geht es hier nicht. Nein der dichte Wald bereitet die Geschichte bereits in ihrem ritterlichen Charakter vor. Es geht um die Errettung einer holden Maid. Mädchen heißt lateinisch puellaris. Doch einen Helden als großen Lümmel zu benennen, ist hier nicht das Ziel. (Dieser würde in diesem Fall Pullermann heißen.) Warum auch immer Latein? Die Holde. Hmm...??? Genau! Der Held heißt Holger!
Ein erster Schritt ist gemacht. Der Wald erscheint nicht mehr ganz so Dunkel, es zeichnet sich das Ende des Waldes, unscharf, in der Ferne, zwischen den mächtigen Stämmen der Bäume ab. Was nun, wenn die Holde, das sanfte Mädchen, die Prinzessin, sich nicht nur mit einem Vornamen begnügen kann, da sie Angst haben muss, im Falle einer Vereinigung, die ein neues Leben nach sich ziehen könnte, den edlen Helden vor den Traualtar zu zitieren, auf dass sie seinen Namen, wohlbesinnt, entgegen nimmt? (Puuh, über was sich Frauen so alles Gedanken machen? Da ist der Nachname schon ein Indikator für eine potentielle Potenz oder anders gesagt, des Geschlechtsaktes. Und der Gedankengang, mit seinen weitläufigen Nebenkammern ist auch nicht zu leicht zu überblicken.)
Nun denn, ein Nachname muss her, einer der dem Geschlechtsakt nicht im Wege steht, einer, der reiche Ähren verspricht, so wie diese hier am Wegesrand, an denen der Held Holger unterdessen angelangt ist.
Hmm...??? Ähren, Körner, Gräser ... . Dies wäre das Grundmaterial für einen vorzüglich, natürlichen Namen. Doch welchen Brei daraus generieren, so dass eine köstliche Mischung entstehe, die den Vornamen Holger nicht überrumpelt und harmonisch zu ihm passt?
In der Ferne scheint eine Schlacht oder ein militärisches Manöver, am Anfang zu stehen, denn die Trommel wird gerührt.
Trrhhh - Tusch (Wo kommt der Tusch denn her?)
Holger Rispenkorn, ein Held von Welt. Naht heran, um die holde Maid stürmisch zu begatten.
So fing meine Geschichte an. Es war ein guter Anfang, also sollte es auch eine gute Geschichte werden. Und für jede neue Geschichte brauche ich auch einen neuen Namen. Das ist ja immer das Schwierigste an den Geschichten. Sie erleben ist einfach, man steckt ja mitten drin. Aber einfach so einen Namen finden, der passt. Nein, dass ist schwer. Der Name soll leiten und führen. Und dabei nicht abschrecken. Muss aber zugleich einfach genug sein, um auch im Laufe der Geschichte (die ja durchlebt wird) einfach abgestreift werden zu können. Außerdem sollte der Name ein Spiegel der Geschichte sein. Ginge es also um ein Schwein, so könnte dieses Susi heißen. Susi ist es eine Sau, dass immer schnell "i" macht, wenn es Dreck sieht. (Dazu müsste man wissen, dass Schwein/Sau lateinisch sus heißt.) Aber um diese schöne Geschichte geht es hier nicht. Nein der dichte Wald bereitet die Geschichte bereits in ihrem ritterlichen Charakter vor. Es geht um die Errettung einer holden Maid. Mädchen heißt lateinisch puellaris. Doch einen Helden als großen Lümmel zu benennen, ist hier nicht das Ziel. (Dieser würde in diesem Fall Pullermann heißen.) Warum auch immer Latein? Die Holde. Hmm...??? Genau! Der Held heißt Holger!
Ein erster Schritt ist gemacht. Der Wald erscheint nicht mehr ganz so Dunkel, es zeichnet sich das Ende des Waldes, unscharf, in der Ferne, zwischen den mächtigen Stämmen der Bäume ab. Was nun, wenn die Holde, das sanfte Mädchen, die Prinzessin, sich nicht nur mit einem Vornamen begnügen kann, da sie Angst haben muss, im Falle einer Vereinigung, die ein neues Leben nach sich ziehen könnte, den edlen Helden vor den Traualtar zu zitieren, auf dass sie seinen Namen, wohlbesinnt, entgegen nimmt? (Puuh, über was sich Frauen so alles Gedanken machen? Da ist der Nachname schon ein Indikator für eine potentielle Potenz oder anders gesagt, des Geschlechtsaktes. Und der Gedankengang, mit seinen weitläufigen Nebenkammern ist auch nicht zu leicht zu überblicken.)
Nun denn, ein Nachname muss her, einer der dem Geschlechtsakt nicht im Wege steht, einer, der reiche Ähren verspricht, so wie diese hier am Wegesrand, an denen der Held Holger unterdessen angelangt ist.
Hmm...??? Ähren, Körner, Gräser ... . Dies wäre das Grundmaterial für einen vorzüglich, natürlichen Namen. Doch welchen Brei daraus generieren, so dass eine köstliche Mischung entstehe, die den Vornamen Holger nicht überrumpelt und harmonisch zu ihm passt?
In der Ferne scheint eine Schlacht oder ein militärisches Manöver, am Anfang zu stehen, denn die Trommel wird gerührt.
Trrhhh - Tusch (Wo kommt der Tusch denn her?)
Holger Rispenkorn, ein Held von Welt. Naht heran, um die holde Maid stürmisch zu begatten.
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Endkonsequenz
mfw, 23:44h
Ich möchte keine Andeutungen machen. Das waren seine letzten Worte im Gespräch.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
Aber beißt sich da nicht der Schmetterlin in den Flügel? Ist nicht der Ausschluss einer womöglichen Sache, erst die Inbegriffnahme der Selbigen. Wird nicht erst damit, dass man sagt, man weiß etwas, möchte darüber aber nicht reden, der Blickfang des Ungewissen, die Erfurcht des herbstlichen Nebels geweckt?
Da ist etwas, es ist da, doch keiner weiß was es ist. Es könnte, ja es könnte, mich in irgendeiner Weise betreffen. Doch es muss schlecht sein, denn das Gute könnte doch freudestrahlend über die Lippen gleiten.
Andeutung.
Es ist ja nicht mal der Beginn einer Deutung, ganz zu schweigen ein Teil davon. Denn der, der es nicht Ausspricht, ist sich dieser, seiner Sache bewusst, er muss es nicht deuten. Das Wort sollte demnach aus seiner Sicht Anwissen heißen.
Der, der es hört, kann unterdessen nur raten. Zum deuten bleibt nicht viel Platz. Außer, ein langes Vorgespräch hat schon erste Brotkrumen erbracht, welche in den finstren, dunklen Wald führen. Dann ist aber die Deutung schon getan und die Andeutung (das Anwissen) ist schon geschehen. Kann also nicht durch das eine Wort, den einen Satz geführt werden. Demnach ist das Andeuten für den Hörer nur ein Anraten. Wobei anraten ja wieder komplett was anderes bedeutet.
Was lehrt uns das?
Sprich aus was du auf der Zunge trägst. Ansonsten wirst du mit deinem Wissen sterben oder dein Gegenüber ein Leben lang raten.
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Mittwoch, 29. Januar 2014
8
mfw, 19:37h
Veränderungen!
Wer weiß, was sie uns bringen?
Zukunftsvision.
Wer weiß, was sie uns bringen?
Zukunftsvision.
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7
mfw, 19:28h
Ich steh vor der Tür.
Was bedeutet sie für mich?
Eingang oder Ausgang?
Was bedeutet sie für mich?
Eingang oder Ausgang?
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