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Dienstag, 14. Januar 2014
Komme da was wolle
mfw, 00:39h
Das Wetter
letztes Gesprächsthema
manchmal auch erstes
hält so viel für uns bereit
nun kommt er
der Winter
Oder auch doch nicht?
Winter
was warst du früher für ein weißer Spaß
kalt aber schön
Lebensfreude in der kühlen Unwirklichkeit
nun kommst und gehst du
gehst eher mehr als dass du kommst
und wenn du da bist, dann zur falschen Zeit
Wirst du je wieder das was du warst?
Erinnerungen
trüben sie mein Bild in die Zukunft
indem sie die Vergangenheit in ein leuchtendes Kleid stecken
und was ist in meinem Inneren
lebt da noch dieses kleine Kind
leise schreiend
im Stillen am lautesten
Ich esse lieber mein Essen auf, dann wird morgen wieder gutes Wetter!
letztes Gesprächsthema
manchmal auch erstes
hält so viel für uns bereit
nun kommt er
der Winter
Oder auch doch nicht?
Winter
was warst du früher für ein weißer Spaß
kalt aber schön
Lebensfreude in der kühlen Unwirklichkeit
nun kommst und gehst du
gehst eher mehr als dass du kommst
und wenn du da bist, dann zur falschen Zeit
Wirst du je wieder das was du warst?
Erinnerungen
trüben sie mein Bild in die Zukunft
indem sie die Vergangenheit in ein leuchtendes Kleid stecken
und was ist in meinem Inneren
lebt da noch dieses kleine Kind
leise schreiend
im Stillen am lautesten
Ich esse lieber mein Essen auf, dann wird morgen wieder gutes Wetter!
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4
mfw, 18:09h
In der letzten Zeit
streiche ich ganze Texte
Gedankenkreise
streiche ich ganze Texte
Gedankenkreise
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Gewissenhaft
mfw, 16:02h
Als sich die Nacht zu Ende neigte
Und sie mir ihr Gesichtchen zeigte
Merkte ich, ich war betrunken
Und bin aus ihrem Zimmer schnell entschwunden
Ich machte da gar krässlich Krach
Doch davon wurde sie nicht wach
Und so wie sich der neue Tag entspannt
Ich aus ihrem Kopf entschwand
Und sie mir ihr Gesichtchen zeigte
Merkte ich, ich war betrunken
Und bin aus ihrem Zimmer schnell entschwunden
Ich machte da gar krässlich Krach
Doch davon wurde sie nicht wach
Und so wie sich der neue Tag entspannt
Ich aus ihrem Kopf entschwand
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Montag, 13. Januar 2014
Ein Tag und eine ganze Nacht
mfw, 00:21h
Und hier steh ich nun, kein fortkommen, trotz der vielen Autos. Die es gibt, die aber alle an mir vorbeifahren. Den ein oder anderen kenne ich sogar und grüße mit einem leichten Kopfnicken und der Andeutung eines Hallos auf meinem Gesicht.
Ich wollte doch zu dir fahren, das Mittel meiner Wahl, war der Bus. Ich hatte dir Zeit und Ort genannt, Wann und Wo ich ankommen sollte. Der Ort war nicht schwer, bei dir in der Nähe gibt es nur eine Haltestelle. Die Uhrzeit hatte ich gewissenhaft im aktuellen Fahrplan nachgeschlagen. Darin stand auch, Wann ich hier wegkommen sollte. Aber nichts. Ich stehe und stehe und stehe und stehe und stehe und stehe. Langsam wird es kalt und auch schon dunkel. Wäre ich zu dem Zeitpunkt losgelaufen, zu dem der Bus hätte da sein sollen, dann wäre ich schon fast bei dir.
Ob du auch die ganze Zeit wartest?
Ich stehe hier und bin wie gefangen. Ich weiß, wenn ich einfach losgehen würde, dann würde der Bus bestimmt keine fünf Minuten später kommen und ohne mich seine Weiterfahrt bestreiten müssen. Und bei meinem Glück würde er, wenn er an mir vorbeiführe, durch eine große Pfütze fahren und mich von oben bis unten nass machen. Und ich werde nicht gerne nass, also bleibe ich hier stehen. Ich könnte auch sitzen, eine kleine, dreisitzige Eisengeflechtbank steht bereit. Doch ist die sicher kalt. Und was, wenn ich mich hinsetze, meine Beine einschlafen, ich nicht mehr aufstehen kann und so den Bus verpasse? Als gepeinigter Zuschauer einer Szene, die ich selber aufheben könnte, wenn man selbiges mit mir machen würde. Außer stande in den Stand zu kommen und in einer, dem Homo sapiens eigenen Weise, grazil dem Hilfmittel meiner Wahl entgegen zu schreiten.
In meiner ganzen Selbstverdrossenheit, denke ich aber auch: Wie geht es dir? Beginnen Nagetiere der Unsicherheit ihr grausiges Werk an dir zu verrichten. So dass du nicht nur angenagt wirst, sondern auch mit einem lautem Aufschrei Ort und Stelle verlässt? Bist du wütend, da ich nicht an dem Ort erscheine, an dem ich dir mein Antreffen kundgetan? Bist du vielleicht erbost, da ich nicht einmal mein Handy dabei habe, ohne Hoffnung dir Bescheid zu sagen beziehungsweise mit dir, über die sich geänderte Lage, kommunizieren zu können? Wenn du wartest, dann würdest du bestimmt sitzen. Oder mit irgend jemand Bekannten reden, der sein Auto, ohne Respekt gegenüber der Straßenverkehrsordnung, an der Bus-, der BUShaltestelle geparkt hat, um mit dir reden zu können. Ohne Eifersüchtig klingen zu wollen, aber: Dieses Schwein! Reicht es nicht, dass er mit dir redet, zu dem stellt er die Bushaltestelle zu. Stört vielleicht so den großen Plan des Verkehrsbetriebes, was diesen womöglich außer Betrieb setzt? Es ist, auch wenn es nicht ergiebig ist und meine Lage nicht ändern würde, zum Mäusemelken.
In meiner Wut gehe ich zum Fahrplan, drauf und dran ihn Abzureißen, um ihn seinen, mir gezeigten, Nutzen zu verdeutlichen. Da erkenne ich ein kleines Zeichen über den Wochentag, der der heutige ist und dazu eine Erklärung am unteren Rand. Der Bus des heutigen Tages fährt nur, nachdem man eine Anmeldung per Telefon geleistet hat. Ich stand demnach zu Recht herum wie ein Dummkopf. Mein gründlichen Lesen begrenzte sich auf Tag, Haltestelle und der daraus resultierenden Zeit. Nicht aber an so kleinen Nebensächlichkeiten, deren Erklärung nur den unteren Rand zierte.
So werde ich jetzt noch ein paar Stunden stehen müssen und auf den Bus warten. War ich dumm, so will ich doch nicht lügen. Ich werde kommen und das mit dem Bus. Auch der Ort wird der genannte sein, nur die Zeit wird eine andere werden. Ob du dann da bist werde ich schon seh'n.
Ich wollte doch zu dir fahren, das Mittel meiner Wahl, war der Bus. Ich hatte dir Zeit und Ort genannt, Wann und Wo ich ankommen sollte. Der Ort war nicht schwer, bei dir in der Nähe gibt es nur eine Haltestelle. Die Uhrzeit hatte ich gewissenhaft im aktuellen Fahrplan nachgeschlagen. Darin stand auch, Wann ich hier wegkommen sollte. Aber nichts. Ich stehe und stehe und stehe und stehe und stehe und stehe. Langsam wird es kalt und auch schon dunkel. Wäre ich zu dem Zeitpunkt losgelaufen, zu dem der Bus hätte da sein sollen, dann wäre ich schon fast bei dir.
Ob du auch die ganze Zeit wartest?
Ich stehe hier und bin wie gefangen. Ich weiß, wenn ich einfach losgehen würde, dann würde der Bus bestimmt keine fünf Minuten später kommen und ohne mich seine Weiterfahrt bestreiten müssen. Und bei meinem Glück würde er, wenn er an mir vorbeiführe, durch eine große Pfütze fahren und mich von oben bis unten nass machen. Und ich werde nicht gerne nass, also bleibe ich hier stehen. Ich könnte auch sitzen, eine kleine, dreisitzige Eisengeflechtbank steht bereit. Doch ist die sicher kalt. Und was, wenn ich mich hinsetze, meine Beine einschlafen, ich nicht mehr aufstehen kann und so den Bus verpasse? Als gepeinigter Zuschauer einer Szene, die ich selber aufheben könnte, wenn man selbiges mit mir machen würde. Außer stande in den Stand zu kommen und in einer, dem Homo sapiens eigenen Weise, grazil dem Hilfmittel meiner Wahl entgegen zu schreiten.
In meiner ganzen Selbstverdrossenheit, denke ich aber auch: Wie geht es dir? Beginnen Nagetiere der Unsicherheit ihr grausiges Werk an dir zu verrichten. So dass du nicht nur angenagt wirst, sondern auch mit einem lautem Aufschrei Ort und Stelle verlässt? Bist du wütend, da ich nicht an dem Ort erscheine, an dem ich dir mein Antreffen kundgetan? Bist du vielleicht erbost, da ich nicht einmal mein Handy dabei habe, ohne Hoffnung dir Bescheid zu sagen beziehungsweise mit dir, über die sich geänderte Lage, kommunizieren zu können? Wenn du wartest, dann würdest du bestimmt sitzen. Oder mit irgend jemand Bekannten reden, der sein Auto, ohne Respekt gegenüber der Straßenverkehrsordnung, an der Bus-, der BUShaltestelle geparkt hat, um mit dir reden zu können. Ohne Eifersüchtig klingen zu wollen, aber: Dieses Schwein! Reicht es nicht, dass er mit dir redet, zu dem stellt er die Bushaltestelle zu. Stört vielleicht so den großen Plan des Verkehrsbetriebes, was diesen womöglich außer Betrieb setzt? Es ist, auch wenn es nicht ergiebig ist und meine Lage nicht ändern würde, zum Mäusemelken.
In meiner Wut gehe ich zum Fahrplan, drauf und dran ihn Abzureißen, um ihn seinen, mir gezeigten, Nutzen zu verdeutlichen. Da erkenne ich ein kleines Zeichen über den Wochentag, der der heutige ist und dazu eine Erklärung am unteren Rand. Der Bus des heutigen Tages fährt nur, nachdem man eine Anmeldung per Telefon geleistet hat. Ich stand demnach zu Recht herum wie ein Dummkopf. Mein gründlichen Lesen begrenzte sich auf Tag, Haltestelle und der daraus resultierenden Zeit. Nicht aber an so kleinen Nebensächlichkeiten, deren Erklärung nur den unteren Rand zierte.
So werde ich jetzt noch ein paar Stunden stehen müssen und auf den Bus warten. War ich dumm, so will ich doch nicht lügen. Ich werde kommen und das mit dem Bus. Auch der Ort wird der genannte sein, nur die Zeit wird eine andere werden. Ob du dann da bist werde ich schon seh'n.
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3
mfw, 17:21h
Katze auf Balkon
sitzt da in ihrer Ecke
bitte nicht springen
sitzt da in ihrer Ecke
bitte nicht springen
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2
mfw, 17:20h
Freikörperkultur
doch keiner badet im See
ein Handtuch flattert
doch keiner badet im See
ein Handtuch flattert
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1
mfw, 17:19h
rotes Wolkenband
zieht über den Horizont
gleich erwacht die Nacht
zieht über den Horizont
gleich erwacht die Nacht
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Samstag, 11. Januar 2014
Vom Wind hin und her geworfen
mfw, 21:44h
Als ich jünger war, ließ ich, immer bei stürmischen Wetter, meinen Drachen steigen. Es ist ein schöner großer Drachen, denn man auch lenken kann. Und mit dem zu spielen es viel Spaß gemacht hat. Der Drachen lag aber eine ganze Weile lang nur in der Ecke und musste sehn, wie ich ab und an an ihn vorbei gegangen bin, ihn auch ab und an ansah. Nur Stand er die ganze Zeit in der Ecke und glitt nicht durch die Lüfte. Dann kam ein stürmischer Tag, wo verführt von anderen Drachen, mein Drach mir wieder ins Gedächtnis gekommen war. Und da war es wieder, so als ob nichts zwischendurch passiert wäre, gleitete mein Drachen, gelenkt von mir, anmutig durch die Lüfte. Berührt den Boden ab und an, manchmal auch ein bisschen intensiver, aber er verzieh es. Davon angespront nahm ich ihn mit mir, meinen schönen Drachen. Er sollte nie wieder in einer Ecke stehen müssen, ungebraucht und unbeachtet. Doch die Aufbruchsstimmung erlahmte als bald, denn das Wetter spielte nicht mit. War es windig, so hatte ich keine Zeit und wenn ich es bei einer seichten Brise versuchte, so war es meinem Drachen vergönnt die höchsten Höhen zu erklimmen. Er strebte zwar den Wolken zu, strauchelte aber alsbald und lag flach auf dem Boden.
So stehe ich nun, immer auf den Wind wartend, bereit, auf einem weitem Feld und schaue zu meinen Drachen hin, der mich anlächelt, aber auch nicht weiß, ob er je wieder fliegen wird.
So stehe ich nun, immer auf den Wind wartend, bereit, auf einem weitem Feld und schaue zu meinen Drachen hin, der mich anlächelt, aber auch nicht weiß, ob er je wieder fliegen wird.
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