Freitag, 13. Dezember 2013
Mit den Augen zu, die Gedanken weit offen
Was sagen uns die Träume, die uns den ganzen Tag begleiten? Man träumt und träumt und träumt und träumt. Und was weiß man am Ende? Das wichtigste oder nur das letzte bevor man zufällig aufwacht oder geweckt wird. Und was sind eigentlich unsere Träume? Die Verarbeitung von gewesenen oder der Ausblick auf zukünftiges. Egal welches von beiden, wenn sie die Wirklichkeit abbilden sollen, dann ist die Wirklichkeit manchmal ziemlich unwirklich, aber schön. Aber warum bleiben manche Träume länger im Gedächtnis? Sollen/Wollen sie uns was zeigen? Arbeitet unser Kopf zufällig? Arbeitet unser Kopf überhaupt? Haben wir überhaupt einen Kopf, oder sind wir nur Strichmännchen, bei denen die Körperendungen größer wirken. Der Kopf also nur ein visueller Endknuppel ist, genauso die Hände, welche den halben Tag die Daumen gedrückt haben, bis das Glück in das Leben fiel und sie deshalb die Hände öffnen mussten, damit es nicht vorbeigeht.
Träume sind unsere lauthalsschreienden, stillen Begleiter, mit denen man ab und an Gassi gehen muss.
Ich hole jetzt die Leine, geh in Morpheus's Vorgarten und schaue was sich ergibt.

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12
Die zwölfte Tür, sie bringt zu dir,
Ein riesen großes Stoffgetier.
Es ist ein Bär der brumm und sitzt
Und dabei seine Ohren spitzt.
Er soll sich merken was man spricht,
Und weiß auch, wenn man Lügen spricht.
Somit gilt er als die Waage,
Die berichtet am Weihnachtstage.
Wer da war nun wirklich gut
Und wer da nur als ob so tut.

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Mittwoch, 11. Dezember 2013
11
Hinter der elften Tür man sah,
Ein Räuchermännchen oh wunderbar.
Doch stand es nicht so einfach rum,
Nein es war ja nichtmal dumm.
Es sprach von vielen, vielen Dingen
Und konnt dazu hölzern singen.
Es wusste viele, viele Sachen
Und die Leute mussten lachen.
Als es von einer Zeit erzählte,
Als es sich als Bäumchen quälte.
Was es ja mal war gewesen,
So ist es froh, ist heut kein Besen.
Denn die Leute schnipp, schnipp, schnapp
Schnitten vom Baum so manchen Reisig ab.
Und stutzten ihn, dabei beim kehren
Anstatt ihn würdevoll zu ehren.
So ist es froh jetzt hier zu sein
Und möchte dieses angedeih'n:
Es gibt die Tage schön und gut
Sie bleiben nur, wenn man was tut.
Und kann dann fröhlich an sie denken
Ohne sich erneut zu sehr zu verrenken.
Man liefert nur sich rechenschaft.
In dem man Freude freundlich schafft.
Und war man von allen Guten stets der Beste
Bekommt man einen Räuchermann zum Weihnachtsfeste.
Sprach er mit einem ruh'gen Ton,
Grinzte in sich hinein, ganz ohne Hohn.

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Dienstag, 10. Dezember 2013
10
Der Adventskalender stand an seinem Platz,
Tür Zehn öffnete sich mit einem Satz.
Nur Stand da kein Mensch vor der offenen Tür.

Der letzte Tag steckte allen in den Gliedern,
Verklungen der Klang von des Glocken Liedern.
Eisige Stille am fröhlichem Ort.

Ein Mutiger kam da des Weges
Und schaute hinein in des Türes Kluft.
Er begann kurz zu lachen
Und holte ganz, ganz, ganz, ganz, ganz tief Luft.

Ihr Leute so höret, was ich euch jetzt sage,
Es steht hier auf diesem Papier:
Es hat sich nur zu fürchten, wer böse ist,
Zu Menschen, Pflanzen, Erde und Tier.

Denn eigentlich wisst ihr es schon,
Ich bin ein Kalender für des Herrens Sohn.
Der euch gebracht
In der heiligen Nacht.

Die Sünden wird er von euch nehmen
Doch solltet ihr es nicht überdehnen
Mit allem und jedem im Einklang leben,
Ständig bedacht das Beste zu geben.

Ich zeige euch auch manche Extreme
Und zeige euch noch manche Szene.
Doch habt keine Angst und schaut nicht zurück
Am letzten Tage, da klingt das Glück.

So kamen die Leute und schauten sich an.
Wird hier etwa ein Wunder getan?
Sie wussten nicht was sie denken sollten,
Als sie sich nach Hause trollten.

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