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Mittwoch, 4. Dezember 2013
3
mfw, 00:42h
Die dritte Tür,
Oh sonderbar!
Zersprang in tausend Teile.
Und formte sich,
Oh wunderbar!
Zum Schlitten, in großer Eile!
Wohin er fuhr?
Ihr werdet's wissen!
In den großen Wald hinein.
Die Leute wollten's langsam wissen:
Kann das wirklich Zufall sein?
Oh sonderbar!
Zersprang in tausend Teile.
Und formte sich,
Oh wunderbar!
Zum Schlitten, in großer Eile!
Wohin er fuhr?
Ihr werdet's wissen!
In den großen Wald hinein.
Die Leute wollten's langsam wissen:
Kann das wirklich Zufall sein?
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Danach ist alles gut
mfw, 00:31h
Mein Gartenzwerg schaut traurig hinaus. Die Bäume welche so schönes, dichtes grün die letzten Monate trugen, stehen nun wie große Skelette ihrer selbst in der Landschaft. Einzelne Blätter hängen noch hier oder da, aber warum weiß man auch nicht so richtig. Mein Gartenzwerg hält eine Schaufel in seiner Hand, es sieht so aus, als ob er gleich mit der Arbeit beginnen möchte. Anders als ich, ich sitze nur rum, stecke die Nase ab und an an die frische Luft und merke, sie ist nicht frisch, sondern kalt oder besser es ist nass-kalt. Das grau in grau ist einfach doof, man will schon seine Herbstdepression feiern, ich finde eine Winterdepression gibt es nicht, da für mich nur dann Winter ist, wenn Schnee liegt und mit dem Schnee wird alles wieder toll. Wie also die Zeit zwischen jetzt und dem Schnee überbrücken? Man Gartenzwerg weiß es, er hat vor sich eine Packung Glühwein stehen und neben sich eine Liste mit Nummern von Freunden - da lässt sich doch was machen. Das Lächeln meines Gartenzwerges scheint breiter zu werden, denn er hat bemerkt, dass ich seinen Vorschlag angenommen habe. Und auch er bekommt einen kleinen Schluck, aber nur so viel, dass sein weißer Bart nicht rotgefärbt wird. Ist es eigentlich wirklich eine Depression, wenn man sich mal von einem schlechtem Tag runterziehen lässt? Ich sage Nein, es ist nur ein Zwischental, was erst anzeigt, wie hoch die Berge der Freude wachsen können. Ich war jetzt noch nicht auf dem Mount Everest, aber ich denke, wenn da ein Hochplateau wäre, welches nur 50 m niedriger ist, wäre es auch nicht so gewaltig. (Es war von Hochplaeau die Rede, es gibt im Umfeld des Mounteverest noch andere Achttausender.) Warum ist es eigentlich so eine Herausforderung auf einen so hohen Berg zu kommen, man kennt seine Lage, man weiß wie er heißt und was man zu beachten hat. Die Gefahren sind immer im Leben vorhanden. Also warum nicht einfach aufstehen und losgehen? Mein Gartenzwerg, ok der will seinen Garten. Was in der Höhe und dem Klima schwierig sein sollte. Aber ich bin nicht mein Gartenzwerg. Ich stehe nicht einfach so rum, ich kann mich bewegen. Also raus aus dem Haus und Richtung...Richtung...Richtung? Richtung: höchsten Berg den es gibt und den ich kenne.
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Montag, 2. Dezember 2013
2
mfw, 22:52h
Punkt um Acht
wurde das zweite Türchen aufgemacht.
Die Leute schauderten gar sehr
Und fragten sich: Was es wohl wär?
Mit einem leichten Knarren,
Schwang das zweite Türchen auf.
Die Leute begannen zu starren.
Und stürzten sich alsbald darauf.
Es war ein kleines Hündchen.
Gar süß und wunderschön.
Die Leute begannen zu wünschen.
Wollten's mit nach Hause nehm'.
Das kleine aber rannte,
Hin zum großen Wald.
Den Leuten sobald bangte,
es war doch bitterkalt.
wurde das zweite Türchen aufgemacht.
Die Leute schauderten gar sehr
Und fragten sich: Was es wohl wär?
Mit einem leichten Knarren,
Schwang das zweite Türchen auf.
Die Leute begannen zu starren.
Und stürzten sich alsbald darauf.
Es war ein kleines Hündchen.
Gar süß und wunderschön.
Die Leute begannen zu wünschen.
Wollten's mit nach Hause nehm'.
Das kleine aber rannte,
Hin zum großen Wald.
Den Leuten sobald bangte,
es war doch bitterkalt.
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Was bleibt ist "NEU"
mfw, 22:25h
Ruhig gehe ich die Straße entlang
Es weht der Wind die Sonne scheint
Linker Hand ein verlassenes Geschäft
Im Schaufenster klebt ein Schild
Kaum Grau, fast frisch
Trüber Glanz verflossener Tage
Vorsichtig trete ich näher heran
Ein Blick in die Tristesse des Seins
Regale stehen leer im Hintergrund-
Gezuckert sanft, mit Staub bedeckt
Auf dem Schaufensterschild vor mir steht: "NEU"
Nur wann war diese Zeit vorbei ?
Gründlich denke ich nach-
Erinnere mich aber nicht an dieses Geschäft
Neu scheint es nicht zu sein
Einmal vielleicht - heute sicher nicht mehr
Rudiment besserer Tage
Trauer kommt in mir auf
Als dieses "NEU" Neu war
Gab ich ihm keine Chance
Ein Relikt vergangener Tage
Es weht der Wind die Sonne scheint
Linker Hand ein verlassenes Geschäft
Im Schaufenster klebt ein Schild
Kaum Grau, fast frisch
Trüber Glanz verflossener Tage
Vorsichtig trete ich näher heran
Ein Blick in die Tristesse des Seins
Regale stehen leer im Hintergrund-
Gezuckert sanft, mit Staub bedeckt
Auf dem Schaufensterschild vor mir steht: "NEU"
Nur wann war diese Zeit vorbei ?
Gründlich denke ich nach-
Erinnere mich aber nicht an dieses Geschäft
Neu scheint es nicht zu sein
Einmal vielleicht - heute sicher nicht mehr
Rudiment besserer Tage
Trauer kommt in mir auf
Als dieses "NEU" Neu war
Gab ich ihm keine Chance
Ein Relikt vergangener Tage
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Sonntag, 1. Dezember 2013
1
mfw, 16:45h
Aus dem ersten Türchen sprang,
Ein großer, nackter Weihnachtsmann.
Eltern brachten schnell vor Schreck
Ihre kleinen Kinder weg.
Der Nackte mit dem weißem Bart,
Der zu einer Bude trat.
Wusste nicht: Was soll ich hier?
Gab nur Glühwein und kein Bier.
So ging er in den großen Wald.
Doch wird er wiederkommen - bald.
Dann mit einer großen Rute
Und einem Sack aus alter Jute.
Ein großer, nackter Weihnachtsmann.
Eltern brachten schnell vor Schreck
Ihre kleinen Kinder weg.
Der Nackte mit dem weißem Bart,
Der zu einer Bude trat.
Wusste nicht: Was soll ich hier?
Gab nur Glühwein und kein Bier.
So ging er in den großen Wald.
Doch wird er wiederkommen - bald.
Dann mit einer großen Rute
Und einem Sack aus alter Jute.
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