Sonntag, 29. Juni 2014
Mau-Mau-Spielchen
Manchmal fängt man etwas, mit Freude, Elan und Ziel und weiß gar nicht, dass die Geschichte noch vor dem Ziel enden wird.
Bis hundert zu kommen, ist eine Sache, die lang nicht jedem vergönnt ist. Man rafft sich auf, die ersten Schritte sind wacklig, mal einer rechts, mal einer links. Dann schaut man auf, lacht bewusst unbewusst, aber nur, weil man sich sicher ist, dass das Lachen nur auf dem Unbewusstsein fußt. Dann verbeißt man sich, stellt seinen Zielen so ziemlich allem unter. Wobei einem die kleinen Ziele nicht unbedingt dem großem Ziel näher bringen.
Aus dem Antrieb und Elan des Anfangs wird allzu schnell ein Gleichgang an Bewegungen. Kaum noch Überraschungen, die Gewohnheit wächst und formt die Langeweile.
Doch es muss weiter gehen, dass Ziel, die 100 ist ausgerufen. Es hat zwar kaum einer jenen Ruf vernommen und eigentlich ist die Hundert auch nur eine Zahl, aber sie scheint magisch und zwar genau da, wo sich das Ziel befindet.
Letztendlich gestolpert ist das Ganze knapp vor der Hälfte, bei der 46. Tapsend wurden 26 Schritte auf der einen und 22 auf der anderen Seite gemacht.

... link (0 Kommentare)   ... comment