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Sonntag, 29. Juni 2014
der kleine Schalk
mfw, 01:32h
Was soll ich machen? Das Bier einfach trinken? Hier im Laden? Darf ich das?
"Ja du darfst", sprach der Schalk. "Nein halt!" setzte er fort, "Du musst."
Bin ich doch nun schon den ganzen Tag ein Getriebener von dir. Habe Salz und Zucker vertauscht, um anderen eine neue Geschmackswelt zu erschließen, meine Hose mehrfach heruntergezogen, um andere zu verwirren, bin auf einen Baum geklettert, um mich miauend von der Feuerwehr retten zu lassen und habe nicht zuletzt die Psychiater mit Warum-Fragen so weit strapaziert, dass sie nun ihre eigenen Kunden sind.
Alles das wolltest du. Sagtest, du würdest dann gehen, aber doch sitzt du mir weiter im Nacken und hast Ideen, an die ich noch nie gedacht habe. Vielleicht wäre es ja gar nicht so schlimm jetzt auch noch Alkohol zu trinken, zurechnungsfähig bin ich ja mit dir ohnehin nicht mehr.
"Ja genau, trink, lass deine Wirklichkeit meine werden, ziehe so viel Bier in dich hinein, bis es dich zu mir zieht." ächzte der Schalk vergnügt.
Das klingt wie eine Drohung hinter meinen Ohren. Wo bleibt das Versprechen, dass du verschwinden wirst?
"Es kommt noch, es kommt noch. Doch vorher trink, trink, trink so viel du kannst!" brachte der Schalk sabbernd hervor.
Und wenn mich nun die Leute sehen? Die kennen mich alle hier. Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.
"Das sagst du nach diesem Tag?" fragte der Schalk
Du hast Recht. Ein Schluck für jede Sekunde diesen Tages, bis er keine Sekunden mehr haben will, sondern nur noch Zeitsprünge.
Der Schalk rieb sich die Hände, sprang auf und ab, bis das arme Ich zuckend und schnarchend am Boden lag.
Als sich die Verkäuferinnen, nach ihrem Schreck, um ihn zu kümmern begannen, sprang der Schalk von einer zur anderen, fand aber nie so recht halt. Als dann der First Response kam, war es so weit, der Schalk hatte einen neuen Träger, dieser kam weit herum. Und vielleicht sitzt der kleine Schalk nun bei dir.
"Ja du darfst", sprach der Schalk. "Nein halt!" setzte er fort, "Du musst."
Bin ich doch nun schon den ganzen Tag ein Getriebener von dir. Habe Salz und Zucker vertauscht, um anderen eine neue Geschmackswelt zu erschließen, meine Hose mehrfach heruntergezogen, um andere zu verwirren, bin auf einen Baum geklettert, um mich miauend von der Feuerwehr retten zu lassen und habe nicht zuletzt die Psychiater mit Warum-Fragen so weit strapaziert, dass sie nun ihre eigenen Kunden sind.
Alles das wolltest du. Sagtest, du würdest dann gehen, aber doch sitzt du mir weiter im Nacken und hast Ideen, an die ich noch nie gedacht habe. Vielleicht wäre es ja gar nicht so schlimm jetzt auch noch Alkohol zu trinken, zurechnungsfähig bin ich ja mit dir ohnehin nicht mehr.
"Ja genau, trink, lass deine Wirklichkeit meine werden, ziehe so viel Bier in dich hinein, bis es dich zu mir zieht." ächzte der Schalk vergnügt.
Das klingt wie eine Drohung hinter meinen Ohren. Wo bleibt das Versprechen, dass du verschwinden wirst?
"Es kommt noch, es kommt noch. Doch vorher trink, trink, trink so viel du kannst!" brachte der Schalk sabbernd hervor.
Und wenn mich nun die Leute sehen? Die kennen mich alle hier. Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.
"Das sagst du nach diesem Tag?" fragte der Schalk
Du hast Recht. Ein Schluck für jede Sekunde diesen Tages, bis er keine Sekunden mehr haben will, sondern nur noch Zeitsprünge.
Der Schalk rieb sich die Hände, sprang auf und ab, bis das arme Ich zuckend und schnarchend am Boden lag.
Als sich die Verkäuferinnen, nach ihrem Schreck, um ihn zu kümmern begannen, sprang der Schalk von einer zur anderen, fand aber nie so recht halt. Als dann der First Response kam, war es so weit, der Schalk hatte einen neuen Träger, dieser kam weit herum. Und vielleicht sitzt der kleine Schalk nun bei dir.
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