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Dienstag, 24. Juni 2014
Abzweig dunkle Wiese
mfw, 00:30h
Sterne glitzern
in deinen Augen.
Eine Decke schützt dich
vor der Kälte/vor den Blicken.
Dein Gesicht scheint
entrückt/beglückt/verrückt.
Eine Sternschnuppe
schweift über den Himmel/brennt sich in dir ein/wird nicht weiter von dir beachtet/ist alles was fehlt.
Ein Wunsch
bleibt offen/nach mehr/verjagt den anderen/wird erfüllt/ist ausgesprochen.
in deinen Augen.
Eine Decke schützt dich
vor der Kälte/vor den Blicken.
Dein Gesicht scheint
entrückt/beglückt/verrückt.
Eine Sternschnuppe
schweift über den Himmel/brennt sich in dir ein/wird nicht weiter von dir beachtet/ist alles was fehlt.
Ein Wunsch
bleibt offen/nach mehr/verjagt den anderen/wird erfüllt/ist ausgesprochen.
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9
mfw, 00:20h
Telepahtisch
abwertende Einschätzung des Vaters: Fernseher überträgt Last nicht, vierbeinige Holzkonstruktion besser geeignet
abwertende Einschätzung des Vaters: Fernseher überträgt Last nicht, vierbeinige Holzkonstruktion besser geeignet
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Sammlerwut erzeugt Sammlerflut
mfw, 00:17h
Man könnte meinen, dass am Endpunkt alles zusammenfließt. Wie ein großer Fluss, dem sich nach und nach andere Bäche oder kleinere Flüsse anschließen, um sich dann groß, mächtig und bedeutungsschwer in ein Meer zu ergießen und darauf hin zu verlieren.
Es ist zwar schwierig einen Kreislauf, mit seinen Unununzähligen Zu- und Abgängen als Vergleich für einen Endpunkt heranzuziehen, betrachtet man aber den Fluss aus der Ferne und dann nur bis zu dem Punkt, an dem er aufhört ein Fluss zu sein, dann könnte der Vergleich für eine große Sache herhalten.
Tut er aber nicht.
Denn dieses einfache Spiel des immer größer Werdens funktioniert nur in gemäßigten Breiten. Es gibt auch große Flüsse die natürlicherweise oder durch den Menschen, einfach so ihr Ende finden. Ausgelaugt und fertig sind sie nur noch Sand und Staub.
Es gibt halt vieles in der Welt und auf ihr auch ein bisschen was. So ist der Informationsfluss einer, der schnell zum austrocknen neigt oder auch schon mal sein Bett verlegen kann. Ob der Informationsfluss auch einen kompletten Richtungswechsel vollführen kann, kann ich gerade nicht sagen.
Die Trockenheit, als Triebfeder der Veränderung, wird gespannt durch das allgemeine Bedürfnis, sich anderen Menschen mitteilen wollen. Und wie jeder weiß, wird hier und da und dort und vielleicht noch dahinten und besonders gleich hier vorn das ein oder andere und noch ein bisschen mehr und möglicherweise auch mit Objekten, welche verstaubt und fast vergessen, doch wieder zum Vorschein kommen, das Ganze ein wenig ausgeschmückt.
Die Bereitschaft, das der Fluss fließen kann ist also gegeben. Doch der geneigte Hörer, der den Strom (es wird vom gesprochenen Wort, möglicherweise auch von telepathischen Verbindungen ausgegangen) empfängt, hat nun die Aufgabe wichtiges von unwichtigem zu trennen, den gesamten Schmuck zu bewundern, aber zu gleich wieder zu vergessen und so die Information schnellstmöglich weiterzugeben. Dann natürlich, optimaler Weise, mit möglichst wenig Eigenschmuck.
Es zeigt sich, es ist unmöglich.
Was macht nun einer, der möglichst genaue Informationen haben möchte? Er geht genau dahin, wo sie entstehen. Er muss in den Kopf, um Schmuck und Schein vom Eigentlichen zu trennen und dann zu entscheiden, ob es Wert ist, diese Informationen in den großen Teich zu setzen. Oder sie auf einen heißen Stein zu gießen, auf dass das Saunabad die Gesundheit erquicke.
So können es die Profisammler treiben, doch ein jeder, der keine Sauna in Reichweite hat, braucht ein Stück Holz, um beim Sammeln nicht in der Informationsflut zu ertrinken.
Es scheint auch manchmal so, dass hier die Oase ein Stück Land in Mitten des Fluides ist und nicht umgekehrt.
Die große Frage: Ist es wichtig zu wissen? Kann ich hier nicht klären. Ich sitze lieber weiter, heiter mit meiner Blechbüchse herum und hoffe, dass die ein oder andere Person einen Tropfen hineinwirft, der mir dann auch wichtig ist.
Es ist zwar schwierig einen Kreislauf, mit seinen Unununzähligen Zu- und Abgängen als Vergleich für einen Endpunkt heranzuziehen, betrachtet man aber den Fluss aus der Ferne und dann nur bis zu dem Punkt, an dem er aufhört ein Fluss zu sein, dann könnte der Vergleich für eine große Sache herhalten.
Tut er aber nicht.
Denn dieses einfache Spiel des immer größer Werdens funktioniert nur in gemäßigten Breiten. Es gibt auch große Flüsse die natürlicherweise oder durch den Menschen, einfach so ihr Ende finden. Ausgelaugt und fertig sind sie nur noch Sand und Staub.
Es gibt halt vieles in der Welt und auf ihr auch ein bisschen was. So ist der Informationsfluss einer, der schnell zum austrocknen neigt oder auch schon mal sein Bett verlegen kann. Ob der Informationsfluss auch einen kompletten Richtungswechsel vollführen kann, kann ich gerade nicht sagen.
Die Trockenheit, als Triebfeder der Veränderung, wird gespannt durch das allgemeine Bedürfnis, sich anderen Menschen mitteilen wollen. Und wie jeder weiß, wird hier und da und dort und vielleicht noch dahinten und besonders gleich hier vorn das ein oder andere und noch ein bisschen mehr und möglicherweise auch mit Objekten, welche verstaubt und fast vergessen, doch wieder zum Vorschein kommen, das Ganze ein wenig ausgeschmückt.
Die Bereitschaft, das der Fluss fließen kann ist also gegeben. Doch der geneigte Hörer, der den Strom (es wird vom gesprochenen Wort, möglicherweise auch von telepathischen Verbindungen ausgegangen) empfängt, hat nun die Aufgabe wichtiges von unwichtigem zu trennen, den gesamten Schmuck zu bewundern, aber zu gleich wieder zu vergessen und so die Information schnellstmöglich weiterzugeben. Dann natürlich, optimaler Weise, mit möglichst wenig Eigenschmuck.
Es zeigt sich, es ist unmöglich.
Was macht nun einer, der möglichst genaue Informationen haben möchte? Er geht genau dahin, wo sie entstehen. Er muss in den Kopf, um Schmuck und Schein vom Eigentlichen zu trennen und dann zu entscheiden, ob es Wert ist, diese Informationen in den großen Teich zu setzen. Oder sie auf einen heißen Stein zu gießen, auf dass das Saunabad die Gesundheit erquicke.
So können es die Profisammler treiben, doch ein jeder, der keine Sauna in Reichweite hat, braucht ein Stück Holz, um beim Sammeln nicht in der Informationsflut zu ertrinken.
Es scheint auch manchmal so, dass hier die Oase ein Stück Land in Mitten des Fluides ist und nicht umgekehrt.
Die große Frage: Ist es wichtig zu wissen? Kann ich hier nicht klären. Ich sitze lieber weiter, heiter mit meiner Blechbüchse herum und hoffe, dass die ein oder andere Person einen Tropfen hineinwirft, der mir dann auch wichtig ist.
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