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Sonntag, 1. Juni 2014
Die Waschmaschine tobt
mfw, 01:28h
Wie fühlt es sich wohl an, ein Kleidungsstück zu sein?
Man wird erdacht und gewirkt. Steht zu Verkauf und wird nach einem oder mehreren Anläufen gekauft. Mitgenommen, gewaschen und in einen Schrank gepackt. Danach beginnt ein rhythmischer Rhythmus, von getragen werden, Dreck und Geruch aufnehmen, gewaschen werden und wieder im Schrank liegen. Der Wechsel wird meist durch zwei Dinge unterbrochen. Nummer eins: Das Kleidungsstück ist dem Auge des Betrachters nicht mehr angenehm genug.
Nummer zwei: Das Kleidungsstück wird in seiner Integralität gestört.
Nummer eins zeigt sich darin, dass das Kleidungsstück für einen längeren Zeitraum, an unbeachteter Stelle im Schrank liegt.
Nummer zwei kann zwei Handlungen nach sich ziehen.
Zum einem kann das liebgewonnene Kleidungsstück durch eine mehr oder weniger fachmännischen Operation gerettet werden, zum anderen trifft es das Schicksal aller Kleidungsstücke, es wird zum letztem Mal abgelegt und verworfen.
Und bleibt nur noch in den Erinnerungen und Fotos seiner Träger lebendig zurück.
Wie sich das nun anfühlt, weiß ich nicht. Entweder ist man als Kleidungsstück erfüllt, getragen wurden zu sein und freut sich über jede Gelegenheit durch die Gegend getragen zu werden. Oder man ist am Ende komplett ernüchtert und vergräbt sich in seine obsolete Situation. Oder aber irgend etwas dazwischen.
Man wird erdacht und gewirkt. Steht zu Verkauf und wird nach einem oder mehreren Anläufen gekauft. Mitgenommen, gewaschen und in einen Schrank gepackt. Danach beginnt ein rhythmischer Rhythmus, von getragen werden, Dreck und Geruch aufnehmen, gewaschen werden und wieder im Schrank liegen. Der Wechsel wird meist durch zwei Dinge unterbrochen. Nummer eins: Das Kleidungsstück ist dem Auge des Betrachters nicht mehr angenehm genug.
Nummer zwei: Das Kleidungsstück wird in seiner Integralität gestört.
Nummer eins zeigt sich darin, dass das Kleidungsstück für einen längeren Zeitraum, an unbeachteter Stelle im Schrank liegt.
Nummer zwei kann zwei Handlungen nach sich ziehen.
Zum einem kann das liebgewonnene Kleidungsstück durch eine mehr oder weniger fachmännischen Operation gerettet werden, zum anderen trifft es das Schicksal aller Kleidungsstücke, es wird zum letztem Mal abgelegt und verworfen.
Und bleibt nur noch in den Erinnerungen und Fotos seiner Träger lebendig zurück.
Wie sich das nun anfühlt, weiß ich nicht. Entweder ist man als Kleidungsstück erfüllt, getragen wurden zu sein und freut sich über jede Gelegenheit durch die Gegend getragen zu werden. Oder man ist am Ende komplett ernüchtert und vergräbt sich in seine obsolete Situation. Oder aber irgend etwas dazwischen.
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