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Samstag, 10. Mai 2014
Schmetterlingsgedanken
mfw, 23:06h
Ein kleiner, hungriger Schmetterling hält sich zitternd an einem Grashalm fest. Er spürt, dass der Regen kommt. Er wird kommen und wenn es ihm Spaß macht ihn einfach wegspülen.
Diese verdammte Wiese. Keine Blume zu fühlen, die Fühler suchen und suchen. Wie herrlich Köstlich war doch die letzte Blume, so voller Nektar und der Kelch weit geöffnet, der Sonne entgegen gestreckt. Es war Warm, von innen und außen, belebend und beflügelnd. Doch dann diese Einöde an Gras. Sicher hier und da ein Tautropfen zu trinken, aber davon wird man nicht satt. Und zu dieser Misere gesellt sich nun noch der Wetterumschwung. Der Luftdruck ist schon abgefallen und der Wind flaut auf, keine guten Bedingungen.
Entscheidungen stehen an, die den Hunger auch nicht kleiner machen, von ihn ablenken, um wieder an ihn erinnert zu werden.
In irgendeine Richtung muss es gehen, da Stillstand einer nicht gewollten Kapitulation gleich kommt. Zurück könnte es gehen, doch sind die Blumen da schon recht verbraucht und wieviel Nektar da noch zu holen ist, zweifelhaft. Eine Möglichkeit verlässt den Kreis der Handlungen und der nun doch stärker werdende Wind tut sein übriges. Es geht in die entgegengesetze Richtung der Vergangenheit, mit leichtem Drall nach links. In der Luft bemerkt der Schmetterling, dass er den Flug noch gut genug steuern kann und der Wind mehr trägt, als treibt.
Die Fühler leuchten auf. Blumen - kräftig, strahlende Blumen. Und auch ein alter Baum steht da, der den Schmetterling vor dem Regenguss schützen kann. Erleichtert, hungrig und hin und hergerissen verkriecht er sich in eine altes Astloch.
Verlockend ziehen ihn die Blumen an. Doch bevor er eine Dummheit begehen kann, beginnt es zu regnen. Es wird kälter und sein ganzes Handeln wird langsamer. Nach dem der Regen abgezogen ist, steigt mit der Temperatur auch der Drang zu den Blumen zu fliegen. Endlich stößt er sich ab und flattert durch die Luft. Landet sanft und nimmt zufrieden einen tiefen Schluck.
Diese verdammte Wiese. Keine Blume zu fühlen, die Fühler suchen und suchen. Wie herrlich Köstlich war doch die letzte Blume, so voller Nektar und der Kelch weit geöffnet, der Sonne entgegen gestreckt. Es war Warm, von innen und außen, belebend und beflügelnd. Doch dann diese Einöde an Gras. Sicher hier und da ein Tautropfen zu trinken, aber davon wird man nicht satt. Und zu dieser Misere gesellt sich nun noch der Wetterumschwung. Der Luftdruck ist schon abgefallen und der Wind flaut auf, keine guten Bedingungen.
Entscheidungen stehen an, die den Hunger auch nicht kleiner machen, von ihn ablenken, um wieder an ihn erinnert zu werden.
In irgendeine Richtung muss es gehen, da Stillstand einer nicht gewollten Kapitulation gleich kommt. Zurück könnte es gehen, doch sind die Blumen da schon recht verbraucht und wieviel Nektar da noch zu holen ist, zweifelhaft. Eine Möglichkeit verlässt den Kreis der Handlungen und der nun doch stärker werdende Wind tut sein übriges. Es geht in die entgegengesetze Richtung der Vergangenheit, mit leichtem Drall nach links. In der Luft bemerkt der Schmetterling, dass er den Flug noch gut genug steuern kann und der Wind mehr trägt, als treibt.
Die Fühler leuchten auf. Blumen - kräftig, strahlende Blumen. Und auch ein alter Baum steht da, der den Schmetterling vor dem Regenguss schützen kann. Erleichtert, hungrig und hin und hergerissen verkriecht er sich in eine altes Astloch.
Verlockend ziehen ihn die Blumen an. Doch bevor er eine Dummheit begehen kann, beginnt es zu regnen. Es wird kälter und sein ganzes Handeln wird langsamer. Nach dem der Regen abgezogen ist, steigt mit der Temperatur auch der Drang zu den Blumen zu fliegen. Endlich stößt er sich ab und flattert durch die Luft. Landet sanft und nimmt zufrieden einen tiefen Schluck.
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