Donnerstag, 8. Mai 2014
Das Wunder der Schöpfung
Wörter sind ein geeigneter Ausdruck zur Verständigung. Doch wie entstehen sie?
Sind sie eine Evolution von grunzen und schreien und sonstigen zu erzeugenden Lauten?
Und wenn ja, wie kommt diese Veränderung zu Stande?
Sind diese ein bewusstes Handeln oder nur Fehler, die weitergetragen werden?
Wenn es nur ein Wort geben würde, dann würden wir alles und jedes und auch alles weitere mit diesem einem Wort beschreiben müssen. Wir würden demnach generell Generalisieren. Ein erster Unterschied könnte dann die Betonung sein, wobei diese einer anderen Rubrik unterzuordnen wäre. Und auch als eine Art Fehler betrachtet werden könnte. Mit Bestehen eines zweiten Wortes würde sich diese Rubrik, in Form der Verdeutlichung einer Wertung, als nächste Ebene, sichtlich machen.
Die Aufteilung der Wörterebene würde dann aber nicht gleichmäßig verlaufen, das erste Wort ist alles. Die Betonung eine Biegung und das zweite Wort eine verzerrte Separierung. Jede weitere Abspaltung nimmt ihren Ansatz an einem der beiden Felder in unterschiedlich großer Art und Weise und ordnet sich auch individuell stark den Verzerrungen zu.
Es sind die Wörter entstanden und sie entwickeln sich. Leiten von einander ab und versuchen sich zu ergänzen. Doch eine weitere Ebene zwängt sich auf. Neben dem Aussprechen auf der einen Seite kommt das Aufnehmen auf der anderen. So ist es Schwierig von manchen Ebenenpunkten auf eine andere zu gelangen und es werden tiefe Löcher der Unkenntnis, wobei diese Unkenntnis eine Entwicklung darstellt und keine Wertung, sichtbar. Eine Interaktion entsteht aber in jedem Fall. So könnte man den Motor der Entwicklung mit dem Wunsch der Verständigung gleichstellen.
Es hat sich also ein Gebirge gebildet, welches sich in anderen Landschaften widerfinden will.
Der Fehler erscheint in seiner Komplexität, des Großem und Ganzem einzelne Teilbereiche der ersten Ebene zu zergliedern zu wollen, als ungerichtet, aber auch als Grundlage.
An diesem Punkt gibt es drei Richtungen:
1) Fehler weiter begehen
2) neue Wörter aus alten ableiten oder zusammensetzen
3) neue Wörter durch spontane Silbenfolge erzeugen
1 scheint unausweichlich, aber da es ungerichtet ist, in diesem Kontext nur als wenig bedingt zu werten. 2 schafft vertrauen, wirkt jedoch ab und an plumb. 3 wurde noch nicht weiter beleuchtet erscheint aber Kreativ und Anspruchsvoll, bis Sinnentstellt. Zumindest, wenn man den Fakt der Verständlichkeit für andere in größerem Maße betrachten möchte.
Eine weitere Ebene zieht in den Raum. Die Ebene, die berücksichtigt, in welchem Kontext das Wort geschaffen wurde. Ist es ein kurzer, spontaner Aufschrei oder eine durchdachte Handlung? Und wer kann einem in der Situation schon sagen, ob nicht dieses Wort eine Abwandlung eines unbewusst gehörten Wortes ist?
Müßig an dieser Stelle wird es zu erwähnen, das der Schritt vom gesprochenem Wort zum geschriebenen noch ein ganz eigener ist. Weshalb die Formulierung eines neuen Wortes an dieser Stelle noch der Einführung viele weiteren Ebene bedürfte.
Da bleibt mir noch zu schreiben:
Mihluga

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