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Donnerstag, 3. April 2014
Portwein
mfw, 23:44h
Schwere Süße. Füllt erst das Glas und später, wohlig warm, den Körper. Unbeschwerte Texte, fliegen leicht durch den Raum. Erinnerungsfetzen finden sich - kaum noch wieder. Der dunkle Saft verwandelt alles in einen Nebel voller Gespräche, deren Gesprächspartner nicht klar erscheinen. Eine große Runde feiert, während eine Ecke, wie zum Sehtest, verschwindet. Es ist schwer sie zu finden. Denn alles wirkt unscharf. Die Sehstärke entwickelt sich zu einer Sehschwäche. War da zu viel oder zu wenig Trainig die Ursache? Noch ein Schluck und auch der Gedanke war gedacht. Und muss deshalb nicht mehr gedacht werden. Und so lange das Fluid besteht, verliert sich der Zwang der Erinnerung. Es ist schön zu Leben. Auch dieser Gedanke wird unscharf.
Einzige Lösung: Man schnappt sich seine Flasche und trainiert die Augen.
Entweder man macht sie auf und kann alle Begegnungen am Äußeren abmessen. Und ab einem gewissen Wert, den nur die eigenen Augen zu ergründen vermögen, den inneren Wert zu erkunden versuchen.
Oder man macht sie zu und stolpert mit blauen Flecken an den Schienbeinen und ab und an einer helfenden Hand am Arm durch die Gegend. Ergründet den Grund einer vorher unbekannten Sache, die auch bekanntes beinhaltet.
Beides bedeutet Veränderung und Reise.
Einzige Lösung: Man schnappt sich seine Flasche und trainiert die Augen.
Entweder man macht sie auf und kann alle Begegnungen am Äußeren abmessen. Und ab einem gewissen Wert, den nur die eigenen Augen zu ergründen vermögen, den inneren Wert zu erkunden versuchen.
Oder man macht sie zu und stolpert mit blauen Flecken an den Schienbeinen und ab und an einer helfenden Hand am Arm durch die Gegend. Ergründet den Grund einer vorher unbekannten Sache, die auch bekanntes beinhaltet.
Beides bedeutet Veränderung und Reise.
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