Donnerstag, 6. März 2014
Frühling in der Wüste
Regen küsste die weite, staubige Landschaft wach. Vom erfrischendem Wasser geweckt schießt alles in die Höhe, was das Leben noch nicht aufgegeben hatte. Es grünt, farbt und blüht überall. Ein Wüstenmärchen ist Wahr geworden. Doch hält dieses Glück nur so lang, wie das lebenspendende Wasser im Sand.
Nach der Farbenpracht kommt ein dreckiges, welkes braun, welches sich nur um einige, wenig hellere Nuancen vom vormaligen Wüstenfarbenen absetzt.
Der Startschuss war der Regen. Die Pflanzen, die es in der kurzen Zeit nicht geschafft haben, für eine weitere Generation zu sorgen, hatten zwar eine farbenprächtige Zeit, jedoch war diese nutzlos verschleudert.
Die anderen Pflanzen lassen Samen zurück, bei denen es genauso ungewiss, wie es bei ihnen war, ist, ob diese eines Tages zu einer Pflanze heran blühen werden.
Die Samen liegen verdeckt, versteckt im Wüstensand. Werden herumgewirbelt und müssen sich der Hitze, der Kälte und der Trockenheit erwehren. Sie warten auf einen Tag, an dem es Regnet und das Leben für sie beginnt.

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Ich bin ein Produkt meiner Faktoren.

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