Dienstag, 28. Januar 2014
improvisierte Theatergedanken
die Stille der Nacht
komprimiert in einem Raum
bringt viel zu viel Krach

überall Lichter
dröhnender Klang
wackliger Gang

ich Stürze
ich Falle
ich kann jetzt nicht mehr

mach die Tür auf
lass es raus
und bring es nie wieder her

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Papageienflug
Da sitzt er.
Auf seinem kleinen, hölzernen Stuhl.
Achtet mit müden Argusaugen darauf, dass keiner etwas macht, was nicht gemacht werden soll.
Ab und an ein Foto, damit die Konstellation nicht in Vergessenheit gerät.
Man kann sich ja nicht alles merken.
Und es gibt nur Sachen, die man selber kennt.
Wissen ist so eine abstrakte Sache.
Dass man ihre wahre Gestalt nicht modellieren darf.
Warum sitzt der da eigentlich?
Wer hat ihm auf den Thron gebracht?
Zu dem er doch nicht so richtig passt.
Mit einer majestätischen Unruhe rutscht sein unförmiger Körper von links nach rechts.
Aber nicht in einem Gleichmaß, so dass man es ausgrenzen könnte.
Unrhytmisch gibt er den Takt vor.
Die Konzentration wird abgelöst, durch eine sanfte Unruhe bis hin zur stillen Wut.
Die doch still bleiben muss, da er der König ist!
Oder?

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