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Montag, 20. Januar 2014
ein süßes Kinderspiel
mfw, 00:47h
Dicke, dumpfe Luft. Fahles, gedimmtes Licht. Vorhänge und Schuhe, die den Ton schlucken sollen.
Hinter einer Theaterbühne sieht das Leben anders aus.
Anweisungen werden durch einen unscheinbaren Telefonhörer gegeben und Techniker mit einem Durchsagemikrofon, aus den weitem Reich des Theaters, hinter die Bühne gerufen.
Hier im Schauspielhaus, wo die Wirklichkeit nachgebildet wird. Und Emotionen im bestem Fall auf die Zuschauer überschwappen, ohne, dass diese mitbekommen, dass der Akteur nicht das Gleiche empfindet, wie sie. Gibt es eine Kleinigkeit die die Wahrheit hervorbringen und dem Spiel Autentizität einhauchen könnte? Vielleicht, doch stolperten schon zu viele oder waren zu unkonzentriert durch diese. Die Rede ist vom Alkohol. Aber ist er wirklich das Problem? Er verändert die Wahrnehmung, ja. Aber aber wird dadurch nicht erst die Realität gezeigt. Denn würde der Schauspieler sich dem flüssigen Wahrheitsbringer hingeben, er würde zum Künstler, der dann vielleicht jeden Auftritt ein Unikat schafft. Das Ergebnis wäre dann Echt, dafür nicht Reproduzierbar.
Im eifrigen Betrieb, hinter der Theaterbühne, wird ein Tetrapack Apfelsaft aufgemacht, um sich kluckernd in den Trichter, und von da gurgelnd in die Whiskyflasche, zu ergießen. Die Wirklichkeit muss gaplant sein, sonst bricht das Chaos aus. Und dass soll keiner der Zuschauer mit nach Hause nehmen.
Hinter einer Theaterbühne sieht das Leben anders aus.
Anweisungen werden durch einen unscheinbaren Telefonhörer gegeben und Techniker mit einem Durchsagemikrofon, aus den weitem Reich des Theaters, hinter die Bühne gerufen.
Hier im Schauspielhaus, wo die Wirklichkeit nachgebildet wird. Und Emotionen im bestem Fall auf die Zuschauer überschwappen, ohne, dass diese mitbekommen, dass der Akteur nicht das Gleiche empfindet, wie sie. Gibt es eine Kleinigkeit die die Wahrheit hervorbringen und dem Spiel Autentizität einhauchen könnte? Vielleicht, doch stolperten schon zu viele oder waren zu unkonzentriert durch diese. Die Rede ist vom Alkohol. Aber ist er wirklich das Problem? Er verändert die Wahrnehmung, ja. Aber aber wird dadurch nicht erst die Realität gezeigt. Denn würde der Schauspieler sich dem flüssigen Wahrheitsbringer hingeben, er würde zum Künstler, der dann vielleicht jeden Auftritt ein Unikat schafft. Das Ergebnis wäre dann Echt, dafür nicht Reproduzierbar.
Im eifrigen Betrieb, hinter der Theaterbühne, wird ein Tetrapack Apfelsaft aufgemacht, um sich kluckernd in den Trichter, und von da gurgelnd in die Whiskyflasche, zu ergießen. Die Wirklichkeit muss gaplant sein, sonst bricht das Chaos aus. Und dass soll keiner der Zuschauer mit nach Hause nehmen.
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