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Montag, 13. Januar 2014
Ein Tag und eine ganze Nacht
mfw, 00:21h
Und hier steh ich nun, kein fortkommen, trotz der vielen Autos. Die es gibt, die aber alle an mir vorbeifahren. Den ein oder anderen kenne ich sogar und grüße mit einem leichten Kopfnicken und der Andeutung eines Hallos auf meinem Gesicht.
Ich wollte doch zu dir fahren, das Mittel meiner Wahl, war der Bus. Ich hatte dir Zeit und Ort genannt, Wann und Wo ich ankommen sollte. Der Ort war nicht schwer, bei dir in der Nähe gibt es nur eine Haltestelle. Die Uhrzeit hatte ich gewissenhaft im aktuellen Fahrplan nachgeschlagen. Darin stand auch, Wann ich hier wegkommen sollte. Aber nichts. Ich stehe und stehe und stehe und stehe und stehe und stehe. Langsam wird es kalt und auch schon dunkel. Wäre ich zu dem Zeitpunkt losgelaufen, zu dem der Bus hätte da sein sollen, dann wäre ich schon fast bei dir.
Ob du auch die ganze Zeit wartest?
Ich stehe hier und bin wie gefangen. Ich weiß, wenn ich einfach losgehen würde, dann würde der Bus bestimmt keine fünf Minuten später kommen und ohne mich seine Weiterfahrt bestreiten müssen. Und bei meinem Glück würde er, wenn er an mir vorbeiführe, durch eine große Pfütze fahren und mich von oben bis unten nass machen. Und ich werde nicht gerne nass, also bleibe ich hier stehen. Ich könnte auch sitzen, eine kleine, dreisitzige Eisengeflechtbank steht bereit. Doch ist die sicher kalt. Und was, wenn ich mich hinsetze, meine Beine einschlafen, ich nicht mehr aufstehen kann und so den Bus verpasse? Als gepeinigter Zuschauer einer Szene, die ich selber aufheben könnte, wenn man selbiges mit mir machen würde. Außer stande in den Stand zu kommen und in einer, dem Homo sapiens eigenen Weise, grazil dem Hilfmittel meiner Wahl entgegen zu schreiten.
In meiner ganzen Selbstverdrossenheit, denke ich aber auch: Wie geht es dir? Beginnen Nagetiere der Unsicherheit ihr grausiges Werk an dir zu verrichten. So dass du nicht nur angenagt wirst, sondern auch mit einem lautem Aufschrei Ort und Stelle verlässt? Bist du wütend, da ich nicht an dem Ort erscheine, an dem ich dir mein Antreffen kundgetan? Bist du vielleicht erbost, da ich nicht einmal mein Handy dabei habe, ohne Hoffnung dir Bescheid zu sagen beziehungsweise mit dir, über die sich geänderte Lage, kommunizieren zu können? Wenn du wartest, dann würdest du bestimmt sitzen. Oder mit irgend jemand Bekannten reden, der sein Auto, ohne Respekt gegenüber der Straßenverkehrsordnung, an der Bus-, der BUShaltestelle geparkt hat, um mit dir reden zu können. Ohne Eifersüchtig klingen zu wollen, aber: Dieses Schwein! Reicht es nicht, dass er mit dir redet, zu dem stellt er die Bushaltestelle zu. Stört vielleicht so den großen Plan des Verkehrsbetriebes, was diesen womöglich außer Betrieb setzt? Es ist, auch wenn es nicht ergiebig ist und meine Lage nicht ändern würde, zum Mäusemelken.
In meiner Wut gehe ich zum Fahrplan, drauf und dran ihn Abzureißen, um ihn seinen, mir gezeigten, Nutzen zu verdeutlichen. Da erkenne ich ein kleines Zeichen über den Wochentag, der der heutige ist und dazu eine Erklärung am unteren Rand. Der Bus des heutigen Tages fährt nur, nachdem man eine Anmeldung per Telefon geleistet hat. Ich stand demnach zu Recht herum wie ein Dummkopf. Mein gründlichen Lesen begrenzte sich auf Tag, Haltestelle und der daraus resultierenden Zeit. Nicht aber an so kleinen Nebensächlichkeiten, deren Erklärung nur den unteren Rand zierte.
So werde ich jetzt noch ein paar Stunden stehen müssen und auf den Bus warten. War ich dumm, so will ich doch nicht lügen. Ich werde kommen und das mit dem Bus. Auch der Ort wird der genannte sein, nur die Zeit wird eine andere werden. Ob du dann da bist werde ich schon seh'n.
Ich wollte doch zu dir fahren, das Mittel meiner Wahl, war der Bus. Ich hatte dir Zeit und Ort genannt, Wann und Wo ich ankommen sollte. Der Ort war nicht schwer, bei dir in der Nähe gibt es nur eine Haltestelle. Die Uhrzeit hatte ich gewissenhaft im aktuellen Fahrplan nachgeschlagen. Darin stand auch, Wann ich hier wegkommen sollte. Aber nichts. Ich stehe und stehe und stehe und stehe und stehe und stehe. Langsam wird es kalt und auch schon dunkel. Wäre ich zu dem Zeitpunkt losgelaufen, zu dem der Bus hätte da sein sollen, dann wäre ich schon fast bei dir.
Ob du auch die ganze Zeit wartest?
Ich stehe hier und bin wie gefangen. Ich weiß, wenn ich einfach losgehen würde, dann würde der Bus bestimmt keine fünf Minuten später kommen und ohne mich seine Weiterfahrt bestreiten müssen. Und bei meinem Glück würde er, wenn er an mir vorbeiführe, durch eine große Pfütze fahren und mich von oben bis unten nass machen. Und ich werde nicht gerne nass, also bleibe ich hier stehen. Ich könnte auch sitzen, eine kleine, dreisitzige Eisengeflechtbank steht bereit. Doch ist die sicher kalt. Und was, wenn ich mich hinsetze, meine Beine einschlafen, ich nicht mehr aufstehen kann und so den Bus verpasse? Als gepeinigter Zuschauer einer Szene, die ich selber aufheben könnte, wenn man selbiges mit mir machen würde. Außer stande in den Stand zu kommen und in einer, dem Homo sapiens eigenen Weise, grazil dem Hilfmittel meiner Wahl entgegen zu schreiten.
In meiner ganzen Selbstverdrossenheit, denke ich aber auch: Wie geht es dir? Beginnen Nagetiere der Unsicherheit ihr grausiges Werk an dir zu verrichten. So dass du nicht nur angenagt wirst, sondern auch mit einem lautem Aufschrei Ort und Stelle verlässt? Bist du wütend, da ich nicht an dem Ort erscheine, an dem ich dir mein Antreffen kundgetan? Bist du vielleicht erbost, da ich nicht einmal mein Handy dabei habe, ohne Hoffnung dir Bescheid zu sagen beziehungsweise mit dir, über die sich geänderte Lage, kommunizieren zu können? Wenn du wartest, dann würdest du bestimmt sitzen. Oder mit irgend jemand Bekannten reden, der sein Auto, ohne Respekt gegenüber der Straßenverkehrsordnung, an der Bus-, der BUShaltestelle geparkt hat, um mit dir reden zu können. Ohne Eifersüchtig klingen zu wollen, aber: Dieses Schwein! Reicht es nicht, dass er mit dir redet, zu dem stellt er die Bushaltestelle zu. Stört vielleicht so den großen Plan des Verkehrsbetriebes, was diesen womöglich außer Betrieb setzt? Es ist, auch wenn es nicht ergiebig ist und meine Lage nicht ändern würde, zum Mäusemelken.
In meiner Wut gehe ich zum Fahrplan, drauf und dran ihn Abzureißen, um ihn seinen, mir gezeigten, Nutzen zu verdeutlichen. Da erkenne ich ein kleines Zeichen über den Wochentag, der der heutige ist und dazu eine Erklärung am unteren Rand. Der Bus des heutigen Tages fährt nur, nachdem man eine Anmeldung per Telefon geleistet hat. Ich stand demnach zu Recht herum wie ein Dummkopf. Mein gründlichen Lesen begrenzte sich auf Tag, Haltestelle und der daraus resultierenden Zeit. Nicht aber an so kleinen Nebensächlichkeiten, deren Erklärung nur den unteren Rand zierte.
So werde ich jetzt noch ein paar Stunden stehen müssen und auf den Bus warten. War ich dumm, so will ich doch nicht lügen. Ich werde kommen und das mit dem Bus. Auch der Ort wird der genannte sein, nur die Zeit wird eine andere werden. Ob du dann da bist werde ich schon seh'n.
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3
mfw, 17:21h
Katze auf Balkon
sitzt da in ihrer Ecke
bitte nicht springen
sitzt da in ihrer Ecke
bitte nicht springen
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2
mfw, 17:20h
Freikörperkultur
doch keiner badet im See
ein Handtuch flattert
doch keiner badet im See
ein Handtuch flattert
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1
mfw, 17:19h
rotes Wolkenband
zieht über den Horizont
gleich erwacht die Nacht
zieht über den Horizont
gleich erwacht die Nacht
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